1. Oktober 2026: Geführte Meditation – nicht gleich, nicht eben noch: Jetzt fließt unser Leben

Nicht gleich, nicht eben noch: Jetzt fließt unser Leben

Wir beginnen wieder pünktlich um 19:00 Uhr mit der Meditation. Bitte nicht auf den letzten Drücker kommen.
Wer früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen und hat Zeit, in Ruhe anzukommen.

Der Weg des Buddhas zur Befreiung von inneren Leiden führt über den edlen Achtfachen Pfad. Ein Aspekt ist die umfängliche Achtsamkeit. Angewandte Achtsamkeit kann nur im augenblicklich gelebten Moment stattfinden. Der vergangene verweigert sich dem Zugriff der Aufmerksamkeit. Der zukünftige kann sich noch nicht einmal verweigern, weil er noch gar nicht existiert. Mehr als „JETZT“ gibt es nicht. Und selbst dieses ominöse Jetzt ist ein äußerst fragiler Zeitgenosse. Kaum fassbar, ist es nur ein Teil des natürlichen Prozesses dessen, was wir „Sein“ nennen. Deshalb geht es in der buddhistischen Meditationspraxis auch gar nicht, wie oft und gerne behauptet wird, um das „im Hier und Jetzt sein“. Das „Hier und Jetzt“ lässt sich so wenig greifen wie das Gestern und Morgen. Zu versuchen, sich darin einzurichten, kann nicht gelingen und führt nur zu weiteren Aktionen des Anhaftens oder der Aversion. Wenn wir jedoch den Prozess des sich ständig verändernden Erlebens mit Achtsamkeit und Gewahrsein begleiten, haben wir die Chance, die Natur der Erscheinungen und unseres Geistes immer deutlicher und beständiger zu erkennen und zu begreifen.

Mit der Achtsamkeit auf den Atem und dem Gewahrsein der geistigen und körperlichen Erscheinungen wollen wir heute mit Anleitung dieser Prozesshaftigkeit auf die Spur kommen.

Vorkenntnisse sind dafür weder erforderlich noch hinderlich. Neueinsteiger, Interessierte und erfahrenere Praktizierinnen und Praktizierer sind gleichermaßen willkommen. Gerade diese Mischung macht unsere Abende so fruchtbar für alle.

Im Anschluss an die Meditation besteht wieder reichlich Gelegenheit zum Austausch über unsere Erfahrungen mit dieser Praxis sowie die vorgestellten Gedanken dazu.

Wir beschließen den Abend mit einer kurzen Phase der stillen Wertschätzung und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und den Zugang zum Dhamma in Marburg zu sichern.

Was lesen?

Die Ausgabe 4|2026 von „Buddhismus aktuell„, der Zeitschrift der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) ist soeben erschienen. Den Schwerpunkt bildet diesmal das Thema „Übergänge„. Zu den Autorinnen und Autoren gehören diesmal u. a.: Ajahn Chah, Ayya Phalanyani, Shifu Simplicity und Wilfried Reuter. Hineinschnuppern könnt ihr auch online, einige Artikel stehen auch auf der Website.

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Wo sitzen?

Metta-Meditationsretreat

Mit Irene Bumbacher & Fred von Allmen
im Landguet Ried, Niederwangen bei Bern vom 14. – 18. Oktober 2026

Liebevolle Güte – mitfühlende Verbundenheit

Durch die systematische Praxis der Metta-Meditation (liebevolle Güte) entfalten wir die uns innewohnenden Kräfte der Liebe und des Mitgefühls, und wir kultivieren eine altruistische Motivation zum Wohle allen Lebens. Auf diese Weise entwickeln wir eine Haltung von Offenheit, Wohlwollen und Respekt in der Beziehung zu uns selbst und zu allen Lebewesen. Je stärker wir uns in dieser Herzensoffenheit verankern, desto tiefer und unmittelbarer fühlen wir uns mit dem Leben in uns und um uns herum verbunden, und wir wünschen uns, in Harmonie damit zu leben.
Mit Ausnahme von Vorträgen, Anleitungen und Gesprächen mit den Lehrenden verläuft dieses Retreat im Schweigen (siehe auch das Zitat am Ende dieser Einladung zur Meditation), was auch den vollständigen Verzicht auf die Benützung aller elektronischen Kommunikationsgeräte beinhaltet.

Die Kursteilnahme setzt keine Identifikation mit buddhistischen Ideen oder Grundsätzen voraus. Wesentlich ist hingegen das Interesse an einer konsequenten Meditationspraxis. Da diese kontinuierliche Praxis im Schweigen anspruchsvoll sein kann, erfordert sie eine gewisse innere Stabilität und körperliche und psychische Gesundheit.

Weitere Informationen: Hier

Anmeldung: Hier

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Wie bemühen?

Jeder Aspekt des Edlen Achtfachen Pfades ist nützlich, um uns zu einer Reflexion und Prüfung der Annahmen zu ermutigen, innerhalb welcher wir für gewöhnlich existieren. Statt die Dinge für selbstverständlich zu halten, lernen wir sie zu hinterfragen. Da gibt es zum Beispiel die rechte Ausdauer oder die rechte Bemühung: Den eigenen Geist einer Aufgabe in einer disziplinierten Weise zuzuwenden. Geschieht dies jedoch auf eine verkehrte Weise, so wird es selbst zu einer Art Blindheit. Daher muss man darüber nachdenken: „Was geschieht mit mir, wenn ich fleißig bin?“ Wenn meine Ausdauer dazu dient, Eigenschaften zu entwickeln, die andere Leute mich bewundern lassen, dann ist diese Bemühung mit Stolz verunreinigt. Wenn unser Fleiß dazu dient, erfolgreicher zu sein als andere Leute, dann ist unsere Bemühung mit Aggression verunreinigt. Jedes Jahr findet jemand eine neue Art, den Mount Everest zu erklettern: Aufstieg ohne Sauerstoff, Aufstieg mit einer Hand hinter dem Rücken, Aufstieg auf einem Fuß hüpfend … Ist jemand erfolgreich, geht sein Name in das Buch der Rekorde ein, und die Leute erinnern sich seiner. Auf diese Weise wird ein enormes Maß an Fleiß auf Dinge gerichtet, die in Wirklichkeit ziemlich leer und bedeutungslos sind.

– James Low: Zuhause im Spiel der Wirklichkeit. edition khordong im Wandel Verlag, Berlin, 2013, S. 17 f.

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Übrigens: Du kannst die aktuellen und die vorigen Einladungen zur Meditation auch online lesen.

Auf Instagram sind wir ebenfalls zu finden, auf „X“ nicht.

24. September 2026: Kung-Fu und angemessenes Bemühen

Wir beginnen wieder pünktlich um 19:00 Uhr mit der Meditation. Bitte nicht auf den letzten Drücker kommen.
Wer früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen und hat Zeit, in Ruhe anzukommen.

An den letzten Donnerstagen haben wir uns mit dem Erkenntnisaspekt und dem Verhaltensaspekt des Achtfachen Pfades beschäftigt.

Heute beginnen wir, uns mit den Mitteln und Methoden der Meditationspraxis zu beschäftigen. Wir starten mit dem, was der Buddha Rechtes oder Angemessenes Bemühen (sammā vāyāma) genannt hat.

Fred von Allmen schreibt dazu: „Das Wort Viriya (sansk.: vīrya), ein Synonym für Rechtes Bemühen, bedeutet etwa  so viel wie ‚Heldenhaftigkeit‘. Es ist die Willenskraft, die Energie, das enthusiastische, ausdauernde, heldenhafte Bemühen, das wir aufbringen müssen, um von unseren Unheilsamen Gewohnheiten abzulassen und heilsame Geisteszustände und Verhaltensweisen zu entwickeln.“* Das klingt gut und überzeugend. So wollen wir es halten, denken wir vielleicht. Aber ganz so einfach ist es dann meist doch nicht. Ohne diese „Anstrengung“, diese Beharrlichkeit aufbringen zu wollen, wird es uns nicht gelingen, am Ball zu bleiben und die Früchte dieser Praxis zu ernten. Dabei ist es eigentlich gar nicht so schwer: Wir müssen und nur bemühen, präsent zu sein und zu bleiben. 

„Rechtes Bemühen heißt einzig und allein, unheilsamen Geisteszuständen und schwierigen Emotionen mit liebevoller Achtsamkeit zu begegnen, sie so wahrzunehmen und zu fühlen, wie sie sind, anstatt sich darin zu verlieren oder sie loswerden zu wollen. Das heißt auch, sie weder auszudrücken noch zu verdrängen. Statt den Erfahrungen mit Verlangen und Abneigung zu begegnen, bringen wir Achtsamkeit und annehmende Freundlichkeit in die Situation.
Genau dieser Art ist das Rechte Bemühen, welches wir in der Erkenntnismeditation üben.
“**

Ohne geschicktes und beharrliches Praktizieren werden wir dabei nicht gut vorankommen – es sei denn wir sind mit einem ungeheuren Talent versehen.

Karl Brunnhölzl schreibt in seinem neuen Buch „Milarepas Kung-Fu“, das ab Montag (21. 9.) auch im Buchhandel erhältlich sein wird: „Ursprünglich bedeutet der Begriff Kung-Fu in China jede Art von Fertigkeit oder Geschicklichkeit, die man durch harte Arbeit erlangt, durch Geduld, Übung und den notwendigen Zeitaufwand, der dafür betrieben werden muss. Der Begriff bezieht sich nicht notwendigerweise auf Kampfsport. Gōng (功) bedeutet ‚geschicktes Handeln‘, ‚hartes Training‘ oder ‚Bemühen‘, und Fu (夫) bedeutet ‚Zeitaufwand‘. In unserem Kontext bezieht sich der Begriff auf Milarepas hingebungsvolle und geschickte Übungsweise in den Methoden der Erkenntnis der Natur des Geistes und die vielfältigen Methoden, sich für zahllose Wesen nutzbringend zu engagieren.“***

Wie dieses kampflose und liebevolle Kung-Fu gelingen kann, soll heute Abend Thema des Vortrags und des sich daran anschließenden Austauschs sein.

Beschließen werden wir den Abend mit einer kurzen Phase der stillen Wertschätzung und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und den Zugang zum Dhamma in Marburg zu sichern.

* Fred von Allmen: Buddhismus. Lehren, Praxis, Meditation. Bielefeld, 2007, S. 218.
** ebenda, S. 221.
*** Karl Brunnhölzl: Milarepas Kung-Fu. Mahamudra in seinen Gesängen der Erkenntnis. Wandel Verlag, Berlin, 2026, S. 13.

Eine grafische Darstellung des Achtfachen Pfades nach Stephen Batchelor, mit einem Rad und den acht Prinzipien: Angemessene Sicht, Angemessene Absicht, Angemessenes Sprechen, Angemessenes Handeln, Angemessener Lebenswerb, Angemessene Achtsamkeit, Angemessene Sammlung und Angemessenes Bemühen.

Zeitnah

Plakat für den 7. Marburger Praxistag der Buddhistischen Gruppe Marburg mit mehreren Buddha-Statuen im Freien, Datum und Informationen zur Veranstaltung.

Nächsten Samstag ist es soweit: Unser 7. Tag der Meditation.
Noch könnt ihr euch anmelden. Es sind noch Plätze frei.
Weitere Infos zum Ablauf findet ihr hier.

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Zeit zum Schweigen

STIFTUNG SEMINARHAUS ENGL – Engl 1, 84339 Unterdietfurt

Vom 30. Oktober bis zum 7. November leitet die bekannte Dharmalehrerin, Autorin und Übersetzerin Renate Seiferth ein Retreat im Seminarhaus Engl in Niederbayern:

Gleichmut, Weisheit und Mitgefühl durch Vipassana und Metta stärken

Ein Geist erfüllt von Gleichmut, Weisheit und Mitgefühl ist Grundlage für ein erfülltes Leben. Stille, Meditation und innere Ausrichtung führen uns dahin. Vipassana entwickelt Achtsamkeit, ein bewusstes Wahrnehmen dessen, was uns bewegt, Metta kultiviert eine wohlwollende Grundhaltung, die den Boden für harmonische Beziehungen legt. Schritt für Schritt entwickeln wir so Klarheit, Verbundenheit und Stabilität, die uns helfen unser Leben inmitten aller Veränderungen sinnstiftend zu gestalten.

Intensive Übungsperioden mit angeleiteten und stillen Meditationen, Vorträgen, Körperübungen und Gesprächen zur Praxis. Kommunikationsmedienfreier Schweigekurs.

Das Retreat ist geeignet für Erfahrene und Unerfahrene.

Mehr Infos zum Kurs und zur Anmeldung auf der Website des Seminarhauses Engl.

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Zeitlos

Das Erleben der Natur des Geistes ist schwer definierbar. Je mehr wir sie zu erfassen versuchen, desto weniger funktioniert das. Die Erfahrung ist eher wie ein Geschenk. Wir können sie nicht einfangen, erzwingen oder aus unserem Geist herausquetschen.

Im Trickfilm Kung Fu Panda spricht der Meister – eine alte Schildkröte – über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft:

„Die Vergangenheit ist Geschichte, die Zukunft ist ein Mysterium, aber die Gegenwart (das Präsens) ist ein Geschenk – deshalb nennt man es (im englischen) auch „the present“ (das Geschenk).“

Dementsprechend kann sich das Erleben der Natur des Geistes nur im gegenwärtigen Augenblick einstellen, nicht im bereits Vergangenen noch in dem, was sich in Zukunft ereignen könnte. Verweilt Gewahrsein im Erlebnis der gegenwärtigen Natur des Geistes, dann ist das alles. Dies ist allerdings nichts, was man produzieren, sich aneignen oder wiederholen kann. Daher ist es das Geschenk eines jeden Augenblicks und nichts, was man „bekommen“ oder „erreichen“ könnte. Anders gesagt, muss sich unser dualistischer Geist entspannen, loslassen und einen Schritt zurücktreten und die Bühne freimachen für die wahre Natur des Geistes. So, als würde die Natur unseres Geistes zu uns sagen: „Rufen Sie uns nicht an, wir rufen Sie an.“

– Karl Brunnhölzl: Milarepas Kung-Fu. Mahāmudrā in seinen Gesängen der Erkenntnis. Wandel Verlag, Berlin, 2026, S. 28.

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Übrigens: Du kannst die aktuellen und die vorigen Einladungen zur Meditation auch online lesen.

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17. September 2026: Rechte Rede, Rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb

Ein Plakat der Buddhistischen Gruppe Marburg mit einem lila Lotuspflanze im Hintergrund. Das Thema ist der edle Achtfache Pfad, Teil 2: Angemessenes Sprechen, Handeln und Lebenswerb. Datum: Donnerstag, 17. September 2026, um 19:00 Uhr in der Biegenstraße 20.

Wir beginnen wieder pünktlich um 19:00 Uhr mit der Meditation. Bitte nicht auf den letzten Drücker kommen.
Wer früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen und hat Zeit, in Ruhe anzukommen.

An diesem Abend setzen wir unsere Reihe zu den vier edlen Aufgaben mit den drei Aspekten des edlen Achtfachen Pfads unser Agieren in der Welt betreffend, fort. Im Mittelpunkt steht der Rat Buddhas, in angemessener Weise zu sprechen, zu handeln und unserem Lebenserwerb nachzugehen.

Buddha zeigt auf, welche Folgen angemessenes Tun und welche Folgen unangemessenes für uns und andere hat. Die Vorschläge kommen nicht in Form von Gesetzen oder Geboten daher, deren Nichtbeachtung von übergeordneten Mächten (Staatsgewalt oder ein Gott) bestraft wird.

Im Gegensatz zu theistischen Vorstellungen, in denen ein göttliches Wesen zu allen Bestrafungen, die ein Mensch sich nur ausdenken kann, greift, um Botmäßigkeit zu erzwingen, konfrontiert uns Buddha mit den natürlichen Folgen unseres Denkens und Handelns – Kamma/Karma. Unser Agieren in der Welt hat unmittelbare Folgen für unser Wohlbefinden und für andere. Reden wir schlecht über andere, tratschen wir sinnloses Zeug, wird unser Geist eng und enger. Verhalten wir uns verständnisvoll anderen gegenüber, entspannt sich unser Inneres und Heiterkeit kann sich ausbreiten. Wir sind selbst verantwortlich für unseren inneren Zustand. Ein klares Wort zur rechten Zeit ist damit nicht ausgeschlossen. Dies hilft manchmal mehr als das Zeigen von Verständnis, weil wir unsere Ruhe haben wollen.

Vom Geist geführt die Dinge sind,
Vom Geist beherrscht, vom Geist gezeugt.
Wenn man da lautern Geistes spricht,
Und lautern Geistes Werke wirkt,
Dann folget einem Freude nach,
Gleichwie der Schatten, der nie weicht.
(Dhammapada)

Wie wir mit Buddhas Ratschlägen tatsächlich umgehen und uns heilsamem Verhalten annähern können, soll heute im Mittelpunkt des Vortrags und des Gesprächs darüber stehen. Natürlich ist Platz für alle anderen Fragen, die man Buddhisten schon immer mal stellen wollte.

Beschließen werden wir den Abend mit einer kurzen Phase der stillen Wertschätzung und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und den Zugang zum Dhamma in Marburg zu sichern.

Eine grafische Darstellung des Achtfachen Pfades nach Stephen Batchelor, mit einem Rad und den acht Prinzipien: Angemessene Sicht, Angemessene Absicht, Angemessenes Sprechen, Angemessenes Handeln, Angemessener Lebenswerb, Angemessene Achtsamkeit, Angemessene Sammlung und Angemessenes Bemühen.

Vorschlag

Plakat für den 7. Marburger Praxistag der Buddhistischen Gruppe Marburg mit mehreren Buddha-Statuen im Freien, Datum und Informationen zur Veranstaltung.

Einfach anmelden!
Weitere Infos zum Ablauf findet ihr hier.

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Nachschlag

Letzten Donnerstag haben wir die Einführung in die Meditation nachgeholt. Ajahn Sucitto hat in seinem Buch „Kamma und das Ende von Kamma“ verschiedene wunderbare Meditationen vorgestellt. Eine davon haben wir gemeinsam ausprobiert. Wer verhindert war, kann sich das Skript herunterladen, in dem alle sechs Meditationen Ajahn Sucittos zu finden sind. Das gesamte Buch kann über das Kloster Dhammapala in Kandersteg bezogen werden. Auf deren Website kann das Werk und vieles andere kostenlos heruntergeladen werden. Unsere Schweizer Dhammafreundinnen und -freunde stellen dies als Akt des Dana zur Verfügung. Damit sie dies weiterhin tun können, erwägt bitte ebenfalls die Übung der Großzügigkeit in Form einer Spende, wenn ihr dort etwas herunterladet.

Das Skript zum 10. September gibt es: HIER.

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Zuschlag

Befreiung beginnt damit, dass du von dem, womit du beschäftigt bist, einen Schritt zurücktrittst, um dir über deine Wahrnehmungen und Absichten klar zu werden. Wenn du deine Einstellungen, Gedanken und Neigungen aus einem leidenschaftslosen Blickwinkel beobachtest, kannst du deinen Geist in Bahnen lenken, die zu positiven Ergebnissen führen. Für einen gelungenen Start solltest du dich zunächst auf eine ethische Grundhaltung konzentrieren. Diesbezüglich riet der Buddha zum Training in fünf Verhaltensregeln: das Unterlassen des absichtlichen Tötens jeglicher Lebewesen (einschließlich Insekten); das Unterlassen der Aneignung jeglicher Dinge, die einem nicht gegeben wurden; die Enthaltung von nicht-einvernehmlichen sexuellen Handlungen; das Unterlassen unheilsamer Redegewohnheiten, wie z.B. Betrug, Klatsch und Tratsch, Fluchen und sinnloses Geplapper, das unsere eigene Aufmerksamkeit und die anderer Menschen vernebelt; sowie der Verzicht auf die Einnahme von Rauschmitteln, wie z.B. Alkohol und Drogen. Tugendhaftigkeit ist die notwendige Grundvoraussetzung für einen aufrechten, gesammelten Geist. Es geht hierbei um Klarheit und Wohlbefinden – für einen selbst und für die anderen.

– Ajahn Sucitto: Kamma und das Ende von Kamma, Dhammapala Verlag, 2024, S. 33

Eine kunstvolle Darstellung eines Baumes, der eine menschliche Figur umfasst, mit dem Titel "Kamma und das Ende von Kamma" sowie dem Autorennamen Ajahn Sucitto.

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10. September 2026: Meditation ist Klarheit ohne Fixierung

Wir beginnen wieder pünktlich um 19:00 Uhr mit der Meditation. Bitte nicht auf den letzten Drücker kommen.
Wer früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen und hat Zeit, in Ruhe anzukommen.

Nach ein paar einführenden Worten über die Besonderheiten des buddhistischen Praxis- und Lebenswegs üben wir gemeinsam die Achtsamkeit auf den Atem und den Körper. Gedanken und andere Sinneseindrücke, die unweigerlich erscheinen werden, nehmen wir wahr aber nicht zu ernst. Es genügt, während der Meditation, zu wissen, dass sie gerade unsere Erfahrung sind. Wir versuchen, weder gegen sie zu kämpfen noch an ihnen zu klammern.

In seinem Gesang „Letztendliche Sicht, Meditation, Verhalten und Frucht“ fasst der indische Yogi Milarepa (ca. 1040-1123) buddhistische Meditation mit einem Satz zusammen:

Meditation ist strahlende Klarheit ohne Fixierung.*

Dem wollen wir uns heute Abend annähern.

Ajahn Sucitto, ein britischer Mönch aus der thailändischen Waldklostertradition, sagt dazu: „Die Übung besteht darin, unkompliziert zu werden. Lass dir so viel Zeit, wie du brauchst, um die Dinge zu vereinfachen – das allein kehrt schon die Tendenzen eines ganzen Lebens um. Und solltest du einmal den Fokus verlieren, mach kein Problem daraus. Nimm einfach wahr, dass du abgeschweift bist und greife im gleichen Moment die Frage auf: ‚Was passiert gerade mit meinem Atem?‘ Gehe anschließend auf die Empfindung ein, die sich im Zusammenhang mit der Atmung bemerkbar macht. Auf diese Weise wird dir die Übung leichter zugänglich.“**
Mit ein wenig Übung werden wir erkennen (strahlende Klarheit), dass alle Erfahrungen erscheinen, vielleicht kurz verweilen und sich von selbst wieder verabschieden. Von Moment zu Moment zu Moment. Es scheint nicht immer einfach zu sein, so einfach da zu sein (ohne Fixierung), aber der Versuch lohnt sich.

Wie stets richtet sich dieses Angebot gleichermaßen an Neulinge und erfahrenere Praktizierende.

Im Anschluss an die Meditation besteht wieder reichlich Gelegenheit zum Austausch über unsere Erfahrungen mit dieser Praxis sowie die vorgestellten Gedanken dazu.

Wir beschließen den Abend mit einer kurzen Phase der stillen Wertschätzung und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und den Zugang zum Dhamma in Marburg zu sichern.

* Zitiert nach Karl Brunnhölzl: Milarepas Kung-Fu. edition khordong im Wandel Verlag (erscheint am 21. September 2026)
** Ajahn Sucitto: Kamma und das Ende von Kamma. Dhammapala Verlag, 2024, S. 87

Metta-Meditationsretreat

Mit Irene Bumbacher & Fred von Allmen
im Landguet Ried, Niederwangen bei Bern vom 14. – 18. Oktober 2026

Liebevolle Güte – mitfühlende Verbundenheit

Durch die systematische Praxis der Metta-Meditation (liebevolle Güte) entfalten wir die uns innewohnenden Kräfte der Liebe und des Mitgefühls, und wir kultivieren eine altruistische Motivation zum Wohle allen Lebens. Auf diese Weise entwickeln wir eine Haltung von Offenheit, Wohlwollen und Respekt in der Beziehung zu uns selbst und zu allen Lebewesen. Je stärker wir uns in dieser Herzensoffenheit verankern, desto tiefer und unmittelbarer fühlen wir uns mit dem Leben in uns und um uns herum verbunden, und wir wünschen uns, in Harmonie damit zu leben.
Mit Ausnahme von Vorträgen, Anleitungen und Gesprächen mit den Lehrenden verläuft dieses Retreat im Schweigen (siehe auch das Zitat am Ende dieser Einladung zur Meditation), was auch den vollständigen Verzicht auf die Benützung aller elektronischen Kommunikationsgeräte beinhaltet.

Die Kursteilnahme setzt keine Identifikation mit buddhistischen Ideen oder Grundsätzen voraus. Wesentlich ist hingegen das Interesse an einer konsequenten Meditationspraxis. Da diese kontinuierliche Praxis im Schweigen anspruchsvoll sein kann, erfordert sie eine gewisse innere Stabilität und körperliche und psychische Gesundheit.

Weitere Informationen: Hier

Anmeldung: Hier

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7. Marburger Praxistag am 26. September

Am Samstag, den 26. September wird unser 7. Praxistag stattfinden. Ab sofort könnt ihr euch dafür anmelden. Schön wäre für die Orga, wenn ihr dies zeitnah tätet. Das erleichtert die Planung für das Mittagessen gewaltig. Aber auch kurzfristige Anmeldungen sind kein Problem.
Der Tag findet wie auch bei Vipassana oder Metta Retreats (s. o.) üblich im Schweigen statt. Zur Bedeutung des Schweigens siehe ebenfalls die Gedanken von Ursula Flückiger unten. Weitere Infos zum Ablauf findet ihr hier.

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Unsere Dharmabibliothek wächst weiter

Rose hat uns aus dem Nachlass Jochens einen Stapel Bücher gespendet. Die Auflistung findet ihr unten. Einige Doppelexemplare können bei ernsthaftem Interesse am Donnerstagabend mitgenommen werden. Die beiden Bücher von Ajahn Sucitto sind Mitbringsel vom Meditationszentrum Beatenberg.

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In der Stille

Im Schweigen, im Nach-Innen-Horchen, lassen wir uns vom Leben berühren. Die Stille macht uns von einem Handelnden zu einem Empfangenden. Stille hat auch etwas Entlarvendes, Verdrängungsmechanismen haben weniger Chancen. In der Stille ist es schwieriger, Kränkung nicht zu spüren, Ungeduld nicht wahrzunehmen, eine innere Rührung nicht zuzulassen oder einen Gedanken des Neides nicht mitzubekommen. Stille macht uns sensibler für die leidhaften, schmerzhaften Erfahrungen, aber sie macht uns auch empfänglicher für die beglückenden. Sie eröffnet uns Bereiche, von denen wir nicht wussten, dass es sie gibt. Stille macht uns hellhörig. Ich möchte diese Gedanken mit einem Gedicht abschließen, das ich sehr schätze. Es ist von Bashō (1644-1694):
„Die Tempelglocke ist verstummt,
doch der Klang kommt weiterhin aus den Blumen.“

– Ursula Flückiger in Tilmann Lhündrup, Ursula Flückiger, Fred von Allmen: Mahāmudrā & Vipassanā, Gewahr Sein – Retreat-Unterweisungen. Norbu Verlag, 2015, S. 90

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3. September 2026: Buddhismus in Ladakh und Zanskar – Bilder einer spirituellen Reise

Wir beginnen wieder pünktlich um 19:00 Uhr mit der Meditation. Bitte nicht auf den letzten Drücker kommen.
Wer früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen und hat Zeit, in Ruhe anzukommen.

An diesem ersten Donnerstag im September brechen wir mal mit unserer Tradition. Sabine war wieder in Ladakh und Zanskar und wird von ihrer Reise berichten. Ihr Terminkalender ließ keinen anderen Termin zu, deshalb wird der Abend einer geleiteten Meditation mit Einführung in die Vipassana (Einsichts-) Praxis auf den kommenden Donnerstag verschoben.
Hier ist Sabines Appetithappen:

Buddhismus in Ladakh und Zanskar
Bilder einer spirituellen Reise 

Mit Sinn zu reisen ist gut für einen selbst und für andere Menschen. Diese spirituelle Reise hat mich in den Himalaya geführt. Über fünf Wochen hat sich ein tiefer Einblick in die Kultur Ladakhs, seine jahrtausendalten Traditionen und die lebendige Praxis des Buddhismus erschlossen.          

Zunächst bin ich mit einer buddhistischen Sangha unter Leitung eines Lamas der Gelug-Tradition, Geshe Lobzang Tsewang aus dem Kloster Shey, durch das Industal gereist. Für einige Monate im Jahr lebt und unterrichtet Geshe-la in „Buddhas Weg“, einem buddhistischen Kloster im Odenwald. 

Die Reise diente auch der Gemeinschaft, indem die Lamdon School in Shey unterstützt und besucht wurde.                              

Die alten Klöster, wie Alchi sind Weltkulturerbe und reich an buddhistischen Schätzen. Die grandiose Landschaft mit ihren Steinformationen, grünen Tälern und sprudelnden Flüssen ist im Sommer einzigartig schön. 

Ein besonderer Fokus lag aber auf der Entfaltung von Mitgefühl. 

Der Wunsch den eigenen Herz-Geist zu öffnen und sich zum Wohle aller Wesen vollkommen dem Positiven zuzuwenden, bildet ein Herzstück der buddhistischen Praxis und dieser Reise.

Zanskar ist ein Bezirk in Ladakh, der noch abgeschiedener und ursprünglicher ist. Zwischen dem Industal und der zentralen Himalaya Kette,  höher gelegen, ist es von Leh aus über die Chadar Road oder über die viel längere Strecke über Kargil zu erreichen. Hier befinden sich noch die meisten Höhlenklöster, in denen Yogis und Buddhisten nach alten Überlieferungen,  die Erleuchtung erlangten.  

Der Besuch des Klosters von Lama Tenzin Dorjay in Mune, in Zanskar,  war ein besonderes Erlebnis. Im Kloster die gemeinsame Meditationspraxis mit den Mönchen zu vertiefen, lassen Qualitäten wie Freundlichkeit, Geduld und inneren Frieden wachsen. 

Im Mai 2026 besuchte uns bereits Lama Dorjay in Marburg und war auch in unserer Gruppe für einen Abend zu Gast. Unsere Spendengelder  daraus wurden in den Ausbau eines Satteldaches für das kleine Hospital und First Aid Center mit anderen Spenden investiert.

An diesem Abend zeigen wir auch die Fotos vom Dachausbau des Hospitals. 

Wer an diesem Abend teilnehmen möchte, wird um eine Spende für das Hospital und die Winterschule für die Kinder  gebeten. Öffnen wir unsere Herzen für die Menschen und das Leben in einer sehr besonderen Region im Himalaya.  Die Lebensbedingungen sind auch dort durch den Klimawandel enorm beschwerlicher geworden. 
Wer an diesem Abend verhindert ist, kann in der folgenden Woche noch eine Spende in die Box geben. 

Jullay und vielen lieben Dank dafür !
Sabine

Im Anschluss an Meditation und Vortrag besteht wieder reichlich Gelegenheit zum Austausch über unsere Erfahrungen mit dieser Praxis sowie die vorgestellten Gedanken dazu.

Wir beschließen den Abend mit einer kurzen Phase der stillen Wertschätzung und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und den Zugang zum Dhamma in Marburg zu sichern.

Retreatangebot nur für junge Leute

Irene Bumbacher und Stefan Lang laden junge Menschen von 15 bis 26 Jahren auf eine innere Forschungsreise ein. Geübt werden verschiedene Meditationsformen im Sitzen, Stehen, Gehen und in der Bewegung. Vorträge und Gespräche mit den Lehrenden runden das Programm ab.
Das Ganze findet im Meditationszentrum Beatenberg im Berner Oberland statt. In zauberhafter Landschaft gegenüber von Eiger, Mönch und Jungfrau fällt das Innehalten leicht. Die köstliche vegetarisch/vegane Verpflegung tut ein Übriges.

Weitere Infos und Anmeldung auf der Homepage des Meditationszentrums Beatenberg.

Umgebung
Meditationshalle
Blick aus einem Zimmer

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7. Marburger Praxistag am 26. September

Am Samstag, den 26. September wird unser 7. Praxistag stattfinden. Ab sofort könnt ihr euch dafür anmelden. Schön wäre für die Orga, wenn ihr dies zeitnah tätet. Das erleichtert die Planung für das Mittagessen gewaltig. Aber auch kurzfristige Anmeldungen sind kein Problem.
Weitere Infos zum Ablauf findet ihr hier.

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Geschickter Umgang mit den Kilesas

Du versuchst nicht, die Dinge [die Meditationspraxis, d. Red.] so hinzukriegen, wie du sie gerne hättest. Du versuchst zu bemerken, was passiert, so wie es ist. Zu denken, dass die Dinge so oder so sein sollten, zu wünschen, dass dies oder jenes geschieht oder nicht geschieht, ist Erwartung. Erwartungen rufen Angst hervor und können zu Abneigung führe. Es ist wichtig, dass du dir deiner Einstellungen bewusst wirst.
Es ist eine falsche Einstellung, die Praxis zu beurteilen und darüber unzufrieden zu werden, wie sie läuft. Unzufriedenheit entspringt entweder der Idee, dass die Dinge nicht so sind, wie sie unserer Meinung nach sein sollten, einem Wunsch, dass sie anders sein sollten oder der Unwissenheit darüber, was richtige Praxis ist. Diese Einstellungen verschließen den Geist und behindern die Praxis. Versuche Unzufriedenheit zu erkennen, sie ganz und gar zu akzeptieren und sie sehr aufmerksam zu beobachten. In diesem Prozess des Beobachtens und Erforschens der Erfahrung von Unzufriedenheit können ihre Ursachen klar werden. Ihre Ursachen zu verstehen, wird die Unzufriedenheit zum Verschwinden bringen und wird dir helfen, sie zu erkennen, wenn sie wieder auftaucht. Du wirst immer klarer sehen, welchen Schaden Unzufriedenheit dem Geist und dem Körper zufügt. Du wirst dir deiner urteilenden Einstellungen bewusster werden und sie nach und nach aufgeben. Auf diese Weise entwickelst du Geschicklichkeit im Umgang mit geistigen Verunreinigungen.
– Sayadaw U Tejaniya: Schau nie auf die geistigen Verunreinigungen herunter, sie lachen dich nur aus. Verein Vipassana Publikationen (Hg.), 2022, S. 24 f.

Druckversion bei uns erhältlich!

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Übrigens: Du kannst den Newsletter auch online lesen.

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27. August 2026: Der Achtfache Pfad

Wir beginnen wieder pünktlich um 19:00 Uhr mit der Meditation. Bitte nicht auf den letzten Drücker kommen.
Wer früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen und hat Zeit, in Ruhe anzukommen.

Nachdem wir uns an vorangegangenen Abenden mit den ersten drei vom Buddha vorgestellten edlen Wahrheiten befasst haben, geht es nun um die vierte. Um aus dem Leiden aus Anhaftung, Verlangen und Verwirrung über die Natur der Dinge der Welt und des Geistes aussteigen zu können, schlägt Gotama uns einen gangbaren Pfad vor. Dieser besteht aus acht Aspekten. Buddha teilt den Weg zur inneren Befreiung in drei Gruppen auf: Meditation/Samādhi – Verhalten/Sīla – Weisheit/Pañña (siehe unser „Plakat“ unten). Damit werden wir uns an diesem Abend beschäftigen. Wir werden sehen, wie weit wir kommen und wahrscheinlich an einem anderen Abend weiter machen.

Im Anschluss an den Vortrag besteht wieder reichlich Gelegenheit zum Austausch über unsere Erfahrungen mit der Praxis sowie die vorgestellten Gedanken.

Wir beschließen den Abend mit einer kurzen Phase der stillen Wertschätzung und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und den Zugang zum Dhamma in Marburg zu sichern.

7. Marburger Praxistag am 26. September

Am Samstag, den 26. September wird unser 7. Praxistag stattfinden. Ab sofort könnt ihr euch dafür anmelden. Schön wäre für die Orga, wenn ihr dies zeitnah tätet. Das erleichtert die Planung für das Mittagessen gewaltig. Aber auch kurzfristige Anmeldungen sind kein Problem.
Weitere Infos zum Ablauf findet ihr hier.

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Letzte Chance

Heute endet unser kleines sommerliches Preisrätsel.

Wem noch eine interessante Deutung der Abkürzung S.A.N.G.H.A. in den Sinn kommt, kann seine Idee noch bis heute einreichen. Nach dem Regen der letzten Tage sollten die grauen Zellen doch wieder etwas bewässert geworden sein. Es sieht so aus als ob noch alle, die eine Lösung eingesandt haben, einen Preis erhalten werden. Dies dürfte sich auch bei weiteren Einsendungen nicht ändern. Es lohnt sich, darüber nachzudenken, was S.A.N.G.H.A., also die buddhistische Gemeinschaft, für uns bedeuten könnte.

Also: Mutig voran!

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Geht nicht, gibt’s nicht

Wenn Gier, Hass und Verblendung aufgegeben werden, zielt man weder auf das eigene Verderben, noch auf das Verderben anderer, noch auf das Verderben beider, und man erleidet keine psychische Belastung und Trauer mehr. Dies ist nibbāna, welches in diesem Leben realisierbar ist, einladend, attraktiv und für weise Menschen nachvollziehbar.

– Siddhartha Gotama, der aus dem inneren Leiden Erwachte
Zitiert nach Ajahn Sucitto: Buddha-Natur, Menschen-Natur, Dhammapala Verlag, 2022, S. 119

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Auf Instagram sind wir ebenfalls zu finden, auf „X“ nicht.

20. August 2026: Ich kann mich irren

Wir beginnen wieder pünktlich um 19:00 Uhr mit der Meditation. Bitte nicht auf den letzten Drücker kommen.
Wer früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen und hat Zeit, in Ruhe anzukommen.

An diesem Abend lesen wir wieder einen Abschnitt aus dem Buch von Björn Natthiko Lindeblad „Ich hatte nicht immer, was ich wollte, aber alles, was ich brauchte“. Anfang Juli hatte Rona bereits daraus gelesen, was sehr gut ankam und ein inspirierendes Gespräch ermöglichte. Dies setzen wir an diesem Abend mit einem neuen Kapitel fort. Inzwischen gibt es eine Neuauflage. Der alte Titel lautete: „Ich kann mich irren“.
Wir haben inzwischen das Buch angeschafft. Wer sich vertiefend damit beschäftigen möchte, kann es auf Anfrage bei uns ausleihen.

Im Anschluss an den Vortrag besteht wieder reichlich Gelegenheit zum Austausch über unsere Erfahrungen mit der Praxis sowie die vorgestellten Gedanken.

Wir beschließen den Abend mit einer kurzen Phase der stillen Wertschätzung und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und den Zugang zum Dhamma in Marburg zu sichern.

7. Marburger Praxistag am 26. September

Am Samstag, den 26. September wird unser 7. Praxistag stattfinden. Ab sofort könnt ihr euch dafür anmelden. Schön wäre für die Orga, wenn ihr dies zeitnah tätet. Das erleichtert die Planung für das Mittagessen gewaltig. Aber auch kurzfristige Anmeldungen sind kein Problem.
Weitere Infos zum Ablauf findet ihr hier.

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S.A.N.G.H.A. könnte Sehr Angenehme Nichtkommerzielle Gemeinschaft, Heilsames Anstrebend bedeuten. Aber ist dies die einzig mögliche Bedeutung?

Findet weitere innovative und treffende Auflösungen des Akronyms S.A.N.G.H.A.

Schickt uns eure kreativen Vorschläge. Wie wir alle wissen, sind Gedanken kein Fehler. Unbestelltes reaktives Denken trägt allerdings wenig zum Erwachen bei, strengt bitte deshalb eure grauen Dharma-Zellen zielgerichtet an. Dann weitet sich der Gedankenraum ins Unendliche.

Die prachtvollste, radikalste, intelligenteste, mitfühlendste, anregendste Idee gewinnt einen noch unbekannten im Dharma begründeten Preis. 

Im Sinne der S.A.N.G.H.A. Selbsthilfe bitten wir dafür um stoffliche oder ideelle Spenden. Sollte mehr als ein Preis gespendet werden, sorgen wir dafür, dass sich der Segen der Großzügigkeit auf möglichst viele Akronymisten verteilen wird. Alles hat seinen Preis, wird behauptet. Aber warum soll es nur einen geben? Gar nicht einzusehen. Zack!

Einsendeschluss ist weiterhin der  22. August.

Die feierliche Übergabe der Preise und die Lobpreisung der Gewinnerinnen und Gewinner könnte an einem sommerlich-geselligen Treffen der BGM-S.A.N.G.H.A. in der folgenden Woche stattfinden. Auch dafür werden noch vor allem räumliche Vorschläge gesucht.

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Buddha erkannte nicht eine einzige absolute Wahrheit, sondern erwachte zu einem Komplex von Wahrheiten, die sowohl die Komplexität der menschlichen Existenz wie auch ihre Lösung umfassen. Er strandete durch dieses Erwachen nicht in einem permanenten mystischen Erleuchtungszustand, sondern es eröffnete ihm einen Weg, dem er mitten im Auf und Ab des Lebens folgen konnte.

– Stephen Batchelor: Mit dem Bösen leben – warum wir das Gute wollen und immer wieder da Böse tun. Theseus Verlag, Berlin, 2005, S. 141

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6. August 2026: Geführte Meditation

Wir beginnen wieder pünktlich um 19:00 Uhr mit der Meditation. Bitte nicht auf den letzten Drücker kommen.
Wer früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen und hat Zeit, in Ruhe anzukommen.

Wie stets am ersten Donnerstag des Monats bieten wir eine geführte Meditation inkl. einer Einführung in die Grundlagen buddhistischer Meditationspraxis an. Wir beginnen mit dem Entwickeln von ruhevollem Verweilen bei der Achtsamkeit auf den Atem und weiten dann im zweiten Teil unser Gewahrsein auf das Kommen und Gehen von Körperempfindungen und Sinneswahrnehmungen. Erste Einblicke in die Natur des Geistes und der Phänomene können nicht ausgeschlossen werden.

Im Anschluss an Einführung und gemeinsamer Praxis besteht wieder reichlich Gelegenheit zum Austausch über unsere Erfahrungen mit der Praxis sowie die vorgestellten Gedanken.

Wir beschließen den Abend mit einer kurzen Phase der stillen Wertschätzung und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und den Zugang zum Dhamma in Marburg zu sichern.

Wenn Buddhas meditieren

Die Abstimmung über den Termin unseres nächsten Praxistages läuft noch.
Wer mal wieder oder überhaupt Interesse hat, einen Tag (9:30 bis 17:30) der meditativen Praxis zu widmen, kann sich für die entsprechenden Termine hier eintragen.
Im Verlauf dieses Tages besteht die Gelegenheit, Gespräche über die konkrete Praxis mit unseren MeditationsanleiterInnen zu führen.

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S.A.N.G.H.A. könnte Sehr Angenehme Nichtkommerzielle Gemeinschaft, Heilsames Anstrebend bedeuten. Aber ist dies die einzig mögliche Bedeutung?

Findet weitere innovative und treffende Auflösungen des Akronyms S.A.N.G.H.A.

Schickt uns eure kreativen Vorschläge. Wie wir alle wissen, sind Gedanken kein Fehler. Unbestelltes reaktives Denken trägt allerdings wenig zum Erwachen bei, strengt bitte deshalb eure grauen Dharma-Zellen zielgerichtet an. Dann weitet sich der Gedankenraum ins Unendliche.

Die prachtvollste, radikalste, intelligenteste, mitfühlendste, anregendste Idee gewinnt einen noch unbekannten im Dharma begründeten Preis. 

Im Sinne der S.A.N.G.H.A. Selbsthilfe bitten wir dafür um stoffliche oder ideelle Spenden. Sollte mehr als ein Preis gespendet werden, sorgen wir dafür, dass sich der Segen der Großzügigkeit auf möglichst viele Akronymisten verteilen wird. Alles hat seinen Preis, wird behauptet. Aber warum soll es nur einen geben? Gar nicht einzusehen. Zack!

Bis jetzt ist die Anzahl der eingesandten Vorschläge noch recht überschaubar. Das kann doch nicht sein!

Einsendeschluss ist weiterhin der  22. August.

Die feierliche Übergabe der Preise und die Lobpreisung der Gewinnerinnen und Gewinner könnte an einem sommerlich-geselligen Treffen der BGM-S.A.N.G.H.A. in der folgenden Woche stattfinden. Auch dafür werden noch vor allem räumliche Vorschläge gesucht.

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Die Kunst der Achtsamkeit: sati

Wann Immer wir sati vergessen und uns in irgendeiner Art von Ablenkung verfangen, braucht es nur einen Moment des lächelnden Anerkennens. Es ist nicht nötig, Enttäuschung oder ein Gefühl des Versagens zu empfinden, es ist nicht nötig, uns zu ärgern. Mit einem Lächeln zu erkennen, dass der Geist weggewandert ist, reicht völlig aus. Es ist natürlich; es ist die Neigung des Geistes. Aber hier ist unsere gute Freundin, sati, die geduldig darauf wartet, dass wir wieder zu ihr zurückkehren und mit ihr zusammen sind. Und bei ihr zu sein ist so angenehm, so ruhig, so weiträumig; es ist einfach viel attraktiver als jeder Gedanke, jede Reaktion oder jeder Tagtraum, den wir in unserem Geist hegen können.

Mit dieser Art von Einstellung lernen wir, Körperachtsamkeit mit Weisheit zu praktizieren, wohl wissend, dass es ungeschickt wäre, sich mit der Idee zu verkrampfen: „Ich muss ununterbrochen auf den Körper achtsam sein.“ Tatsächlich könnte das den irrigen Glauben widerspiegeln, wir hätten die volle Kontrolle. Aus der Sicht des frühbuddhistischen Denkens ist ein Schlüsselfaktor bei allem, was wir tun, oder Wille oder die Absicht. Aber unser Wille wirkt innerhalb eines größeren Netzwerks von Ursachen und Bedingungen. Er kann die Dinge beeinflussen, aber er kann sie nicht vollständig kontrollieren.

– Bikkhu Anālayo: Satipatthāna-Meditation – Ein Praxisleitfaden, edition steinrich, 2025, S. 42

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30. Juli 2026: Über Gehirnforschung und buddhistische Weisheit

Wir beginnen wieder pünktlich um 19:00 Uhr mit der Meditation. Bitte nicht auf den letzten Drücker kommen.
Wer früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen und hat Zeit, in Ruhe anzukommen.

Wir beginnen wieder pünktlich um 19:00 Uhr mit der Meditation. Bitte nicht auf den letzten Drücker kommen. 
Wer früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen und hat Zeit, in Ruhe anzukommen.

An diesem Abend wird David Gedanken aus „The Mind Illuminated: A Complete Meditation Guide Integrating Buddhist Wisdom and Brain Science for Greater Mindfulness“ von Culadasa John Yates vor, die ihn besonders inspiriert haben, vorstellen. Der aus Sicht des Redakteurs deutlich misslungene und verkürzte Titel der deutschen Ausgabe lautet „Handbuch Meditation“; das sollte aber unseren Einsichten nicht im Wege stehen. 
Die Kombination von zeitgenössischer Gehirnforschung und buddhistischer Weisheit lässt einen äußerst interessanten Abend erwarten. Wir werden sehen, wie dies auf unsere grauen Zellen wirkt. Vielleicht werden sie ja etwas bunter und geschmeidiger.

Im Anschluss an den Vortrag besteht wieder reichlich Gelegenheit zum Austausch über unsere Erfahrungen mit der Praxis sowie die vorgestellten Gedanken.

Wir beschließen den Abend mit einer kurzen Phase der stillen Wertschätzung und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und den Zugang zum Dhamma in Marburg zu sichern.

Wenn Buddhas meditieren

Die Abstimmung über den Termin unseres nächsten Praxistages läuft noch.
Wer mal wieder oder überhaupt Interesse hat, einen Tag (9:30 bis 17:30) der meditativen Praxis zu widmen, kann sich für die entsprechenden Termine hier eintragen.
Im Verlauf dieses Tages besteht die Gelegenheit, Gespräche über die konkrete Praxis mit unseren MeditationsanleiterInnen zu führen.

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S.A.N.G.H.A. könnte Sehr Angenehme Nichtkommerzielle Gemeinschaft, Heilsames Anstrebend bedeuten. Aber ist dies die einzig mögliche Bedeutung?

Findet weitere innovative und treffende Auflösungen des Akronyms S.A.N.G.H.A.

Schickt uns eure kreativen Vorschläge. Wie wir alle wissen, sind Gedanken kein Fehler. Unbestelltes reaktives Denken trägt allerdings wenig zum Erwachen bei, strengt bitte deshalb eure grauen Dharma-Zellen zielgerichtet an. Dann weitet sich der Gedankenraum ins Unendliche.

Die prachtvollste, radikalste, intelligenteste, mitfühlendste, anregendste Idee gewinnt einen noch unbekannten im Dharma begründeten Preis. 

Im Sinne der S.A.N.G.H.A. Selbsthilfe bitten wir dafür um stoffliche oder ideelle Spenden. Sollte mehr als ein Preis gespendet werden, sorgen wir dafür, dass sich der Segen der Großzügigkeit auf möglichst viele Akronymisten verteilen wird. Alles hat seinen Preis, wird behauptet. Aber warum soll es nur einen geben? Gar nicht einzusehen. Zack!

Einsendeschluss ist weiterhin der  22. August.

Die feierliche Übergabe der Preise und die Lobpreisung der Gewinnerinnen und Gewinner könnte an einem sommerlich-geselligen Treffen der BGM-S.A.N.G.H.A. in der folgenden Woche stattfinden. Auch dafür werden noch vor allem räumliche Vorschläge gesucht.

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Der Weg der weisen Selbstverantwortlichkeit

Beim Glauben muss es immer ein Objekt geben, an das man glaubt, sei es eine Person oder eine Sache. Wenn man Glauben besitzt, ist es der Glaube an etwas oder jemanden. So impliziert Glaube also die Abhängigkeit von etwas außerhalb von uns selbst. Wenn es jedoch um Energie und Anstrengung geht, tun wir selbst das für uns Notwendige. Dabei können wir uns nicht auf jemanden anderen verlassen; Energie aufzubringen liegt im Bereich der eigenen Verantwortung. Dies gilt umso mehr für die Weisheit, die vollständig eine Sache der Selbstverantwortlichkeit ist, denn Selbsterkenntnis und Einsicht müssen notwendigerweise direkt und gründlich sein. Niemand kann unsere Realität für uns erkennen. Wir können uns dabei letztlich nicht auf irgendjemanden oder irgendetwas außerhalb von uns verlassen, auch wenn dieser Jemand oder dieses Etwas für uns eine große Hilfe auf dem Weg sein mögen. So kann man sich, soweit es Energie und Weisheit betrifft, nur auf sich selbst verlassen, während der Glauben sich auf andere stützen mag. Deshalb lehrt der Buddhismus eine Eigenständigkeit, die über den Glauben an Dinge außerhalb unserer selbst hinausgeht.

Auf den Dhamma zu vertrauen ist gleichbedeutend mit Selbstverantwortlichkeit. Selbstverantwortlichkeit bedeutet sich auf den Dhamma zu stützen, der aufgrund der eigenen Anstrengung entsteht. Selbstverantwortung heißt, sich auf die eigene, dem Dhamma entsprechende Handlung zu verlassen, die wir für uns selbst, in, mit und durch uns selbst ausführen. Wobei es sich nicht um eine Form von egoistischer Selbstverwirklichung handelt.

– Buddhadasa Bikkhu: Unter dem Bodhibaum – Buddhas ursprüngliche Sicht auf die bedingte Zusammenentstehung. Buddhistische Gesellschaft München (Hg.), 2024, S. 35 f.

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23. Juli 2026: „Ich“ und „Mich“ aus der Sicht des Dzogchen

Wir beginnen wieder pünktlich um 19:00 Uhr mit der Meditation. Bitte nicht auf den letzten Drücker kommen.
Wer früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen und hat Zeit, in Ruhe anzukommen.

An diesem Abend hören wir als Grundlage des Dharma-Gesprächs ein oder zwei kurze Abschnitte aus dem Buch „HIER UND JETZT SEIN“ von James Low. In diesem Werk erläutert der Dzogchen Lehrer einen sogenannten Schatztext in 40 Versen von Nuden Dorje mit dem Titel „Der Spiegel der klaren Bedeutung“. Darin geht um die Kultivierung der Gewahrseinspraxis. Die kurzen Kapitel tragen die Titel „Ich und Mein“ (Vers 17) und „Sei gut zu dir“ (Vers 34). Sie könnten gut zum Gespräch in der letzten Woche (s. u.) passen.

Dzogchen ist neben Mahamudra eine der Erkenntnispraktiken aus den tibetischen Traditionen, in denen wir üben, uns direkt und unverstellt der unmittelbaren Erfahrung unseres Seins und unseres Geistes zu öffnen. Sie ähnelt der Vipassana Praxis, die im frühen Buddhismus kultiviert wird.

Im Anschluss an die Lesung besteht wieder reichlich Gelegenheit zum Austausch über unsere Erfahrungen mit der Praxis sowie die vorgestellten Gedanken.

Wir beschließen den Abend mit einer kurzen Phase der stillen Wertschätzung und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und den Zugang zum Dhamma in Marburg zu sichern.

Der nächste Praxistag kommt bestimmt

Die Abstimmung für den Termin unseres nächsten Praxistages geht weiter. Wer Interesse hat, einen Tag (9:30 bis 17:30) der meditativen Praxis zu widmen, kann sich für die entsprechenden Termine hier eintragen.

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Ein persönliches Wort des Redakteurs

Am letzten Donnerstag hatten sich trotz Wärme und Ferienzeit eine ganze Reihe von Interessierten in der Biegenstraße eingefunden. Dieser Abend hatte wieder etwas von einer Sternstunde des Dharma in Marburg. 

Nach dem Vortrag über die vierfache Aufgabe, die mit den vier edlen Wahrheiten verknüpft ist, schloss sich ein inspirierendes offenes Gespräch über die Implikationen dieses Konzepts an. Schnell standen die Gefühlstönungen (vedanas) und das große Thema  der Unbeständigkeit der Phänomene im Zentrum. Gemeinsam näherten wir uns den Stolpersteinen an, die sich so schnell in den Weg stellen, wenn wir unsere Vorstellungen darüber, wie es sein sollte oder könnte, in die Runde werfen. Am Ende fanden wir große Übereinstimmungen und merkten wieder einmal, wie schnell wir uns an Worten orientieren, die doch nur versuchen, Realität oder unsere Sicht davon abzubilden. Die Abbildung ist eben nie das Original. Schwarmintelligenz in Aktion!

Dank Ulis achtsamen Einwands, dass doch nichts gegen Freude spräche und man beim Freuen nicht schon an das Ende denken müsse, kamen wir überein, dass wir all das Schöne, das uns immer wieder begegnet, natürlich in vollen Zügen genießen sollten. Niemandem darf es erlaubt sein, uns dies zu untersagen. Die Kunst liegt doch gerade darin, den angenehmen und unangenehmen Erfahrungen mit Freundlichkeit, Mitgefühl, Freude und Gelassenheit zu begegnen. „Hier und Jetzt Sein“ ist der Schlüssel, fanden wir heraus. Nur mit offenem Gewahrsein können wir die schönen Seiten genießen, weil wir dann nicht schon das Ende dieser Erfahrung vorwegnehmen und damit den Genuss vorzeitig selbst beenden. Wenn wir das Verwelken einer wunderbaren Blüte bemerken, bleibt die Freude über die Schönheit. Gerade weil auch Schönheit der Unbeständigkeit und Veränderung unterworfen ist, können wir sie bemerken. Alles andere wäre dumpfer Stillstand, in dem keinerlei Erfahrung möglich ist. Wir können also entspannt und gelassen bleiben. Zumal Schönheit bekanntlich im Auge des Betrachters liegt – „Wat dem eenen sien Uul, is dem annern sien Nachtigall“, sagen wir in Norddeutschland. Eine Objektivität ist schwer zu finden.

Hundertmal können wir zum Augenblicke sagen: „Verweile doch, du bist so schön“, er wird sich unserem Wunsch nicht beugen. Dies bedeutet allerdings nicht, ihn nicht in vollen Zügen auszukosten, solange er entsprechend seiner Natur verweilt. Mit den schwierigen Erfahrungen ist es ebenso. Begegnen wir ihnen mit Gewahrsein und spüren wir, was sie in uns anstoßen, haben sie geringere Chancen, uns so zu dominieren, dass wir dem Schmerz noch inneres Leiden hinzufügen. Verlust, Vergänglichkeit bzw. Prozesshaftigkeit ist weder gut noch schlecht, sondern die Natur aller Erscheinungen. Es ist an uns, etwas Heilsames daraus zu machen und dem Leiden die Chance zu geben, ein Ende zu finden.

Nichts von all dem werden die meisten von uns bereits vollständig realisiert haben. Wir sind schließlich auf dem Weg. Aber der Entschluss, es mit der buddhistischen Herzens- und Geistesschulung zu versuchen, ist ein erster, entscheidender Schritt. Alles Weitere hängt davon ab, wie sehr wir dies durch unsere formale Meditations- und unsere achtsame Lebenspraxis kultivieren.

Dieser wunderbare Abend hat uns sehr bestärkt, den Weg, den wir mit der Buddhistischen Gruppe Marburg begonnen haben, freudig und zuversichtlich weiter zu gehen. Ein Blick in die Akten ergab, dass wir seit dem 1. August 2022 Mieter des Raums in der Biegenstraße sind. Bald haben wir vierjähriges Jubiläum! Wie schön.

Deshalb an dieser Stelle endlich einmal: Vielen Dank an alle, die schon einmal den Weg in die Biegenstraße gefunden haben bzw. immer wieder finden.  Danke für all die Unterstützung aus nah und fern. Dadurch ermöglicht ihr, dass der Dharma in Marburg auf diese Weise und so einfach zugänglich sein kann.

Natürlich tragen auch eure großzügigen Futtergaben für das Spendenschweinchen ordentlich dazu bei, dass dieses Projekt eine Zukunft haben kann.

Danke!
Rüdiger

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S.A.N.G.H.A. könnte Sehr Angenehme Nichtkommerzielle Gemeinschaft, Heilsames Anstrebend bedeuten. Aber ist dies die einzig mögliche Bedeutung?

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Schickt uns eure kreativen Vorschläge. Wie wir alle wissen, sind Gedanken kein Fehler. Unbestelltes reaktives Denken trägt allerdings wenig zum Erwachen bei, strengt bitte deshalb eure grauen Dharma-Zellen zielgerichtet an. Dann weitet sich der Gedankenraum ins Unendliche.

Die prachtvollste, radikalste, intelligenteste, mitfühlendste, anregendste Idee gewinnt einen noch unbekannten im Dharma begründeten Preis. 

Im Sinne der S.A.N.G.H.A. Selbsthilfe bitten wir dafür um stoffliche oder ideelle Spenden. Sollte mehr als ein Preis gespendet werden, sorgen wir dafür, dass sich der Segen der Großzügigkeit auf möglichst viele Akronymisten verteilen wird. Alles hat seinen Preis, wird behauptet. Aber warum soll es nur einen geben? Gar nicht einzusehen. Zack!

Einsendeschluss ist weiterhin der  22. August.

Die feierliche Übergabe der Preise und die Lobpreisung der Gewinnerinnen und Gewinner könnte an einem sommerlich-geselligen Treffen der BGM-S.A.N.G.H.A. in der folgenden Woche stattfinden. Auch dafür werden noch vor allem räumliche Vorschläge gesucht.

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Dharmabutter

Die Tibeter sagen, man könne Butter benutzen, um Leder weich zu machen; wenn man jedoch Butter in einem Ledersack aufbewahrt, wird das Leder allmählich trocken und brüchig. In ähnlicher weise können wir den Dharma gebrauchen, um uns weich zu machen, um diese Stellen unserer Rigidität zu öffnen, so dass wir flexibel werden und fähig, auf Situationen offen und angemessen zu antworten. Wir können uns aber auch mit Dharma anfüllen, so dass wir zu einem sehr starren Topf werden, zu jemandem, der viel über den Dharma weiß, in Wirklichkeit aber keinerlei Bewegungsfreiheit oder Spielraum mehr besitzt. Wir müssen den Dharma in uns hineinmassieren, so dass wir dadurch weich werden.

– James Low: Hier und Jetzt Sein. Ein Kommentar zu „Don Sal Melong – Der „Spiegel der klaren Bedeutung“ ein Dzogchen-Schatztext von Nuden Dorje. Edition Mandarava, 2005, S. 88

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