02. Februar 2023

Programm für Donnerstag, den 02. Februar 2023:

  • Beginn: 18:45 Uhr
  • Meditation (2 x ca. 20 Minuten mit einer Gehmeditation dazwischen)
  • Vortrag/Lesung:
  • Es ist wieder Zeit für eine Einführung mit geleiteter Meditation. Für Geübte und Ungeübte gleichermaßen gut geeignet, denn jede Meditation beginnt ganz von vorne.

    „Im Schweigen, im Nach-Innen-Horchen, lassen wir uns vom Leben berühren.
    Die Stille macht uns von einem Handelnden zu einem Empfangenden.
    Stille hat auch etwas Entlarvendes, Verdrängungsmechanismen haben weniger Chancen. In der Stille ist es schwieriger, Kränkung nicht zu spüren, Ungeduld nicht wahrzunehmen, eine innere Rührung nicht zuzulassen oder einen Gedanken des Neides nicht mitzubekommen.
    Stille macht uns sensibler für die leidhaften, schmerzhaften Erfahrungen, aber sie macht uns auch empfänglicher für die beglückenden.“
    (Ursula Flückiger)

    Wir werden also wieder gemeinsam versuchen, unserem Leben zu begegnen. Achtsam verbinden wir uns von Moment zu Moment mit unserer Erfahrung und versuchen dabei, die Natur unseres Geistes und die Prozesshaftigkeit der Phänomene zu erkennen. Innere Stille ist dafür eine wesentliche Bedingung. Wie dies gehen könnte ist Teil der Erläuterungen und der Übung.
  • Fragen, Antworten & Gespräch über Meditation und buddhistische Themen
  • Meditation und Widmung
  • Ende: Gegen 21:00 Uhr
  • Gesellige Fortsetzung mit Austausch und Plausch bei „Lotte“ in der Frankfurter Straße
  • Im Rahmen des letzten Einführungsabends in die Meditation wurde ein Teil eines Gesprächs über das Thema „Was Achtsamkeit nicht ist“  unter Dharmalehrern des Bodhi College vorgestellt. Der vollständige übersetzte Text steht zum Download zur Verfügung. Darin befindet sich auch der Link zur englischen Originalversion.
  • An einem der letzten Donnerstage ging es um „Achtsamkeit“ als einen der Erleuchtungsfaktoren.
    Das versprochene überarbeitete und ergänzte Skript liegt nun zum Download bereit.
  • Auch der Text des Vortrages von Fred von Allmen, den wir am 26. Januar gesehen haben, kann auf seiner Homepage zum nachlesen heruntergeladen werden.

26. Januar 2023

Programm für den 26. Januar 2023:

  • Beginn: 18:45 Uhr
  • Meditation (2 x ca. 20 Minuten mit einer Gehmeditation dazwischen)
  • Vortrag/Lesung:
    Von Achtsamkeit zu befreiender Erkenntnis
    In einem Videovortrag im Rahmen eines Online Retreats erläutert Fred von Allmen, Schweizer Meditationslehrer, Autor und Mitbegründer des Meditationszentrums Beatenberg im Berner Oberland, was es benötigt, damit „Achtsamkeit“ zu einer Herz und Geist befreienden Praxis werden kann.
    Auch die Katze braucht Achtsamkeit, damit sie nicht vom Dach fällt, genauso wie der nächtliche Einbrecher, damit er nicht erwischt wird.
    Ob dies zur Befreiung führt? Nicht umsonst hat Buddha Shakyamuni Achtsamkeit in den Achtfachen Pfad eingebunden.
    Den Videovortrag werden wir uns gemeinsam ansehen und im Anschluss darüber austauschen.
  • Fragen, Antworten & Gespräch über Meditation und buddhistische Themen
  • Meditation und Widmung
  • Ende: Gegen 21:00 Uhr
  • Gesellige Fortsetzung mit Austausch und Plausch bei „Lotte“ in der Frankfurter Straße

Im Rahmen des letzten Einführungsabends in die Meditation wurde ein Teil eines Gesprächs über das Thema „Was Achtsamkeit nicht ist“  unter Dharmalehrern des Bodhi College vorgestellt. Der vollständige übersetzte Text steht zum Download zur Verfügung. Darin befindet sich auch der Link zur englischen Originalversion.

An einem der letzten Donnerstage ging es um „Achtsamkeit“ als einen der Erleuchtungsfaktoren.
Das versprochene überarbeitete und ergänzte Skript liegt nun zum Download bereit.

19. Januar 2023

Programm für den 19. Januar 2023:

  • Beginn: 18:45 Uhr
  • Meditation (2 x ca. 20 Minuten mit einer Gehmeditation dazwischen)
  • Vortrag/Lesung:
    „Selbst oder Nicht-Selbst – das ist die Frage.“
    Existenz – ein Irrtum? Dieser Titel ist ein Irrtum des Redakteurs. Der Referent hat ihn in allerletzter Minute darauf hingewiesen, dass er diesen ketzerischen Titel bevorzuge: Existenz ist eine Angewohnheit

    Immer wieder tauchen in buddhistischen Diskussionen die Begriffe Leerheit, Nicht-Selbst, anatta oder shunyata auf. Manchmal wird Buddhisten Nihilismus vorgeworfen, weil sie den Phänomenen eine dauerhafte unabhängige Existenz absprechen und behaupten, dies sei durch Meditationsübungen direkt erfahrbar.
    Worum geht es also, wenn wir von und über „Existenz“ sprechen? Ein Irrtum, eine Täuschung oder eine Angewohnheit?
    Heute werden wir der Frage der Existenz aus philosophischer Sicht auf den Grund gehen. Mittels Betrachtungen der Äußerungen verschiedener Philosophen wird der Referent überprüfen, ob wir einer Täuschung auf den Leim gegangen sind.

    Der buddhistische Lehrer Gangteng Tulku Rinpoche aus Bhutan schreibt: 
    „Wir lebenden Wesen halten die Phänomene, die nicht wahrhaft vorhanden sind, für existent. Obwohl kein Selbst existiert, halten wir doch daran fest und denken, es wäre existent. Deshalb sollten wir den Phänomenen keine Existenz zuschreiben, aber auch ihr eigentliches Wesen nicht ableugnen. Denn auch wenn die Dinge nicht aus sich selbst heraus existieren und deshalb nicht für existent gehalten werden sollten, sollte man auch nicht denken, es bestünde dadurch eine völlige Nichtsheit, in der nicht das Geringste vorhanden wäre. Das bedeutet, dass beide Extreme, das einer beständigen Existenz und das einer völligen Nichtexistenz, aufgegeben werden sollten.“ (Gangteng Tulku Rinpoche: Das Samantabadhra Dzogchen Gebet, Khampa Edition, Freiburg und Eckernförde, 2015, S. 84 f.)
    Es verspricht also wieder eine spannende und geistreiche Forschungsreise mit Bodenhaftung zu werden.
  • Fragen, Antworten & Austausch über das Thema des Abends, Meditation und buddhistische Themen im Allgemeinen
  • Meditation und Widmung
  • Ende: Gegen 21:00 Uhr
  • Gesellige Fortsetzung mit Austausch und Plausch bei „Lotte“ in der Frankfurter Straße

12. Januar 2023

Programm für den 12. Januar 2023:

  • Beginn: 18:45 Uhr
  • Meditation (2 x ca. 20 Minuten mit einer Gehmeditation dazwischen)
  • Vortrag/Lesung:
    „Ein Schüler traf einst den Sufiweisen Mullah Nasrudin, wie er einen ganzen Berg Chilischoten aß. Der Mullah schwitzte außerordentlich, und sein Gesicht war vor Schmerz rot angelaufen. Auf die Frage, was er da tue, antwortete er: ‚Ich bin mir ganz sicher, wenn ich nur ein wenig weitermache, werde ich eine süße Schote finden.‘ Ganz gleich was uns die Erfahrung lehrt, wieder und immer wieder begehen wir die gleichen Fehler.“ (Stephen Batchelor: Mit dem Bösen leben – Warum wir das Gute wollen und immer wieder das Böse tun, Theseus, 2005, S. 74)
    Letzten Donnerstag gab es, wie immer am ersten Donnerstag des Monats, eine Einführung in die Meditation mit Anleitung.
    Im anschließenden Gespräch ging es auch um Samsara und die Schwierigkeiten auf dem buddhistischen Pfad. Deshalb wird dieser Aspekt am 12. 1. noch einmal aufgegriffen. 
    In der buddhistischen Terminologie spielt „Mara“ (Teufel, Satan, wörtl. Gegner, derjenige, der Widerstände in den Weg stellt) eine Rolle. Dies kennzeichnet die Hindernisse, die sich in der Praxis ergeben können. Oft im Alltag, aber auch während einer Meditationssitzung, erscheinen andere Dinge von so großer Bedeutung und Wichtigkeit, dass wir allzu schnell geneigt sind, ihnen Platz einzuräumen und uns abzulenken, also zu vergessen, weshalb wir gerade auf dem Kissen sitzen. Gerade wenn es schwierig scheint, die Konzentration aufrecht zu erhalten, wählen wir gern den einfacher erscheinenden Weg und verstricken uns z. B. in unsere Wolkenkuckucksheime
    Wir drehen uns im Kreise. Dafür gibt es den zentralen Begriff „Samsara“, „der die Tendenz des Lebens zur Wiederholung beschreibt“ (Batchelor: S. 73).
    Der säkulare englische Dharmalehrer Stephen Batchelor (Mitgründer des Bodhi College) beschäftigt sich in seinem Werk „Mit dem Bösen leben“ damit. In dem kurzen Kapitel „Teufelskreis“ geht es darum. Der „Teufel“ – Mara, als Tendenz einen vermeintlich einfacheren, gewohnten Weg zu wählen – steckt wie immer im Meditationsdetail. Wir werden einen Textausschnitt vorstellen und diskutieren.

    Interessant ist, dass Mara in den Lehrreden des Palikanons zwar immer wieder als Person/Wesen vorgestellt wird (man spricht sogar von den „Armeen Maras“). Tatsächlich ist dies aber keine äußere Erscheinung, sondern eine innere Haltung, die uns nicht guttut. Wie gut, dass es im Mahayana die Idee der „Buddhanatur“ gibt. Sie besagt, dass wir grundsätzlich bereits alle Voraussetzungen in uns haben, ein erwachtes Leben zu führen: „Sati ist machbar, Herr Nachbar!“
    Der Abend verspricht also wieder, interessant, spannend und erhellend zu werden.
  • Im Rahmen der letzten Einführung wurde ein Teil eines Gesprächs über das Thema „Was Achtsamkeit nicht ist“  unter Dharmalehrern des Bodhi College vorgestellt. Der vollständige Text steht zum Download zur Verfügung. Darin befindet sich auch der Link zur englischen Originalversion.
  • Fragen, Antworten & Gespräch über Meditation und buddhistische Themen
  • Meditation und Widmung
  • Ende: Gegen 21:00 Uhr
  • Gesellige Fortsetzung mit Austausch und Plausch bei „Lotte“ in der Frankfurter Straße
  • An einem der letzten Donnerstage ging es um „Achtsamkeit“ als einen der Erleuchtungsfaktoren.
    Das versprochene überarbeitete und ergänzte Skript liegt nun zum Download bereit.

05. Januar 2023

Programm für den 05. Januar 2023:

  • Beginn: 18:45 Uhr
  • Meditation (2 x ca. 20 Minuten mit einer Gehmeditation dazwischen)
  • Vortrag/Lesung:
    Der 5. Januar ist der erste Donnerstag des Jahres und des Monats. Es wird deshalb heute wieder eine Einführung in eine der Meditationstechniken gegeben, mit einer anschließenden geleiteten Meditation. Die Einführung ist für Erfahrenere und Beginnende gleichermaßen geeignet. (Zengeist = Anfängergeist)
    Wer sich mit einer Haltung der liebenden Güte (Metta) auf das kommenden Jahr und die Praxis einstimmen möchte, könnte dies mit einer gesungenen Variante der Metta Sutta tun. Die chinesisch-malaysische Sängerin Imee Oi hat dies vor vielen Jahren bereits eingespielt. Man kann den Text beim Hören mitlesen.

    Der Schwerpunkt der Einführung wird diesmal bei der Verbindung von Samatha und Vipassana Meditation liegen, angelehnt an die Maha-Satipatthana-Sutta, der Lehrrede über die Grundlagen der Achtsamkeit. Die Vipassana Meditation wurde im Westen z. B. durch Joseph Goldstein, Fred von Allmen, Jack Kornfield, Tara Brach und anderen bekannt gemacht. Die Technik wurde in Burma u. a. durch Mahasi Sayadaw „wiederentdeckt“ als Gelegenheit für Laien, sich der Praxis zu widmen. Gleichwohl ist sie mit tibetischen Übungen des Geistestrainings wie Mahamudra oder Dzogchen eng verwandt. Ruhiges Verweilen, Samatha, ist die Grundlage aller Meitationsübungen. Ohne ein Minimum von Geistesruhe, Einspitzigkeit, erklären viele LehrerInnen, wird es schwer, die Bewegungen des Geistes wirklich bemerken und erforschen zu können.
  • Fragen, Antworten & Gespräch über Meditation und buddhistische Themen im Allgemeinen
  • Meditation und Widmung
  • Ende: Gegen 21:00 Uhr
  • Gesellige Fortsetzung mit Austausch und Plausch bei „Lotte“ in der Frankfurter Straße
  • Vorletzten Donnerstag ging es um „Achtsamkeit“ als einen der Erleuchtungsfaktoren.
    Das versprochene überarbeitete und ergänzte Skript liegt nun zum Download bereit.

29. Dezember 2022

Das Programm für Donnerstag, den 29. 12. 2022:

Wer möchte, kann heute das Jahr kontemplativ mit einer gemeinsamen Meditation ausklingen lassen. Wir treffen uns zur gewohnten Zeit um 18:45 Uhr.

Ein festes Thema gibt es diesmal nicht. Wir können nach der Meditation über aktuelle Meditationserfahrungen sprechen oder was immer den Teilnehmer:innen wichtig erscheint.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen, die uns in diesem Jahr besucht und unsere Abende damit bereichert haben. Ganz herzlich gedankt sei allen für die großzügigen Spenden, die dazu beitragen, dass wir unsere Ausstattung finanzieren können.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen, die uns in diesem Jahr besucht und unsere Abende damit bereichert haben. Ganz herzlich gedankt sei allen für die großzügigen Spenden, die dazu beitragen, dass wir unsere Ausstattung finanzieren können.

Letzten Donnerstag ging es um „Achtsamkeit“ als einen der Erleuchtungsfaktoren.

Das versprochene überarbeitete und ergänzte Skript liegt nun zum Download bereit.

22. Dezember 2022

Programm für Donnerstag, den 22. Dezember 2022:

  • Beginn: 18:45 Uhr
  • Meditation (2 x ca. 20 Minuten mit einer Gehmeditation dazwischen)
  • Vortrag/Lesung: 
    Die dunkle Jahreszeit nimmt Fahrt auf, was liegt also näher als sich einmal wieder mit den sieben Faktoren der Erleuchtung zu beschäftigen. In der klassischen Literatur werden hier Achtsamkeit, Unterscheidungsvermögen, mutige Anstrengung, Freude, Ruhe, Konzentration und Gleichmut genannt. 
    Der heutige Schwerpunkt wird bei Achtsamkeit liegen. Ein Begriff, der inzwischen in aller Munde ist, aber im Kontext der buddhistischen Lehre weitaus tiefer geht als in der Öffentlichkeit bekannt ist. Mit Selbstoptimierung und Steigerung der Konkurrenzfähigkeit hat er nichts zu tun. Auch ein Soldat benötigt Achtsamkeit, um den von seiner Regierung zum Feind erklärten Gegenüber mit dem Maschinengewehr teffen zu können. Als Faktor der Erleuchtung taugt diese Form sicher nicht. Achtsamkeit im buddhistischen Sinne führt zu Weisheit und Mitgefühl.
    Sayadaw U Pandita, ein sehr bekannter Meditationslehrer aus Myanmar, der viele westliche Lehrer:innen ausgebildet hatte, widmet diesem Thema einen Teil seines Buches „Im Augenblick liegt alles Leben“.
    „Mitgefühl muss zum Handeln führen. Überdies ist Weisheit erforderlich, damit die Handlung Früchte tragen kann. Weisheit unterscheidet den rechten Pfad vom falschen. Wenn Sie Mitleid empfinden, aber keine Weisheit besitzen, können Sie bei ihren Hilfeleistungen mehr Schaden anrichten als Nutzen stiften. Auf der anderen Seite verfügen Sie vielleicht über große Weisheit, sind womöglich schon erleuchtet, doch ohne Mitgefühl werden Sie keinen Finger heben, um anderen zu helfen.“(S. 150)
  • Fragen, Antworten & Gespräch über Meditation und buddhistische Themen
  • Meditation und Widmung
  • Ende: Gegen 21:00 Uhr
  • Gesellige Fortsetzung mit Austausch und Plausch bei „Lotte“ in der Frankfurter Straße

Ergänzung am 23. 12. 2022:

Das Skript des Vortrags liegt inzwischen zum Download bereit.

15. Dezember 2022

Programm für den 15. Dezember 2022:

  • Beginn: 18:45 Uhr
  • Meditation (2 x ca. 20 Minuten mit einer Gehmeditation dazwischen)
  • Vortrag/Lesung:
    Metta, liebende Güte oder loving kindness, nicht nur unsere Homepage ist über dieses Wort erreichbar (metta.de), als eines der  Brahmaviharas oder der Vier Unermesslichen spielt Metta (Sanskrit: maitri) in allen buddhistischen Traditionen eine wichtige Rolle. Es wird als essentiell angesehen, immer wieder zu üben, diese unvoreingenommene innere Haltung gegenüber allen fühlenden Wesen einzunehmen und im Alltag umzusetzen. Alle fühlenden Wesen bezieht auch die eigene Person mit ein. Dies formell zu üben, fällt, lange Zeit zum Erstaunen unserer asiatischen Lehrerinnen und Lehrer, den Menschen im Westen oft schwer, sind wir doch sehr geschult in Selbstkritik und Selbstzweifel angesichts des Konkurrenz- und Anpassungsdrucks bzw. -zwangs in marktwirtschaftlichen Verhältnissen.

    Pema Chödrön, eine in der Shambhala Organisation ordinierte Nonne hat viele Bücher zu diesem Thema veröffentlicht. Sie genießt jedoch auch, bei aller Kritik an ihr, einen darüber hinausgehenden Ruf in der tibetisch-buddhistischen Welt. Heute werden wir uns dem Kapitel „Liebende Güte“ aus dem Buch „Geh an die Orte, die du fürchtest“ widmen.

    Wer sich mit der Metta-Praxis – wir werden sie an diesem Abend vorstellen und üben – näher und intensiv befassen möchte, sollte einmal auf der Homepage des Meditationszentrum Beatenberg nachschauen. Dort werden regelmäßig Retreats angeboten, die einen Schwerpunkt auf die Brahmaviharas und besonders auf die Metta-Meditation legen.

    „Als ich liebevolle Güte zum ersten Mal intensiv übte, kam der für mich wahrscheinlich erstaunlichste Moment, als ich erkannte, dass ich tatsächlich zu einer solchen Liebe fähig war. Ich saß wie benommen da und dachte: ‚Bin ich das, bin ich das wirklich?‘ Wir sind alle zu großer Liebe fähig, aber bis wir unsere angelernten Verhaltensmuster ‚entwirren‘ können, bleibt unsere Liebesfähigkeit versteckt oder verzerrt.“ (Sharon Salzberg: Ein Herz so weit wie die Welt, dtv, 2002, S. 42)
  • Fragen, Antworten & Gespräch über Meditation und buddhistische Themen
  • Meditation und Widmung
  • Ende: Gegen 21:00 Uhr
  • Gesellige Fortsetzung mit Austausch und Plausch bei „Lotte“ in der Frankfurter Straße

08. 12. 2022

Programm für den 08. Dezember 2022:

  • Beginn: 18:45 Uhr
  • Vortrag/Lesung: Mit Nyanatiloka Mahatheras Kompilation „Words of the Buddha“, in der neuen Übersetzung Bikkhu Bodhis, herausgegeben von Ajahn Brahm und wiederum von Christian ins Deutsche übertragen, haben wir uns schon vor zwei Wochen beschäftigt.
    Wir setzen die Beschäftigung mit diesem Text des frühen Buddhismus fort.
    Für das Verständnis ist die Anwesenheit bei der ersten Besprechung des Textes nicht nötig.
  • Fragen, Antworten & Gespräch über Meditation, buddhistische Themen und den Gegenstand des Abends
  • Meditation und Widmung
  • Ende: Gegen 21:00 Uhr
  • Gesellige Fortsetzung mit Austausch und Plausch bei „Lotte“ in der Frankfurter Straße

1. Dezember 2022

Programm für den 01. Dezember 2022:

  • Beginn: 18:45 Uhr
  • Vortrag und Meditation: 
    Am 01. Dezember ist der erste Donnerstag des Monats. Es wird deshalb wieder eine kürzere oder längere (je nach Wunsch) Einführung in eine der Meditationstechniken gegeben, mit einer anschließenden geleiteten Meditation. Die Einführung ist für Erfahrenere und Beginnende gleichermaßen geeignet. (Zengeist = Anfängergeist)

    Die Erlebnisse und Erfahrungen, die wir im Moment der Meditation spüren, können Gegenstand der Betrachtung, der Achtsamkeit sein. Letzten Donnerstag haben wir von den verschiedenen Bewusstseinen gehört (Hörbewusstsein, Bewusstsein der Körperempfindungen, Sehbewusstsein etc.). Wir werden üben, uns einmal einer dieser Mengen des Erlebens zu widmen. Gelingt es uns, für einen kleinen Zeitraum unvoreingenommen mit einer Erfahrung zu verweilen?
    Können wir es so belassen, wie es gerade ist?
    Können wir einmal Nichtkommentieren?
    Können wir einmal Nichtbeurteilen?
    Ist es schwierig oder leicht?
    Was macht es manchmal so schwierig?

    Der Abend wird sicherlich voller interessanter Erfahrungen sein.
  • Fragen, Antworten & Gespräch über Meditation und buddhistische Themen
  • Meditation und Widmung
  • Ende: Gegen 21:00 Uhr
  • Gesellige Fortsetzung mit Austausch und Plausch bei „Lotte“ in der Frankfurter Straße