3. September 2026: Buddhismus in Ladakh und Zanskar – Bilder einer spirituellen Reise

Wir beginnen wieder pünktlich um 19:00 Uhr mit der Meditation. Bitte nicht auf den letzten Drücker kommen.
Wer früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen und hat Zeit, in Ruhe anzukommen.

An diesem ersten Donnerstag im September brechen wir mal mit unserer Tradition. Sabine war wieder in Ladakh und Zanskar und wird von ihrer Reise berichten. Ihr Terminkalender ließ keinen anderen Termin zu, deshalb wird der Abend einer geleiteten Meditation mit Einführung in die Vipassana (Einsichts-) Praxis auf den kommenden Donnerstag verschoben.
Hier ist Sabines Appetithappen:

Buddhismus in Ladakh und Zanskar
Bilder einer spirituellen Reise 

Mit Sinn zu reisen ist gut für einen selbst und für andere Menschen. Diese spirituelle Reise hat mich in den Himalaya geführt. Über fünf Wochen hat sich ein tiefer Einblick in die Kultur Ladakhs, seine jahrtausendalten Traditionen und die lebendige Praxis des Buddhismus erschlossen.          

Zunächst bin ich mit einer buddhistischen Sangha unter Leitung eines Lamas der Gelug-Tradition, Geshe Lobzang Tsewang aus dem Kloster Shey, durch das Industal gereist. Für einige Monate im Jahr lebt und unterrichtet Geshe-la in „Buddhas Weg“, einem buddhistischen Kloster im Odenwald. 

Die Reise diente auch der Gemeinschaft, indem die Lamdon School in Shey unterstützt und besucht wurde.                              

Die alten Klöster, wie Alchi sind Weltkulturerbe und reich an buddhistischen Schätzen. Die grandiose Landschaft mit ihren Steinformationen, grünen Tälern und sprudelnden Flüssen ist im Sommer einzigartig schön. 

Ein besonderer Fokus lag aber auf der Entfaltung von Mitgefühl. 

Der Wunsch den eigenen Herz-Geist zu öffnen und sich zum Wohle aller Wesen vollkommen dem Positiven zuzuwenden, bildet ein Herzstück der buddhistischen Praxis und dieser Reise.

Zanskar ist ein Bezirk in Ladakh, der noch abgeschiedener und ursprünglicher ist. Zwischen dem Industal und der zentralen Himalaya Kette,  höher gelegen, ist es von Leh aus über die Chadar Road oder über die viel längere Strecke über Kargil zu erreichen. Hier befinden sich noch die meisten Höhlenklöster, in denen Yogis und Buddhisten nach alten Überlieferungen,  die Erleuchtung erlangten.  

Der Besuch des Klosters von Lama Tenzin Dorjay in Mune, in Zanskar,  war ein besonderes Erlebnis. Im Kloster die gemeinsame Meditationspraxis mit den Mönchen zu vertiefen, lassen Qualitäten wie Freundlichkeit, Geduld und inneren Frieden wachsen. 

Im Mai 2026 besuchte uns bereits Lama Dorjay in Marburg und war auch in unserer Gruppe für einen Abend zu Gast. Unsere Spendengelder  daraus wurden in den Ausbau eines Satteldaches für das kleine Hospital und First Aid Center mit anderen Spenden investiert.

An diesem Abend zeigen wir auch die Fotos vom Dachausbau des Hospitals. 

Wer an diesem Abend teilnehmen möchte, wird um eine Spende für das Hospital und die Winterschule für die Kinder  gebeten. Öffnen wir unsere Herzen für die Menschen und das Leben in einer sehr besonderen Region im Himalaya.  Die Lebensbedingungen sind auch dort durch den Klimawandel enorm beschwerlicher geworden. 
Wer an diesem Abend verhindert ist, kann in der folgenden Woche noch eine Spende in die Box geben. 

Jullay und vielen lieben Dank dafür !
Sabine

Im Anschluss an Meditation und Vortrag besteht wieder reichlich Gelegenheit zum Austausch über unsere Erfahrungen mit dieser Praxis sowie die vorgestellten Gedanken dazu.

Wir beschließen den Abend mit einer kurzen Phase der stillen Wertschätzung und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und den Zugang zum Dhamma in Marburg zu sichern.

Retreatangebot nur für junge Leute

Irene Bumbacher und Stefan Lang laden junge Menschen von 15 bis 26 Jahren auf eine innere Forschungsreise ein. Geübt werden verschiedene Meditationsformen im Sitzen, Stehen, Gehen und in der Bewegung. Vorträge und Gespräche mit den Lehrenden runden das Programm ab.
Das Ganze findet im Meditationszentrum Beatenberg im Berner Oberland statt. In zauberhafter Landschaft gegenüber von Eiger, Mönch und Jungfrau fällt das Innehalten leicht. Die köstliche vegetarisch/vegane Verpflegung tut ein Übriges.

Weitere Infos und Anmeldung auf der Homepage des Meditationszentrums Beatenberg.

Umgebung
Meditationshalle
Blick aus einem Zimmer

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7. Marburger Praxistag am 26. September

Am Samstag, den 26. September wird unser 7. Praxistag stattfinden. Ab sofort könnt ihr euch dafür anmelden. Schön wäre für die Orga, wenn ihr dies zeitnah tätet. Das erleichtert die Planung für das Mittagessen gewaltig. Aber auch kurzfristige Anmeldungen sind kein Problem.
Weitere Infos zum Ablauf findet ihr hier.

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Geschickter Umgang mit den Kilesas

Du versuchst nicht, die Dinge [die Meditationspraxis, d. Red.] so hinzukriegen, wie du sie gerne hättest. Du versuchst zu bemerken, was passiert, so wie es ist. Zu denken, dass die Dinge so oder so sein sollten, zu wünschen, dass dies oder jenes geschieht oder nicht geschieht, ist Erwartung. Erwartungen rufen Angst hervor und können zu Abneigung führe. Es ist wichtig, dass du dir deiner Einstellungen bewusst wirst.
Es ist eine falsche Einstellung, die Praxis zu beurteilen und darüber unzufrieden zu werden, wie sie läuft. Unzufriedenheit entspringt entweder der Idee, dass die Dinge nicht so sind, wie sie unserer Meinung nach sein sollten, einem Wunsch, dass sie anders sein sollten oder der Unwissenheit darüber, was richtige Praxis ist. Diese Einstellungen verschließen den Geist und behindern die Praxis. Versuche Unzufriedenheit zu erkennen, sie ganz und gar zu akzeptieren und sie sehr aufmerksam zu beobachten. In diesem Prozess des Beobachtens und Erforschens der Erfahrung von Unzufriedenheit können ihre Ursachen klar werden. Ihre Ursachen zu verstehen, wird die Unzufriedenheit zum Verschwinden bringen und wird dir helfen, sie zu erkennen, wenn sie wieder auftaucht. Du wirst immer klarer sehen, welchen Schaden Unzufriedenheit dem Geist und dem Körper zufügt. Du wirst dir deiner urteilenden Einstellungen bewusster werden und sie nach und nach aufgeben. Auf diese Weise entwickelst du Geschicklichkeit im Umgang mit geistigen Verunreinigungen.
Sayadaw U Tejaniya: Schau nie auf die geistigen Verunreinigungen herunter, sie lachen dich nur aus. Verein Vipassana Publikationen (Hg.), 2022, S. 24 f.

Druckversion bei uns erhältlich!

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Auf Instagram sind wir ebenfalls zu finden, auf „X“ nicht.

27. August 2026: Der Achtfache Pfad

Wir beginnen wieder pünktlich um 19:00 Uhr mit der Meditation. Bitte nicht auf den letzten Drücker kommen.
Wer früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen und hat Zeit, in Ruhe anzukommen.

Nachdem wir uns an vorangegangenen Abenden mit den ersten drei vom Buddha vorgestellten edlen Wahrheiten befasst haben, geht es nun um die vierte. Um aus dem Leiden aus Anhaftung, Verlangen und Verwirrung über die Natur der Dinge der Welt und des Geistes aussteigen zu können, schlägt Gotama uns einen gangbaren Pfad vor. Dieser besteht aus acht Aspekten. Buddha teilt den Weg zur inneren Befreiung in drei Gruppen auf: Meditation/Samādhi – Verhalten/Sīla – Weisheit/Pañña (siehe unser „Plakat“ unten). Damit werden wir uns an diesem Abend beschäftigen. Wir werden sehen, wie weit wir kommen und wahrscheinlich an einem anderen Abend weiter machen.

Im Anschluss an den Vortrag besteht wieder reichlich Gelegenheit zum Austausch über unsere Erfahrungen mit der Praxis sowie die vorgestellten Gedanken.

Wir beschließen den Abend mit einer kurzen Phase der stillen Wertschätzung und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und den Zugang zum Dhamma in Marburg zu sichern.

7. Marburger Praxistag am 26. September

Am Samstag, den 26. September wird unser 7. Praxistag stattfinden. Ab sofort könnt ihr euch dafür anmelden. Schön wäre für die Orga, wenn ihr dies zeitnah tätet. Das erleichtert die Planung für das Mittagessen gewaltig. Aber auch kurzfristige Anmeldungen sind kein Problem.
Weitere Infos zum Ablauf findet ihr hier.

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Letzte Chance

Heute endet unser kleines sommerliches Preisrätsel.

Wem noch eine interessante Deutung der Abkürzung S.A.N.G.H.A. in den Sinn kommt, kann seine Idee noch bis heute einreichen. Nach dem Regen der letzten Tage sollten die grauen Zellen doch wieder etwas bewässert geworden sein. Es sieht so aus als ob noch alle, die eine Lösung eingesandt haben, einen Preis erhalten werden. Dies dürfte sich auch bei weiteren Einsendungen nicht ändern. Es lohnt sich, darüber nachzudenken, was S.A.N.G.H.A., also die buddhistische Gemeinschaft, für uns bedeuten könnte.

Also: Mutig voran!

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Geht nicht, gibt’s nicht

Wenn Gier, Hass und Verblendung aufgegeben werden, zielt man weder auf das eigene Verderben, noch auf das Verderben anderer, noch auf das Verderben beider, und man erleidet keine psychische Belastung und Trauer mehr. Dies ist nibbāna, welches in diesem Leben realisierbar ist, einladend, attraktiv und für weise Menschen nachvollziehbar.

– Siddhartha Gotama, der aus dem inneren Leiden Erwachte
Zitiert nach Ajahn Sucitto: Buddha-Natur, Menschen-Natur, Dhammapala Verlag, 2022, S. 119

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20. August 2026: Ich kann mich irren

Wir beginnen wieder pünktlich um 19:00 Uhr mit der Meditation. Bitte nicht auf den letzten Drücker kommen.
Wer früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen und hat Zeit, in Ruhe anzukommen.

An diesem Abend lesen wir wieder einen Abschnitt aus dem Buch von Björn Natthiko Lindeblad „Ich hatte nicht immer, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte“. Anfang Juli hatte Rona bereits daraus gelesen, was sehr gut ankam und ein inspirierendes Gespräch ermöglichte. Dies setzen wir an diesem Abend mit einem neuen Kapitel fort. Inzwischen gibt es eine Neuauflage. Der alte Titel lautete: „Ich kann mich irren“.
Wir haben inzwischen das Buch angeschafft. Wer sich vertiefend damit beschäftigen möchte, kann es auf Anfrage bei uns ausleihen.

Im Anschluss an den Vortrag besteht wieder reichlich Gelegenheit zum Austausch über unsere Erfahrungen mit der Praxis sowie die vorgestellten Gedanken.

Wir beschließen den Abend mit einer kurzen Phase der stillen Wertschätzung und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und den Zugang zum Dhamma in Marburg zu sichern.

7. Marburger Praxistag am 26. September

Am Samstag, den 26. September wird unser 7. Praxistag stattfinden. Ab sofort könnt ihr euch dafür anmelden. Schön wäre für die Orga, wenn ihr dies zeitnah tätet. Das erleichtert die Planung für das Mittagessen gewaltig. Aber auch kurzfristige Anmeldungen sind kein Problem.
Weitere Infos zum Ablauf findet ihr hier.

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S.A.N.G.H.A. könnte Sehr Angenehme Nichtkommerzielle Gemeinschaft, Heilsames Anstrebend bedeuten. Aber ist dies die einzig mögliche Bedeutung?

Findet weitere innovative und treffende Auflösungen des Akronyms S.A.N.G.H.A.

Schickt uns eure kreativen Vorschläge. Wie wir alle wissen, sind Gedanken kein Fehler. Unbestelltes reaktives Denken trägt allerdings wenig zum Erwachen bei, strengt bitte deshalb eure grauen Dharma-Zellen zielgerichtet an. Dann weitet sich der Gedankenraum ins Unendliche.

Die prachtvollste, radikalste, intelligenteste, mitfühlendste, anregendste Idee gewinnt einen noch unbekannten im Dharma begründeten Preis. 

Im Sinne der S.A.N.G.H.A. Selbsthilfe bitten wir dafür um stoffliche oder ideelle Spenden. Sollte mehr als ein Preis gespendet werden, sorgen wir dafür, dass sich der Segen der Großzügigkeit auf möglichst viele Akronymisten verteilen wird. Alles hat seinen Preis, wird behauptet. Aber warum soll es nur einen geben? Gar nicht einzusehen. Zack!

Einsendeschluss ist weiterhin der  22. August.

Die feierliche Übergabe der Preise und die Lobpreisung der Gewinnerinnen und Gewinner könnte an einem sommerlich-geselligen Treffen der BGM-S.A.N.G.H.A. in der folgenden Woche stattfinden. Auch dafür werden noch vor allem räumliche Vorschläge gesucht.

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Buddha erkannte nicht eine einzige absolute Wahrheit, sondern erwachte zu einem Komplex von Wahrheiten, die sowohl die Komplexität der menschlichen Existenz wie auch ihre Lösung umfassen. Er strandete durch dieses Erwachen nicht in einem permanenten mystischen Erleuchtungszustand, sondern es eröffnete ihm einen Weg, dem er mitten im Auf und Ab des Lebens folgen konnte.

– Stephen Batchelor: Mit dem Bösen leben – warum wir das Gute wollen und immer wieder da Böse tun. Theseus Verlag, Berlin, 2005, S. 141

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6. August 2026: Geführte Meditation

Wir beginnen wieder pünktlich um 19:00 Uhr mit der Meditation. Bitte nicht auf den letzten Drücker kommen.
Wer früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen und hat Zeit, in Ruhe anzukommen.

Wie stets am ersten Donnerstag des Monats bieten wir eine geführte Meditation inkl. einer Einführung in die Grundlagen buddhistischer Meditationspraxis an. Wir beginnen mit dem Entwickeln von ruhevollem Verweilen bei der Achtsamkeit auf den Atem und weiten dann im zweiten Teil unser Gewahrsein auf das Kommen und Gehen von Körperempfindungen und Sinneswahrnehmungen. Erste Einblicke in die Natur des Geistes und der Phänomene können nicht ausgeschlossen werden.

Im Anschluss an Einführung und gemeinsamer Praxis besteht wieder reichlich Gelegenheit zum Austausch über unsere Erfahrungen mit der Praxis sowie die vorgestellten Gedanken.

Wir beschließen den Abend mit einer kurzen Phase der stillen Wertschätzung und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und den Zugang zum Dhamma in Marburg zu sichern.

Wenn Buddhas meditieren

Die Abstimmung über den Termin unseres nächsten Praxistages läuft noch.
Wer mal wieder oder überhaupt Interesse hat, einen Tag (9:30 bis 17:30) der meditativen Praxis zu widmen, kann sich für die entsprechenden Termine hier eintragen.
Im Verlauf dieses Tages besteht die Gelegenheit, Gespräche über die konkrete Praxis mit unseren MeditationsanleiterInnen zu führen.

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S.A.N.G.H.A. könnte Sehr Angenehme Nichtkommerzielle Gemeinschaft, Heilsames Anstrebend bedeuten. Aber ist dies die einzig mögliche Bedeutung?

Findet weitere innovative und treffende Auflösungen des Akronyms S.A.N.G.H.A.

Schickt uns eure kreativen Vorschläge. Wie wir alle wissen, sind Gedanken kein Fehler. Unbestelltes reaktives Denken trägt allerdings wenig zum Erwachen bei, strengt bitte deshalb eure grauen Dharma-Zellen zielgerichtet an. Dann weitet sich der Gedankenraum ins Unendliche.

Die prachtvollste, radikalste, intelligenteste, mitfühlendste, anregendste Idee gewinnt einen noch unbekannten im Dharma begründeten Preis. 

Im Sinne der S.A.N.G.H.A. Selbsthilfe bitten wir dafür um stoffliche oder ideelle Spenden. Sollte mehr als ein Preis gespendet werden, sorgen wir dafür, dass sich der Segen der Großzügigkeit auf möglichst viele Akronymisten verteilen wird. Alles hat seinen Preis, wird behauptet. Aber warum soll es nur einen geben? Gar nicht einzusehen. Zack!

Bis jetzt ist die Anzahl der eingesandten Vorschläge noch recht überschaubar. Das kann doch nicht sein!

Einsendeschluss ist weiterhin der  22. August.

Die feierliche Übergabe der Preise und die Lobpreisung der Gewinnerinnen und Gewinner könnte an einem sommerlich-geselligen Treffen der BGM-S.A.N.G.H.A. in der folgenden Woche stattfinden. Auch dafür werden noch vor allem räumliche Vorschläge gesucht.

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Die Kunst der Achtsamkeit: sati

Wann Immer wir sati vergessen und uns in irgendeiner Art von Ablenkung verfangen, braucht es nur einen Moment des lächelnden Anerkennens. Es ist nicht nötig, Enttäuschung oder ein Gefühl des Versagens zu empfinden, es ist nicht nötig, uns zu ärgern. Mit einem Lächeln zu erkennen, dass der Geist weggewandert ist, reicht völlig aus. Es ist natürlich; es ist die Neigung des Geistes. Aber hier ist unsere gute Freundin, sati, die geduldig darauf wartet, dass wir wieder zu ihr zurückkehren und mit ihr zusammen sind. Und bei ihr zu sein ist so angenehm, so ruhig, so weiträumig; es ist einfach viel attraktiver als jeder Gedanke, jede Reaktion oder jeder Tagtraum, den wir in unserem Geist hegen können.

Mit dieser Art von Einstellung lernen wir, Körperachtsamkeit mit Weisheit zu praktizieren, wohl wissend, dass es ungeschickt wäre, sich mit der Idee zu verkrampfen: „Ich muss ununterbrochen auf den Körper achtsam sein.“ Tatsächlich könnte das den irrigen Glauben widerspiegeln, wir hätten die volle Kontrolle. Aus der Sicht des frühbuddhistischen Denkens ist ein Schlüsselfaktor bei allem, was wir tun, oder Wille oder die Absicht. Aber unser Wille wirkt innerhalb eines größeren Netzwerks von Ursachen und Bedingungen. Er kann die Dinge beeinflussen, aber er kann sie nicht vollständig kontrollieren.

– Bikkhu Anālayo: Satipatthāna-Meditation – Ein Praxisleitfaden, edition steinrich, 2025, S. 42

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30. Juli 2026: Über Gehirnforschung und buddhistische Weisheit

Wir beginnen wieder pünktlich um 19:00 Uhr mit der Meditation. Bitte nicht auf den letzten Drücker kommen.
Wer früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen und hat Zeit, in Ruhe anzukommen.

Wir beginnen wieder pünktlich um 19:00 Uhr mit der Meditation. Bitte nicht auf den letzten Drücker kommen. 
Wer früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen und hat Zeit, in Ruhe anzukommen.

An diesem Abend wird David Gedanken aus „The Mind Illuminated: A Complete Meditation Guide Integrating Buddhist Wisdom and Brain Science for Greater Mindfulness“ von Culadasa John Yates vor, die ihn besonders inspiriert haben, vorstellen. Der aus Sicht des Redakteurs deutlich misslungene und verkürzte Titel der deutschen Ausgabe lautet „Handbuch Meditation“; das sollte aber unseren Einsichten nicht im Wege stehen. 
Die Kombination von zeitgenössischer Gehirnforschung und buddhistischer Weisheit lässt einen äußerst interessanten Abend erwarten. Wir werden sehen, wie dies auf unsere grauen Zellen wirkt. Vielleicht werden sie ja etwas bunter und geschmeidiger.

Im Anschluss an den Vortrag besteht wieder reichlich Gelegenheit zum Austausch über unsere Erfahrungen mit der Praxis sowie die vorgestellten Gedanken.

Wir beschließen den Abend mit einer kurzen Phase der stillen Wertschätzung und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und den Zugang zum Dhamma in Marburg zu sichern.

Wenn Buddhas meditieren

Die Abstimmung über den Termin unseres nächsten Praxistages läuft noch.
Wer mal wieder oder überhaupt Interesse hat, einen Tag (9:30 bis 17:30) der meditativen Praxis zu widmen, kann sich für die entsprechenden Termine hier eintragen.
Im Verlauf dieses Tages besteht die Gelegenheit, Gespräche über die konkrete Praxis mit unseren MeditationsanleiterInnen zu führen.

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S.A.N.G.H.A. könnte Sehr Angenehme Nichtkommerzielle Gemeinschaft, Heilsames Anstrebend bedeuten. Aber ist dies die einzig mögliche Bedeutung?

Findet weitere innovative und treffende Auflösungen des Akronyms S.A.N.G.H.A.

Schickt uns eure kreativen Vorschläge. Wie wir alle wissen, sind Gedanken kein Fehler. Unbestelltes reaktives Denken trägt allerdings wenig zum Erwachen bei, strengt bitte deshalb eure grauen Dharma-Zellen zielgerichtet an. Dann weitet sich der Gedankenraum ins Unendliche.

Die prachtvollste, radikalste, intelligenteste, mitfühlendste, anregendste Idee gewinnt einen noch unbekannten im Dharma begründeten Preis. 

Im Sinne der S.A.N.G.H.A. Selbsthilfe bitten wir dafür um stoffliche oder ideelle Spenden. Sollte mehr als ein Preis gespendet werden, sorgen wir dafür, dass sich der Segen der Großzügigkeit auf möglichst viele Akronymisten verteilen wird. Alles hat seinen Preis, wird behauptet. Aber warum soll es nur einen geben? Gar nicht einzusehen. Zack!

Einsendeschluss ist weiterhin der  22. August.

Die feierliche Übergabe der Preise und die Lobpreisung der Gewinnerinnen und Gewinner könnte an einem sommerlich-geselligen Treffen der BGM-S.A.N.G.H.A. in der folgenden Woche stattfinden. Auch dafür werden noch vor allem räumliche Vorschläge gesucht.

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Der Weg der weisen Selbstverantwortlichkeit

Beim Glauben muss es immer ein Objekt geben, an das man glaubt, sei es eine Person oder eine Sache. Wenn man Glauben besitzt, ist es der Glaube an etwas oder jemanden. So impliziert Glaube also die Abhängigkeit von etwas außerhalb von uns selbst. Wenn es jedoch um Energie und Anstrengung geht, tun wir selbst das für uns Notwendige. Dabei können wir uns nicht auf jemanden anderen verlassen; Energie aufzubringen liegt im Bereich der eigenen Verantwortung. Dies gilt umso mehr für die Weisheit, die vollständig eine Sache der Selbstverantwortlichkeit ist, denn Selbsterkenntnis und Einsicht müssen notwendigerweise direkt und gründlich sein. Niemand kann unsere Realität für uns erkennen. Wir können uns dabei letztlich nicht auf irgendjemanden oder irgendetwas außerhalb von uns verlassen, auch wenn dieser Jemand oder dieses Etwas für uns eine große Hilfe auf dem Weg sein mögen. So kann man sich, soweit es Energie und Weisheit betrifft, nur auf sich selbst verlassen, während der Glauben sich auf andere stützen mag. Deshalb lehrt der Buddhismus eine Eigenständigkeit, die über den Glauben an Dinge außerhalb unserer selbst hinausgeht.

Auf den Dhamma zu vertrauen ist gleichbedeutend mit Selbstverantwortlichkeit. Selbstverantwortlichkeit bedeutet sich auf den Dhamma zu stützen, der aufgrund der eigenen Anstrengung entsteht. Selbstverantwortung heißt, sich auf die eigene, dem Dhamma entsprechende Handlung zu verlassen, die wir für uns selbst, in, mit und durch uns selbst ausführen. Wobei es sich nicht um eine Form von egoistischer Selbstverwirklichung handelt.

– Buddhadasa Bikkhu: Unter dem Bodhibaum – Buddhas ursprüngliche Sicht auf die bedingte Zusammenentstehung. Buddhistische Gesellschaft München (Hg.), 2024, S. 35 f.

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23. Juli 2026: „Ich“ und „Mich“ aus der Sicht des Dzogchen

Wir beginnen wieder pünktlich um 19:00 Uhr mit der Meditation. Bitte nicht auf den letzten Drücker kommen.
Wer früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen und hat Zeit, in Ruhe anzukommen.

An diesem Abend hören wir als Grundlage des Dharma-Gesprächs ein oder zwei kurze Abschnitte aus dem Buch „HIER UND JETZT SEIN“ von James Low. In diesem Werk erläutert der Dzogchen Lehrer einen sogenannten Schatztext in 40 Versen von Nuden Dorje mit dem Titel „Der Spiegel der klaren Bedeutung“. Darin geht um die Kultivierung der Gewahrseinspraxis. Die kurzen Kapitel tragen die Titel „Ich und Mein“ (Vers 17) und „Sei gut zu dir“ (Vers 34). Sie könnten gut zum Gespräch in der letzten Woche (s. u.) passen.

Dzogchen ist neben Mahamudra eine der Erkenntnispraktiken aus den tibetischen Traditionen, in denen wir üben, uns direkt und unverstellt der unmittelbaren Erfahrung unseres Seins und unseres Geistes zu öffnen. Sie ähnelt der Vipassana Praxis, die im frühen Buddhismus kultiviert wird.

Im Anschluss an die Lesung besteht wieder reichlich Gelegenheit zum Austausch über unsere Erfahrungen mit der Praxis sowie die vorgestellten Gedanken.

Wir beschließen den Abend mit einer kurzen Phase der stillen Wertschätzung und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und den Zugang zum Dhamma in Marburg zu sichern.

Der nächste Praxistag kommt bestimmt

Die Abstimmung für den Termin unseres nächsten Praxistages geht weiter. Wer Interesse hat, einen Tag (9:30 bis 17:30) der meditativen Praxis zu widmen, kann sich für die entsprechenden Termine hier eintragen.

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Ein persönliches Wort des Redakteurs

Am letzten Donnerstag hatten sich trotz Wärme und Ferienzeit eine ganze Reihe von Interessierten in der Biegenstraße eingefunden. Dieser Abend hatte wieder etwas von einer Sternstunde des Dharma in Marburg. 

Nach dem Vortrag über die vierfache Aufgabe, die mit den vier edlen Wahrheiten verknüpft ist, schloss sich ein inspirierendes offenes Gespräch über die Implikationen dieses Konzepts an. Schnell standen die Gefühlstönungen (vedanas) und das große Thema  der Unbeständigkeit der Phänomene im Zentrum. Gemeinsam näherten wir uns den Stolpersteinen an, die sich so schnell in den Weg stellen, wenn wir unsere Vorstellungen darüber, wie es sein sollte oder könnte, in die Runde werfen. Am Ende fanden wir große Übereinstimmungen und merkten wieder einmal, wie schnell wir uns an Worten orientieren, die doch nur versuchen, Realität oder unsere Sicht davon abzubilden. Die Abbildung ist eben nie das Original. Schwarmintelligenz in Aktion!

Dank Ulis achtsamen Einwands, dass doch nichts gegen Freude spräche und man beim Freuen nicht schon an das Ende denken müsse, kamen wir überein, dass wir all das Schöne, das uns immer wieder begegnet, natürlich in vollen Zügen genießen sollten. Niemandem darf es erlaubt sein, uns dies zu untersagen. Die Kunst liegt doch gerade darin, den angenehmen und unangenehmen Erfahrungen mit Freundlichkeit, Mitgefühl, Freude und Gelassenheit zu begegnen. „Hier und Jetzt Sein“ ist der Schlüssel, fanden wir heraus. Nur mit offenem Gewahrsein können wir die schönen Seiten genießen, weil wir dann nicht schon das Ende dieser Erfahrung vorwegnehmen und damit den Genuss vorzeitig selbst beenden. Wenn wir das Verwelken einer wunderbaren Blüte bemerken, bleibt die Freude über die Schönheit. Gerade weil auch Schönheit der Unbeständigkeit und Veränderung unterworfen ist, können wir sie bemerken. Alles andere wäre dumpfer Stillstand, in dem keinerlei Erfahrung möglich ist. Wir können also entspannt und gelassen bleiben. Zumal Schönheit bekanntlich im Auge des Betrachters liegt – „Wat dem eenen sien Uul, is dem annern sien Nachtigall“, sagen wir in Norddeutschland. Eine Objektivität ist schwer zu finden.

Hundertmal können wir zum Augenblicke sagen: „Verweile doch, du bist so schön“, er wird sich unserem Wunsch nicht beugen. Dies bedeutet allerdings nicht, ihn nicht in vollen Zügen auszukosten, solange er entsprechend seiner Natur verweilt. Mit den schwierigen Erfahrungen ist es ebenso. Begegnen wir ihnen mit Gewahrsein und spüren wir, was sie in uns anstoßen, haben sie geringere Chancen, uns so zu dominieren, dass wir dem Schmerz noch inneres Leiden hinzufügen. Verlust, Vergänglichkeit bzw. Prozesshaftigkeit ist weder gut noch schlecht, sondern die Natur aller Erscheinungen. Es ist an uns, etwas Heilsames daraus zu machen und dem Leiden die Chance zu geben, ein Ende zu finden.

Nichts von all dem werden die meisten von uns bereits vollständig realisiert haben. Wir sind schließlich auf dem Weg. Aber der Entschluss, es mit der buddhistischen Herzens- und Geistesschulung zu versuchen, ist ein erster, entscheidender Schritt. Alles Weitere hängt davon ab, wie sehr wir dies durch unsere formale Meditations- und unsere achtsame Lebenspraxis kultivieren.

Dieser wunderbare Abend hat uns sehr bestärkt, den Weg, den wir mit der Buddhistischen Gruppe Marburg begonnen haben, freudig und zuversichtlich weiter zu gehen. Ein Blick in die Akten ergab, dass wir seit dem 1. August 2022 Mieter des Raums in der Biegenstraße sind. Bald haben wir vierjähriges Jubiläum! Wie schön.

Deshalb an dieser Stelle endlich einmal: Vielen Dank an alle, die schon einmal den Weg in die Biegenstraße gefunden haben bzw. immer wieder finden.  Danke für all die Unterstützung aus nah und fern. Dadurch ermöglicht ihr, dass der Dharma in Marburg auf diese Weise und so einfach zugänglich sein kann.

Natürlich tragen auch eure großzügigen Futtergaben für das Spendenschweinchen ordentlich dazu bei, dass dieses Projekt eine Zukunft haben kann.

Danke!
Rüdiger

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S.A.N.G.H.A. könnte Sehr Angenehme Nichtkommerzielle Gemeinschaft, Heilsames Anstrebend bedeuten. Aber ist dies die einzig mögliche Bedeutung?

Findet weitere innovative und treffende Auflösungen des Akronyms S.A.N.G.H.A.

Schickt uns eure kreativen Vorschläge. Wie wir alle wissen, sind Gedanken kein Fehler. Unbestelltes reaktives Denken trägt allerdings wenig zum Erwachen bei, strengt bitte deshalb eure grauen Dharma-Zellen zielgerichtet an. Dann weitet sich der Gedankenraum ins Unendliche.

Die prachtvollste, radikalste, intelligenteste, mitfühlendste, anregendste Idee gewinnt einen noch unbekannten im Dharma begründeten Preis. 

Im Sinne der S.A.N.G.H.A. Selbsthilfe bitten wir dafür um stoffliche oder ideelle Spenden. Sollte mehr als ein Preis gespendet werden, sorgen wir dafür, dass sich der Segen der Großzügigkeit auf möglichst viele Akronymisten verteilen wird. Alles hat seinen Preis, wird behauptet. Aber warum soll es nur einen geben? Gar nicht einzusehen. Zack!

Einsendeschluss ist weiterhin der  22. August.

Die feierliche Übergabe der Preise und die Lobpreisung der Gewinnerinnen und Gewinner könnte an einem sommerlich-geselligen Treffen der BGM-S.A.N.G.H.A. in der folgenden Woche stattfinden. Auch dafür werden noch vor allem räumliche Vorschläge gesucht.

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Dharmabutter

Die Tibeter sagen, man könne Butter benutzen, um Leder weich zu machen; wenn man jedoch Butter in einem Ledersack aufbewahrt, wird das Leder allmählich trocken und brüchig. In ähnlicher weise können wir den Dharma gebrauchen, um uns weich zu machen, um diese Stellen unserer Rigidität zu öffnen, so dass wir flexibel werden und fähig, auf Situationen offen und angemessen zu antworten. Wir können uns aber auch mit Dharma anfüllen, so dass wir zu einem sehr starren Topf werden, zu jemandem, der viel über den Dharma weiß, in Wirklichkeit aber keinerlei Bewegungsfreiheit oder Spielraum mehr besitzt. Wir müssen den Dharma in uns hineinmassieren, so dass wir dadurch weich werden.

– James Low: Hier und Jetzt Sein. Ein Kommentar zu „Don Sal Melong – Der „Spiegel der klaren Bedeutung“ ein Dzogchen-Schatztext von Nuden Dorje. Edition Mandarava, 2005, S. 88

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16. Juli 2026: Die zweite edle Wahrheit und das Loslassen der Reaktivität

Wir beginnen wieder um 18:45 Uhr. Wer etwas früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen.

An diesem Donnerstag setzen wir unsere kleine Reihe zu Gotamas vier edlen Wahrheiten fort. Diesmal geht es um die zweite edle Wahrheit bzw. die zweite veredelnde Aufgabe, wie Stephen Batchelor es nennt. Es geht um die Ursachen des Leidens. Wir werden untersuchen, ob es um eine ewige Wahrheit geht, an die zu glauben ist oder um das Verstehen, wie wir uns selbst in innere Leidenszustände bringen, die unseren eingeübten Reaktivitätsmustern geschuldet sind.

Zugleich soll es auch darum gehen, dass unser Leben nicht nur von Leiden geprägt ist oder geprägt sein muss. Menschliches Leben kennt viele glückliche und freudvolle Umstände, dies war auch dem Buddha sehr bewusst:

„Wenn dieses Leben, Mahāli, ausschließlich von Leiden durchtränkt wäre und wenn es nicht auch von Freude durchdrungen wäre, dann wären Wesen nicht hingezogen zu ihm.“ [Samyutta Nikaya 22:60]

In diesem Sinne soll es heute auch darum gehen, das Leben zu feiern und den Weg zu beleuchten, der uns trotz aller Widrigkeiten ein heiteres, beschwingtes Leben im Hier und Jetzt ermöglichen kann.

Im Anschluss an die Meditation besteht wieder reichlich Gelegenheit zum Austausch über unsere Erfahrungen sowie die entstandenen Schwierig- und Leichtigkeiten.

Wir beschließen den Abend mit einer kurzen Phase der stillen Wertschätzung und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und den Zugang zum Dhamma in Marburg zu sichern.

Der nächste Praxistag kommt bestimmt

Die Abstimmung für den Termin unseres nächsten Praxistages geht weiter. Wer Interesse hat, einen Tag (9:30 bis 17:30) der meditativen Praxis zu widmen, kann sich für die entsprechenden Termine hier eintragen.

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Irrtümer

Letzten Donnerstag hat Rona aus einem tollen Buch vorgelesen. Das daran anschließende Gespräch war inspiriert und tiefgründig. Es handelte sich um dieses Buch:

Björn Natthiko Lindeblad: Ich kann mich irren

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Achtsamkeitsbasiertes ethisches Leben

Die Buddhastiftung bietet einen Online-Kurs zu MBEL (Mindfulness Based Ethical Living, achsamkeitsbasiertes ethischen Leben) an. Er beginnt am Dienstag, 15. September 2026 und erstreckt sich über insgesamt acht aufeinananderfolgende Dienstage. Es lehren Jochen Weber (Gründer der Buddhastiftung) und Ulla König (Dharmalehrerin, z. B. im Seminarhaus Engl)

Aus der Ankündigung: „Es ist kein Kurs zur Selbstoptimierung und keine Entspannung um ihrer selbst willen; es ist eine Schulung in verantwortlicher Beteiligung an der Welt. Viele Achtsamkeitsansätze betonen zu Recht ein nicht wertendes Gewahrsein der inneren Erfahrung — den eigenen Gedanken und Gefühlen ohne harte Selbstkritik zu begegnen. MBEL bewahrt diese Sanftheit sich selbst gegenüber, fügt aber einen weiteren, bewussten Schritt hinzu: Es lehrt, zu unterscheiden und zu bewerten, so ehrlich wir können, was hilfreich ist und was schädlich. Die Haltung, die es kultiviert, ist daher keine wertfreie Aufmerksamkeit, sondern eine ethisch unterscheidende.“

Weitere Infos und Anmeldung auf der Website der Buddhastiftung.

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Wer findet eine weitere innovative und treffende Auflösung des Akronyms S.A.N.G.H.A.?

Schickt uns eure kreativen Vorschläge. Wie wir wissen, sind Gedanken kein Fehler. Unbestelltes reaktives Denken trägt allerdings wenig zum Erwachen bei, also strengt eure grauen Zellen zielgerichtet an. Dann wird es schon.

Die prachtvollste, radikalste, intelligenteste, mitfühlendste, anregendste Idee gewinnt einen noch unbekannten im Dharma begründeten Preis. 

Im Sinne des S.A.N.G.H.A. (Sehr Angenehme Nichtkommerzielle Gemeinschaft, Heilsames Anstrebend) Gedankens bitten wir dafür um stoffliche oder ideelle Spenden. Sollte mehr als ein Preis gespendet werden, sorgen wir dafür, dass sich der Segen der Großzügigkeit auf möglichst viele Akronymisten verteilen wird. Alles hat seinen Preis, wird behauptet. Aber warum soll es nur einen geben? Gar nicht einzusehen. Zack!

Einsendeschluss ist der  22. August.

Die feierliche Übergabe der Preise und die Lobpreisung der Gewinnerinnen und Gewinner könnte an einem sommerlich-geselligen Treffen der BGM-S.A.N.G.H.A. in der folgenden Woche stattfinden. Auch dafür werden noch vor allem räumliche Vorschläge gesucht.

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Gotama

Gotamas Lehrreden bezeugen seine Kunstfertigkeit in dialektischer Argumentation. Seine Autorität ist nicht die eines Gurus, der seinen Anhängerinnen und Anhängern seine Ansichten aufzwingt, weil diese an seine Erleuchtung glauben. Er diskutiert mit seinen Gesprächspartnern und überzeugt sie durch die konsequente Anwendung der Vernunft. Da es sein Anliegen ist, die Lebensweise der Menschen zu ändern, sind seine Argumente eher praktischer denn theoretischer Natur. Um anderen bei ihren Entscheidungen zu helfen, wie sie denken, sprechen und handeln können, benutzt er Argumente. Er hat kein Interesse daran, abstrakte Thesen zu verfolgen, um eine theoretische Wahrheit aufzuzeigen. Seine praktische Vernunft ist eine ethische.

– Stephen Batchelor: Jenseits des Buddhismus. Eine säkulare Vision des Dharma. Edition Steinrich, 2017, S. 92

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Übrigens: Du kannst den Newsletter auch online lesen.

Auf Instagram sind wir ebenfalls zu finden, auf „X“ nicht.

9. Juli 2026: Still wie ein klarer Waldteich

Wir beginnen wieder um 18:45 Uhr. Wer etwas früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen.

Wir meditieren wieder gemeinsam im Sitzen und Gehen (ca. 20 – 10 – 20 Min.).
Vorentlastung: Vorschriften, wie zu meditieren oder zu sitzen sei, gibt es bei uns nicht. Der achtsame Geist findet seine hilfreiche Körperhaltung von selbst: Learning by Ausprobiering. Wenn es schwierig werden sollte, stehen wir euch mit Rat und Tat zur Seite.

An diesem Abend werden wir uns mit der Waldklostertradition in Thailand beschäftigen. Wir lesen einen Abschnitt aus dem Buch Björn Natthiko Lindeblads, eines ehemaligen Mönchs, der einige Zeit im Kloster von Ajahn Chah gelebt hat.

Im Anschluss an die Lesung besteht wieder reichlich Gelegenheit zum Austausch über das Gehörte und unsere eigenen Erfahrungen mit dem buddhistischen Geistes- und Herzenstrainings.

Wir beschließen den Abend mit einer kurzen Phase der stillen Wertschätzung und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und den Zugang zum Dhamma in Marburg zu sichern.

PRAXISSAMSTAG – Ein neuer Versuch

Ende August und im September könnten wir den wegen der Hitzewelle vertagten Praxistag nachholen.

Um möglichst vielen die Teilnahme zu ermöglichen, starten wir wieder eine Nuudel-Umfrage. Es ist ja noch eine Weile hin, trotzdem wäre es schön, wenn sich das Interesse bald manifestierte. Andere Mieter haben auch so ihre Wünsche für den Raum.
Hier geht es zur Umfrage.

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Summer in the City

Das Geheimnis der drei Juwelen – Teil 1

B.U.D.D.H.A., D.H.A.R.M.A. und S.A.N.G.H.A. werden unter Buddhisten als die drei Zufluchten gesehen, als Ideen, die uns Zuversicht und inneren Schutz versprechen. So etwas kann man ja immer behaupten, aber stimmt das auch?

Um dem Geheimnis der S.A.N.G.H.A auf die Spur zu kommen, haben wir, das Marburger Dharmaforschungsteam, in den tiefsten Kellern der Erkenntnis der bald 500 Jahre alten Marburger Universität gegraben, in der Hoffnung auf Inspiration und Einsicht. 

Nach Stunden des Suchens begegneten wir einigen dort unerkannt hausenden Kellergeistern Evangelisch seit der Gründung der Universität, vermochten sie aus sich heraus nichts Erhellendes beizutragen. Sie meinten, es sei am einfachsten, einfach daran zu glauben, dass die Sache mit den drei Zufluchten irgendwie, also auf jeden Fall, gottgegeben sei. Wie überhaupt alles in dieser und in anderen Welten, die man sich ausdenken könnte. Das Forschungsteam äußerte mitfühlende Zweifel und schlug die Seite im vorsorglich mitgeführten Pali-Kanon mit der Kalama Sutta auf. Kaum zeigten wir den Kellergeistern die Textstelle, krümmten sie sich vor Glaubensschmerz, lösten sich auf und wurden nimmer mehr gesehen. Unsere spontanen guten Wünsche, sie mögen doch frei von Leiden und den Ursachen des Leidens sein und auch noch den Weg der Selbstbefreiung finden, schienen sie kaum beeindruckt, eher verschreckt zu haben. Wir haben wohl doch nicht so viel gemeinsam, sobald es ums Wesentliche geht. Hier unten war für uns offensichtlich nichts zu holen, außer muffigen Talaren.

Also machten wir uns wieder auf den Weg nach oben ins strahlende Sonnenlicht des Marburger Sommers und gingen in unseren Mediraum in der Biegenstraße. Dort setzten wir uns im Kreis auf die Kissen und Stühle. Nach 45 Minuten im stillen offenen Gewahrsein schauten wir uns gegenseitig an und erkannten, dass die Antwort auf unsere Frage gar nicht im kühlen Keller zu finden ist, sondern in unserem von den Feuern der Anhaftung, Aversion und Ignoranz befreiten Geist selbst. Die Praxis mit Gleichgesinnten ist eben doch äußerst unterstützend! Wie Schuppen aus den Haaren fiel uns die Bedeutung von S.A.N.G.H.A in die Mitte unseres Kreises. Da hätten man ja auch gleich drauf kommen können:

Sehr Angenehme Nichtkommerzielle Gemeinschaft, die Heilsames Anstrebt

Dieses Rätsel scheint erstmal gelöst zu sein. Ob unsere Erkenntnis zutrifft, kann jeden Donnerstag in der Biegenstraße 20 ab 18:45 Uhr durch direkte und unverstellte Wahrnehmung überprüft werden.

Was es mit B.U.D.D.H.A. und D.H.A.R.M.A. auf sich hat, werden wir auch noch herausfinden und bald an geeigneter Stelle publizieren.

Sarva mangalam
Mögen alle Wesen glücklich sein

M.D.S.P.A.
MarburgerDharmaSommerPreisausschreiben

Wer findet eine weitere innovative und treffende Auflösung des Akronyms S.A.N.G.H.A.?

Schickt uns eure kreativen Vorschläge. Wie wir wissen, sind Gedanken kein Fehler. Unkoordiniertes reaktives Denken trägt allerdings wenig zum Erwachen bei, also strengt eure grauen Zellen zielgerichtet an. Dann wird es schon.

Die prachtvollste, radikalste, intelligenteste, mitfühlendste, anregendste Idee gewinnt einen noch unbekannten Preis. 

Im Sinne des S.A.N.G.H.A. Gedankens bitten wir dafür um stoffliche oder ideelle Spenden. Sollte mehr als ein Preis gespendet werden, sorgen wir dafür, dass sich der Segen der Großzügigkeit auf möglichst viele Akronymisten verteilen wird. Alles hat seinen Preis, wird behauptet. Aber warum soll es nur einen geben? Gar nicht einzusehen. Zack!

Einsendeschluss ist der  22. August.

Die feierliche Übergabe der Preise und die Lobpreisung der Gewinnerinnen und Gewinner könnte an einem sommerlich-geselligen Treffen der BGM-S.A.N.G.H.A. in der folgenden Woche stattfinden.

Auch dafür werden noch vor allem räumliche Vorschläge gesucht.

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Sommerliche Leselust

Unsere Bibliotheksliste liegt nun in einem kompakteren Format (pdf) vor. Sie liegt zum Download bereit.

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Spätsommerlicher Workshop

Die Dharmagruppe Münster bietet einen Wochenend Workshop zur Maha Prajna Paramita an. Sollten sich mehrere Leute interessieren, könnte über eine gemeinsame Fahrt nachgedacht werden. Lama Öser wird den Kurs leiten, der für schon erfahrenere Teilnehmer gedacht ist.

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Fremde Federn

Wir müssen aber bedenken, dass die Zukunft weder vollständig in unserer Macht liegt, noch dass sie gänzlich unserer Macht entzogen ist – damit wir das Künftige weder als etwas unweigerlich Eintretendes betrachten noch die Hoffnung aufgeben, die Zukunft verändern zu können.
Epikur (-341bis -271)

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2. Juli 2026: Meditieren wie der Buddha es empfahl

Wir beginnen wieder um 18:45 Uhr. Wer etwas früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen.

Wie immer am ersten Donnerstag eines Monats gibt es heute wieder Grundlegendes zu Zweck und Wirkung buddhistischer Meditationspraxis. Neben ein paar Erläuterungen steht die praktische Übung im Mittelpunkt des Abends. Schritt für Schritt nähern wir uns dabei angeleitet der Vipassana- oder Einsichts-Meditation an. Auch für erfahrene Praktizierende ist es immer wieder hilfreich, an die Grundlagen unserer Praxis erinnert zu werden und so bequem und sinnvoll scheinende Routinen zu überprüfen.

Im Anschluss an die Meditation besteht wieder reichlich Gelegenheit zum Austausch über unsere Erfahrungen sowie die entstandenen Schwierig- und Leichtigkeiten.

Wir beschließen den Abend mit einer kurzen Phase der stillen Wertschätzung und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und den Zugang zum Dhamma in Marburg zu sichern.

7. Marburger Praxistag wurde verschoben

Wie bereits separat mitgeteilt, haben wir unseren Praxistag wegen der klimatischen Bedingungen verschoben. Ein neuer Termin muss nun gefunden werden. Sobald wir die möglichen Termine (eventuell noch im Juli, sonst eher Ende August/September) kennen, starten wir wieder eine Umfrage, um möglichst vielen die Teilnahme zu ermöglichen.
Wir setzen auf euer Verständnis.

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Spontan

Wer noch keinen Sommerurlaub geplant hat, aber noch etwas unternehmen möchte, könnte sich noch schnell für ein 14-Tage-Retreat im Seminarhaus Engl anmelden. Vom 4. bis 18. Juli leitet Akincano M. Weber dort ein Vipassana Retreat. Näheres auf der Website des Seminarhauses.

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Samsara

Der grundlegende Punkt ist, dass Samsara der Versuch ist, etwas zu stabilisieren, was niemals stabilisiert werden kann. Und deshalb kommt man nie zu einem Ende. Während wir uns bemühen, das Unmögliche möglich zu machen, übersehen wir das einzig tatsächlich Stabile, nämlich die Tür zu Nirvana. Deshalb ist es sehr wichtig, sich der Tatsache der Unbeständigkeit bewusst zu werden.

Selbst wenn wir alle äußeren und inneren Phänomene als unbeständig betrachten, sehnen wir uns immer noch nach einem Ort der Ruhe. Wozu sollen wir also Zuflucht nehmen? Nimmt man Zuflucht zu Dingen, die unbeständig sind, werden sie einen immer enttäuschen. Nicht weil sie „schlecht“ sind, sondern weil sie nun mal so sind.

Wir aber sind tapfer und mutig und dumm, also versuchen wir es weiter! Versuche einmal zu beobachten, wieviel Zeit du aufwendest, wieviel Mühe du dir gibst, um Situationen zu festigen, anstatt sie zu genießen.

– James Low: Die heilende Kraft der Leerheit – Eine Anthologie von Dzogchen-Texten. Wandel Verlag, 2025, S.98

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