Die Buddhistische Meditationsgruppe im hessischen Marburg ist eine unabhängige und traditionsübergreifende Gemeinschaft von Praktizierenden (Sangha), die sich jeweils verschiedenen Traditionen verbunden fühlen und gemeinsam der Praxis der Meditation sowie dem Studium vor allem buddhistischer Texte widmen.

Die tibetischen Buddhisten feiern „Losar“, den Beginn eines neuen Jahres: Es steht im Zeichen des Feuers und des Pferds. Möge das neue Jahr für alle fühlenden Wesen einen guten Verlauf nehmen!

Programmhinweise (weitere Informationen unter „Termine“):

Weisheit der Woche:

Wenn Leute an Meditation denken, dann stellen sie sich eine Yogini vor, die mit geschlossenen Augen dasitzt. Die Sitzposition bedeutet nicht, dass die Yogini am Meditieren ist. Sie könnte ganz still und gedankenverloren sein.
Wann also meditieren wir? Beginnen wir, wenn wir in der Meditationshalle ankommen? Wir meditieren, wo auch immer wir sind, vom Zeitpunkt des Aufwachens bis zum Einschlafen. Können wir nicht auch in der Dusche oder im Waschraum meditieren? Wenn du auf der Toilette bist, dass sitze nicht einfach nur da, verloren in Tagträumen! Erinnere dich daran, zu jeder Zeit gewahr zu sein, wenn du in der Meditationshalle bist, auf dem Gehweg, während du die Zähne putzt, beim Abwaschen, putzen, duschen, lesen, sprechen, Kleider aufhängen oder bei jeder anderen täglichen Tätigkeit.
Der Geist muss jedoch wach, aufmerksam, entspannt und im Gleichgewicht sein, da diese geistigen Qualitäten es der Weisheit erlauben, aufzusteigen.
Es ist nur dann Dhamma, wenn wir lernen zu meditieren, fähig sind zu meditieren und fortfahren zu meditieren.

– Sayadaw U Tejaniya: Dhamma überall – Jeden Moment mit Gewahrsein+Weisheit willkommen heißen. Verein Vipassana Publikationen, 2017, S. 68 f.

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