
Einladung zur Meditation
Wir beginnen wieder um 18:45 Uhr. Wer etwas früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen.
Wir meditieren wieder gemeinsam im Sitzen und Gehen (ca. 20 – 10 – 20 Min.).
Vorentlastung: Vorschriften, wie zu meditieren oder zu sitzen sei, gibt es bei uns nicht. Der achtsame Geist findet seine hilfreiche Körperhaltung von selbst: Learning by Ausprobiering. Wenn es schwierig werden sollte, stehen wir euch mit Rat und Tat zur Seite.
An diesem Abend werden wir uns mit der Waldklostertradition in Thailand beschäftigen. Wir lesen einen Abschnitt aus dem Buch Björn Natthiko Lindeblads, eines ehemaligen Mönchs, der einige Zeit im Kloster von Ajahn Chah gelebt hat.

Im Anschluss an die Lesung besteht wieder reichlich Gelegenheit zum Austausch über das Gehörte und unsere eigenen Erfahrungen mit dem buddhistischen Geistes- und Herzenstrainings.
Wir beschließen den Abend mit einer kurzen Phase der stillen Wertschätzung und der Widmung.
Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.
Wir freuen uns auf deine Teilnahme!
Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und den Zugang zum Dhamma in Marburg zu sichern.
Außerdem…
PRAXISSAMSTAG – Ein neuer Versuch
Ende August und im September könnten wir den wegen der Hitzewelle vertagten Praxistag nachholen.
Um möglichst vielen die Teilnahme zu ermöglichen, starten wir wieder eine Nuudel-Umfrage. Es ist ja noch eine Weile hin, trotzdem wäre es schön, wenn sich das Interesse bald manifestierte. Andere Mieter haben auch so ihre Wünsche für den Raum.
Hier geht es zur Umfrage.
______________________
Summer in the City
Das Geheimnis der drei Juwelen – Teil 1
B.U.D.D.H.A., D.H.A.R.M.A. und S.A.N.G.H.A. werden unter Buddhisten als die drei Zufluchten gesehen, als Ideen, die uns Zuversicht und inneren Schutz versprechen. So etwas kann man ja immer behaupten, aber stimmt das auch?
Um dem Geheimnis der S.A.N.G.H.A auf die Spur zu kommen, haben wir, das Marburger Dharmaforschungsteam, in den tiefsten Kellern der Erkenntnis der bald 500 Jahre alten Marburger Universität gegraben, in der Hoffnung auf Inspiration und Einsicht.
Nach Stunden des Suchens begegneten wir einigen dort unerkannt hausenden Kellergeistern Evangelisch seit der Gründung der Universität, vermochten sie aus sich heraus nichts Erhellendes beizutragen. Sie meinten, es sei am einfachsten, einfach daran zu glauben, dass die Sache mit den drei Zufluchten irgendwie, also auf jeden Fall, gottgegeben sei. Wie überhaupt alles in dieser und in anderen Welten, die man sich ausdenken könnte. Das Forschungsteam äußerte mitfühlende Zweifel und schlug die Seite im vorsorglich mitgeführten Pali-Kanon mit der Kalama Sutta auf. Kaum zeigten wir den Kellergeistern die Textstelle, krümmten sie sich vor Glaubensschmerz, lösten sich auf und wurden nimmer mehr gesehen. Unsere spontanen guten Wünsche, sie mögen doch frei von Leiden und den Ursachen des Leidens sein und auch noch den Weg der Selbstbefreiung finden, schienen sie kaum beeindruckt, eher verschreckt zu haben. Wir haben wohl doch nicht so viel gemeinsam, sobald es ums Wesentliche geht. Hier unten war für uns offensichtlich nichts zu holen, außer muffigen Talaren.
Also machten wir uns wieder auf den Weg nach oben ins strahlende Sonnenlicht des Marburger Sommers und gingen in unseren Mediraum in der Biegenstraße. Dort setzten wir uns im Kreis auf die Kissen und Stühle. Nach 45 Minuten im stillen offenen Gewahrsein schauten wir uns gegenseitig an und erkannten, dass die Antwort auf unsere Frage gar nicht im kühlen Keller zu finden ist, sondern in unserem von den Feuern der Anhaftung, Aversion und Ignoranz befreiten Geist selbst. Die Praxis mit Gleichgesinnten ist eben doch äußerst unterstützend! Wie Schuppen aus den Haaren fiel uns die Bedeutung von S.A.N.G.H.A in die Mitte unseres Kreises. Da hätten man ja auch gleich drauf kommen können:
Sehr Angenehme Nichtkommerzielle Gemeinschaft, die Heilsames Anstrebt
Dieses Rätsel scheint erstmal gelöst zu sein. Ob unsere Erkenntnis zutrifft, kann jeden Donnerstag in der Biegenstraße 20 ab 18:45 Uhr durch direkte und unverstellte Wahrnehmung überprüft werden.
Was es mit B.U.D.D.H.A. und D.H.A.R.M.A. auf sich hat, werden wir auch noch herausfinden und bald an geeigneter Stelle publizieren.
Sarva mangalam
Mögen alle Wesen glücklich sein
M.D.S.P.A.
MarburgerDharmaSommerPreisausschreiben
Wer findet eine weitere innovative und treffende Auflösung des Akronyms S.A.N.G.H.A.?
Schickt uns eure kreativen Vorschläge. Wie wir wissen, sind Gedanken kein Fehler. Unkoordiniertes reaktives Denken trägt allerdings wenig zum Erwachen bei, also strengt eure grauen Zellen zielgerichtet an. Dann wird es schon.
Die prachtvollste, radikalste, intelligenteste, mitfühlendste, anregendste Idee gewinnt einen noch unbekannten Preis.
Im Sinne des S.A.N.G.H.A. Gedankens bitten wir dafür um stoffliche oder ideelle Spenden. Sollte mehr als ein Preis gespendet werden, sorgen wir dafür, dass sich der Segen der Großzügigkeit auf möglichst viele Akronymisten verteilen wird. Alles hat seinen Preis, wird behauptet. Aber warum soll es nur einen geben? Gar nicht einzusehen. Zack!
Einsendeschluss ist der 22. August.
Die feierliche Übergabe der Preise und die Lobpreisung der Gewinnerinnen und Gewinner könnte an einem sommerlich-geselligen Treffen der BGM-S.A.N.G.H.A. in der folgenden Woche stattfinden.
Auch dafür werden noch vor allem räumliche Vorschläge gesucht.
______________________
Sommerliche Leselust

Unsere Bibliotheksliste liegt nun in einem kompakteren Format (pdf) vor. Sie liegt zum Download bereit.
______________________
Spätsommerlicher Workshop
Die Dharmagruppe Münster bietet einen Wochenend Workshop zur Maha Prajna Paramita an. Sollten sich mehrere Leute interessieren, könnte über eine gemeinsame Fahrt nachgedacht werden. Lama Öser wird den Kurs leiten, der für schon erfahrenere Teilnehmer gedacht ist.

______________________
Fremde Federn
Wir müssen aber bedenken, dass die Zukunft weder vollständig in unserer Macht liegt, noch dass sie gänzlich unserer Macht entzogen ist – damit wir das Künftige weder als etwas unweigerlich Eintretendes betrachten noch die Hoffnung aufgeben, die Zukunft verändern zu können.
Epikur (-341bis -271)
______________________
Übrigens: Du kannst den Newsletter auch online lesen.
Auf Instagram sind wir ebenfalls zu finden, auf „X“ nicht.