20. 04. 23: Allan Watts: Werde, was du bist

  • Beginn: 18:45 Uhr
  • Heute werden wir uns mit einem Text von Allan Watts beschäftigen: „Werde, was du bist“?
    Watts beschäftigt sich hier hauptsächlich mit dem Zen-Buddhismus.
    In dem Auszug geht es wieder um Selbstlosigkeit in Verbindung mit der Bedeutung des Tao und den Ansichten des Zen. Da das Tao seinen Ursprung in China hat, enthält der Text einige interessante Zitate aus dem alten China.
  • Fragen, Antworten & Gesprächüber die Erfahrungen mit der Meditation und andere buddhistische Themen
  • Meditation und Widmung
  • Ende: Gegen 21:00 Uhr

13. 04. 23: Trungpa und die Buddhanatur

  • Beginn: 18:45 Uhr
  • Aus dem „Buch des meditativen Lebens“ von Chögyam Trungpa, eines vielzitierten, aber auch vieldiskutierten Autors, geht es heute um seinen Begriff der „grundlegenden Gutheit“, also einer laut der tibetischen Lehre jedem innewohnenden Qualität zu erwachen aus Täuschung und Illusion. Andere Traditionen sprechen hier von Buddhanatur bzw. Thathagathagarba. Dies macht deutlich, dass es nicht um die moralische Frage von Gut oder Böse geht. In der englischen Fassung heißt es „basic goodness“ im Sinne von Güte/Qualität. Vielleicht haben wir Menschen ja von vorneherein die Güteklasse A (Aufwachfähig), auch wenn diese Möglichkeit von einem Schleier der Illusionen über die Natur der Dinge bedeckt ist. Wir sind gespannt auf Trungpas Gedanken dazu. 
  • Fragen, Antworten & Gesprächüber die Erfahrungen mit der Meditation und andere buddhistische Themen
  • Meditation und Widmung
  • Ende: Gegen 21:00 Uhr

Einführungsabend

Programm für den 05. April 2023:
Beginn: 18:45 Uhr

Geleitete Meditation mit einer Gehmeditation dazwischen.

Der 05. April ist der erste Donnerstag des Monats. Es wird deshalb heute wieder eine Einführung in eine der Meditationstechniken gegeben, mit einer anschließenden geleiteten Meditation. Die Einführung ist für Erfahrenere und Beginnende gleichermaßen geeignet, interessant und hilfreich. (Zengeist = Anfängergeist)

„Setzen wir uns zum Beispiel zur Meditation und sind vollkommen ohne Erwartung, ganz egal, wie diese verlaufen mag, dann empfinden wir ein Gefühl des Glücks. Sind wir aber mit uns selbst uneins, weil unsere Erwartungen nicht erfüllt wurden, weil wir nicht soviel Glück fanden, wie wir erhofft hatten, dann wird der Geist unzufrieden ob der unerfüllten Wünsche. Zufriedenheit müssen wir uns erwerben, indem wir die Dinge so nehmen, wie sie sind.“ (Ayya Khema: Die Früchte des spirituellen Lebens. Samaññaphala-Sutta, O. W. Barth, 1999, S. 105)

Fragen, Antworten & Gespräch über die Erfahrungen mit der Meditation und andere buddhistische Themen

Meditation und Widmung
Ende: Gegen 21:00 Uhr

Ergänzender Hinweis: Gerade ist die neue Ausgabe von „Buddhismus aktuell“ (auf jeden fall in der Bahnhofsbuchhandlung erhältlich) erschienen, mit einer Reihe interessanter Artikel zum Thema „Buddhismus im Westen“. Ein wenig mehr findet sich hier.

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Unsere Instagram Präsenz
Seit Januar sind die Themen unserer Abende auch auf Instagram sichtbar. Dies hilft vielleicht bei der Vernetzung mit anderen Gruppen. Seit heute haben wir 100 Follower, erstaunlich.

XIV. Dalai Lama: Logik der Liebe

Programm für den 30. März 2023:

  • Beginn: 18:45 Uhr
  • Meditation (2 x ca. 20 Minuten mit einer Gehmeditation dazwischen)
  • XIV. Dalai Lama: Logik der Liebe
    In der letzten Woche ging es um das Thema „Innere Ausrichtung: Zuflucht, Hingabe und Vertrauen“.
    Der Dalai Lama verdeutlicht in seinem Buch, inwiefern wir für unsere Leben und unsere Praxis Eigenverantwortung tragen und dass wir nicht auf ein höheres Wesen vertrauen können, dass uns retten wird. Wir schauen uns ein Kapitel genauer an.

    „Die buddhistischen Lehren sind nicht nur außerordentlich tiefsinnig, sondern auch sehr vielfältig. es wird gesagt, Buddhismus sei keine Religion, sondern eine Wissenschaft vom Bewusstsein; manche behaupten sogar, dass Buddhisten Atheisten wären. Wie dem auch sei, der Buddhismus ist eine rationale, tiefe, wohldurchdachte Methode für das menschliche Leben. Er betont nicht das Äußerliche, sondern lehrt persönliche Verantwortung für die innere Entwicklung. der Buddha lehrte: ‚Du bist dein eigener Meister, die Dinge hängen von dir ab. Ich bin ein Lehrer und kann dir wie der Arzt wirksame Heilmittel verabreichen, aber du musst sie selbst einnehmen und dich um das weitere kümmern.’“ (XIV. Dalai Lama: Logik der Liebe, Dianus-Trikont, 1986, S. 57 f.)
  • Fragen, Antworten & Gespräch über Meditation und buddhistische Themen
  • Meditation und Widmung
  • Ende: Gegen 21:00 Uhr
  • Gesellige Fortsetzung mit Austausch und Plausch zurzeit nicht mehr bei „Lotte“ in der Frankfurter Straße (wegen Renovierung und Betreiberwechsel geschlossen), sondern in einem neuen Wirtshaus, über das wir uns dann verständigen werden.
  • Im Rahmen des letzten Einführungsabends in die Meditation wurde ein Teil eines Gesprächs über das Thema „Was Achtsamkeit nicht ist“  unter Dharmalehrern des Bodhi College vorgestellt. Der vollständige übersetzte Text steht zum Herunterladen zur Verfügung. Darin befindet sich auch der Link zur englischen Originalversion.
  • Am letzten Donnerstag (23. 03.) ging es um das „Backpulver der Praxis“, die innere Ausrichtung: Zuflucht (zu Buddha, Dhamma, Sangha, der Natur des Geistes), Hingabe und Vertrauen. Grundlage war ein Vortrag Fred von Allmens zu dieser Thematik. Er liegt auf seiner Website zum Herunterladen bereit. Überhaupt ist seine Homepage eine wahre Fundgrube für alle ernsthaft an Dharmapraxis Interessierten.

Zuflucht, Hingabe, Vertrauen – Innere Ausrichtung

Programm für den 23. März 2023:

  • Beginn: 18:45 Uhr
  • Meditation (2 x ca. 20 Minuten mit einer Gehmeditation dazwischen)
  • Zuflucht, Hingabe, Vertrauen – Innere Ausrichtung

    Alle buddhistischen Traditionen stellen diese drei Begriffe als für die Praxis bedeutend heraus, auch wenn sie dabei unterschiedliche Ansätze verfolgen. Sie können tatsächlich ein Treibmittel, Backpulver eben, für die Meditation auf dem Kissen und darüber hinaus sein.
    Im Westen verursachen sie bei aufgeklärten Praktizierenden hin und wieder Stirnrunzeln, weil Unterwürfigkeit, blinder Glaube oder Missbrauch damit verbunden werden. An diesem Abend soll versucht werden, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen und zu erläutern, was damit gemeint sein könnte.

    „Um aus der Verwirrung zur Erleuchtung zu finden,
    brauchen wir nicht nur einen klaren Entschluss,
    sondern auch einen spirituellen Lehrer
    sowie Methoden und Gefährten auf dem Weg.“
    Gendün Rinpoche: Herzensunterweisungen eines Mahamudra-Meisters, Norbu Verlag, 2017, S. 91)
  • Fragen, Antworten & Gespräch über Meditation und buddhistische Themen
  • Meditation und Widmung
  • Ende: Gegen 21:00 Uhr
  • Gesellige Fortsetzung mit Austausch und Plausch nicht mehr bei „Lotte“ in der Frankfurter Straße (wegen Renovierung und Betreiberwechsel geschlossen), sondern in einem neuen Wirtshaus, über das wir uns dann verständigen werden.

www.buddhismusmarburg.orginfo@metta.de

16. März 2023

Unser Programm für den 16. März 2023:

  • Beginn: 18:45 Uhr
  • Meditation (2 x ca. 20 Minuten mit einer Gehmeditation dazwischen)
  • Nach der Meditation werden wir einen Dhammatalk von Ayya Tisarani aus dem Theravada-Nonnenkloster Sirisampanna in Estorf bei Hannover hören. Ayya zeichnet sich durch ihre besonders warmherzige und von tiefem Mitgefühl getragene Art aus.
    Das genaue Thema steht noch nicht fest. Es wird etwas mit unserer Praxis auf dem Kissen und im Alltag zu tun haben. Wir werden auf jeden Fall davon profitieren.
  • Fragen, Antworten & Gespräch über Meditation und buddhistische Themen
  • Meditation und Widmung
  • Ende: Gegen 21:00 Uhr
  • Gesellige Fortsetzung mit Austausch und Plausch nicht mehr bei „Lotte“ in der Frankfurter Straße (wegen Renovierung und Betreiberwechsel geschlossen), sondern in einem neuen Wirtshaus, über das wir uns dann verständigen werden.

9. März 2023

Programm für den 9. März 2023:

  • Beginn: 18:45 Uhr
  • Meditation (2 x ca. 20 Minuten mit einer Gehmeditation dazwischen)
  • Die „Niederschrift aus der Amtsstube zur Smaragdenen Felswand“ – Bi-Yän-Lu – ist eines der Hauptwerke der Zen-Bewegung. Auf völlig undogmatische Weise versuchten die alten Meister, die Schülerinnen und Schüler durch konzentrierte Meditation zum Bewusstsein ihrer selbst zu bringen. Ihre Einsichten gaben sie in Parabeln, Gleichnissen, Bildern und Beispielen weiter.

    Entstanden in China um 1100 n. u. Z., versucht der Meister Yüan-wu  hundert solcher „Beispiele“ mit oft drastischen Anekdoten zu erklären. Bis zum heutigen Tag, jetzt vor allem in Japan, wird das Werk als Grundbuch in den Zen-Klöstern benutzt. So der Klappentext einer DDR-Ausgabe(!) von 1980.

    Wir werden uns einem dieser Beispiele widmen und versuchen, dem Geheimnis des Koans etwas näher zu kommen.
  • Fragen, Antworten & Gespräch über Meditation und buddhistische Themen
  • Meditation und Widmung
  • Ende: Gegen 21:00 Uhr
  • Gesellige Fortsetzung mit Austausch und Plausch nicht mehr bei „Lotte“ in der Frankfurter Straße (wegen Renovierung und Betreiberwechsel geschlossen), sondern in einem neuen Wirtshaus, über das wir uns dann verständigen werden.
  • Im Rahmen des vorletzten Einführungsabends in die Meditation wurde ein Teil eines Gesprächs über das Thema „Was Achtsamkeit nicht ist“  unter Dharmalehrern des Bodhi College vorgestellt. Der vollständige übersetzte Text steht zum Herunterladen zur Verfügung. Darin befindet sich auch der Link zur englischen Originalversion.
  • Am vorletzten Donnerstag (23. 02.) Haben wir uns mit dem Handbuch Meditation von Culadasa beschäftigt. Die Übersetzung liegt jetzt hier vor.

2. März 2023

  • Beginn: 18:45 Uhr
  • Wie immer am ersten Donnerstag des Monats geben wir an diesem Abend wieder ausführliche und grundlegende Meditationsanleitungen zur Sitz- und Gehmeditation, verbunden mit praktischen Übungen in Form einer geleiteten Meditation.

    Die Erfahrungen und Rückmeldungen der letzten Monate ergaben, dass dies nicht nur für Neueinsteigerinnen und -einsteiger hilfreich ist. Gerade für Menschen mit Erfahrungen sind die Erinnerer und Hinweise während des Praxisteils hilfreich, um aus eingefahrenen Gleisen, auf die man vielleicht unbemerkt abgebogen ist, wieder zurück auf diesen „alten Pfad, der zu dieser alten Stadt“* führt, zurückzufinden. Auch der Austausch über die Erfahrungen des Abends ist oft sehr einsichtsreich für alle.

    * „… So habe ich ebenfalls, Bhikkhus, den alten Pfad gesehen, die alte Straße, die von den Vollkommen Erleuchteten der Vergangenheit zurückgelegt wurde. Und was ist dieser uralte Pfad, dieser uralte Weg? Es ist eben dieser Edle Achtfache Pfad; das heißt, rechte Ansicht, rechte Absicht, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebensunterhalt, rechte Anstrengung, rechte Achtsamkeit, rechte Konzentration. Ich bin diesem Pfad gefolgt, und dadurch habe ich Altern und Tod, seinen Ursprung, sein Ende und den Weg, der zu seinem Ende führt, direkt erkannt. Ich habe Geburt … Existenz … Anhaften … Verlangen … Gefühl … Kontakt … die sechs Sinnesgrundlagen …. Name-und-Form … Bewusstsein … Willensformationen, ihren Ursprung, ihr Aufhören und den Weg, der zu ihrem Aufhören führt, direkt erkannt. Nachdem ich sie direkt erkannt habe, habe ich sie den Bhikkhus, den Bhikkhunīs, den männlichen Laienanhängern und den weiblichen Laienanhängern erläutert. Dieses gute Leben, Bhikkhus, ist erfolgreich und blühend geworden, ausgedehnt, geschätzt, weit verbreitet, gut verkündet unter Devas und Menschen.“ (Aus: Die Stadt. Samyutta Nikaya 12.65, Angereihte Lehrreden über Kausalität. Nach der Übersetzung von Bikkhu Bodhi)
  • Fragen, Antworten & Gespräch über Meditationserfahrungen und buddhistische Themen
  • Meditation und Widmung
  • Ende: Gegen 21:00 Uhr
  • Gesellige Fortsetzung mit Austausch und Plausch nicht mehr bei „Lotte“ in der Frankfurter Straße (wegen Renovierung und Betreiberwechsel geschlossen), sondern in einem neuen Wirtshaus, über das wir uns dann verständigen werden.
  • Im Rahmen des letzten Einführungsabends in die Meditation wurde ein Teil eines Gesprächs über das Thema „Was Achtsamkeit nicht ist“  unter Dharmalehrern des Bodhi College vorgestellt. Der vollständige übersetzte Text steht zum Herunterladen zur Verfügung. Darin befindet sich auch der Link zur englischen Originalversion.
  • Der Text, den wir am 23. Februar gehört und besprochen haben, wird noch feingeschliffen und wie versprochen nachgereicht.

23. Februar 2023

Programm für den 23. Februar 2023:

  • Beginn: 18:45 Uhr
  • Meditation (2 x ca. 20 Minuten mit einer Gehmeditation dazwischen)
  • Vortrag/Lesung: Meditation und die Neurowissenschaften
    Auf der Grundlage eines Kapitels aus dem Buch „The Mind Illuminated/Handbuch Meditation“ von John Yates/Culadasa werden wir die Zusammenhänge von buddhistischer Praxis und Ihrer Wahrnehmung und Erklärung durch neurowissenschaftliche Ansätze anhand eines Beispiels ansprechen.
    Achtsamkeit, übersetzt aus dem Pali-Wort „Sati“ (sich an das Wichtige erinnern), ist ein zentraler Begriff in vielen buddhistischen Traditionen und Meditationspraktiken. Nächsten Donnerstag schauen wir uns einmal eine etwas andere Sicht auf diesen Begriff an und betrachten den Prozess, wie wir damit umgehen. Yates berücksichtigt in seinen Anleitungen auch die physiologischen und psychologischen Wirkmechanismen unseres Gehirns, die sich abspielen, während wir uns in der Meditation befinden.
    Interessant an seinem Ansatz ist auch, dass er Samatha und Vipassana als zusammengehörig versteht, da das Eine nicht ohne das Andere sinnvoll sei. Man solle nicht „die Praxis der Konzentration ausschließlich mit Shamata und die Praxis der Achtsamkeit ausschließlich mit Vipassana“ verknüpfen.
    Da wir alle keine Neurowissenschaftlerinnen sind, versuchen wir, uns anzunähern, wissend, dass die Forschungslage laut Ronald Purser noch ausbaufähig ist.
  • Fragen, Antworten & Gespräch über Meditation und buddhistische Themen
  • Meditation und Widmung
  • Ende: Gegen 21:00 Uhr
  • Gesellige Fortsetzung mit Austausch und Plausch bei „Lotte“ in der Frankfurter Straße
  • Im Rahmen des letzten Einführungsabends in die Meditation wurde ein Teil eines Gesprächs über das Thema „Was Achtsamkeit nicht ist“  unter Dharmalehrern des Bodhi College vorgestellt. Der vollständige übersetzte Text steht zum Download zur Verfügung. Darin befindet sich auch der Link zur englischen Originalversion.
  • Am letzten Donnerstag (16. 02.) ging es um „Praktizieren an der Grenze“, den Rand unserer Wohlfühlzone.
    Das versprochene überarbeitete und ergänzte Skript liegt nun zum Download bereit.

16. Februar 2023

Unser Programm für Donnerstag, den 16. Februar 2023

Beginn: 18:45

  • Meditation (2 x ca. 20 Minuten mit einer Gehmeditation dazwischen)
  • Vortrag: Praxis am Rande der Komfortzone

    Da der Referent am letzten Donnerstag doch kein Fels in der Brandung der Erscheinungen war, sondern sich dem Erkältungsvirus ergeben musste, wird der Vortrag am 16. 02. nachgeholt.

    Manche an Meditation Interessierte halten Dharmapraxis für eine Variante der Wellnessbewegung. So viele Buddhastatuen stehen in Geschäften und Vorgärten und vermitteln ein wohliges Gefühl der Ausgeglichenheit und Zufriedenheit. Da kann man schnell auf den Gedanken kommen, dass buddhistische Praxis darauf zielt, sich eine Wohlfühloase zu schaffen, in der die Fährnisse der Welt uns nichts mehr anhaben können. Friede, Freude, Dharmakuchen.
    Tatsächlich tun wir etwas ganz anderes. In der (Vipassana-) Meditationspraxis lassen wir alles zu, was im Geist erscheinen mag. Das können angenehme Gefühle und Gedanken sein oder auch sehr unangenehme oder bedrohliche. Je stiller unser Geist wird, desto mehr unterschiedliche Tiere kommen an diesen „stillen Waldteich“ (Ajahn Chah). Dabei kann es geschehen, dass wir an die Grenze unserer „Komfortzone“ kommen.
    Wie damit in der Meditation umgegangen werden kann, werden wir heute nach der gemeinsamen Meditation in einem Vortrag und dem sich anschließenden Gespräch ausloten.
    „Auf unserer Reise der Öffnung stoßen wir an die Grenzen dessen, was uns vertraut ist oder was bequem ist. Genau an diesen Grenzen beginnt das tief konditionierte Muster der Angst aufzutauchen. Wir fürchten uns vor dem, was in einem bestimmten Moment die Wahrheit des Augenblicks ist. Wir müssen lernen, mit dieser Angst umzugehen. Andernfalls wird unser Leben fragmentiert; wir spalten uns von Teilen von uns selbst ab, von Teilen dessen, was in der Erfahrung wahr ist.“ (Aus: Joseph Goldstein: „Practicing on the Edge“ in der Frühjahrsausgabe 2003 der Zeitschrift Inquiring Mind)
  • Fragen, Antworten & Gespräch über Meditation, die Komfortzone und buddhistische Themen
  • Meditation und Widmung
  • Ende: Gegen 21:00 Uhr
  • Gesellige Fortsetzung mit Austausch und Plausch bei „Lotte“ in der Frankfurter Straße