2. Juli 2026: Meditieren wie der Buddha es empfahl

Wir beginnen wieder um 18:45 Uhr. Wer etwas früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen.

Wie immer am ersten Donnerstag eines Monats gibt es heute wieder Grundlegendes zu Zweck und Wirkung buddhistischer Meditationspraxis. Neben ein paar Erläuterungen steht die praktische Übung im Mittelpunkt des Abends. Schritt für Schritt nähern wir uns dabei angeleitet der Vipassana- oder Einsichts-Meditation an. Auch für erfahrene Praktizierende ist es immer wieder hilfreich, an die Grundlagen unserer Praxis erinnert zu werden und so bequem und sinnvoll scheinende Routinen zu überprüfen.

Im Anschluss an die Meditation besteht wieder reichlich Gelegenheit zum Austausch über unsere Erfahrungen sowie die entstandenen Schwierig- und Leichtigkeiten.

Wir beschließen den Abend mit einer kurzen Phase der stillen Wertschätzung und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und den Zugang zum Dhamma in Marburg zu sichern.

7. Marburger Praxistag wurde verschoben

Wie bereits separat mitgeteilt, haben wir unseren Praxistag wegen der klimatischen Bedingungen verschoben. Ein neuer Termin muss nun gefunden werden. Sobald wir die möglichen Termine (eventuell noch im Juli, sonst eher Ende August/September) kennen, starten wir wieder eine Umfrage, um möglichst vielen die Teilnahme zu ermöglichen.
Wir setzen auf euer Verständnis.

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Spontan

Wer noch keinen Sommerurlaub geplant hat, aber noch etwas unternehmen möchte, könnte sich noch schnell für ein 14-Tage-Retreat im Seminarhaus Engl anmelden. Vom 4. bis 18. Juli leitet Akincano M. Weber dort ein Vipassana Retreat. Näheres auf der Website des Seminarhauses.

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Samsara

Der grundlegende Punkt ist, dass Samsara der Versuch ist, etwas zu stabilisieren, was niemals stabilisiert werden kann. Und deshalb kommt man nie zu einem Ende. Während wir uns bemühen, das Unmögliche möglich zu machen, übersehen wir das einzig tatsächlich Stabile, nämlich die Tür zu Nirvana. Deshalb ist es sehr wichtig, sich der Tatsache der Unbeständigkeit bewusst zu werden.

Selbst wenn wir alle äußeren und inneren Phänomene als unbeständig betrachten, sehnen wir uns immer noch nach einem Ort der Ruhe. Wozu sollen wir also Zuflucht nehmen? Nimmt man Zuflucht zu Dingen, die unbeständig sind, werden sie einen immer enttäuschen. Nicht weil sie „schlecht“ sind, sondern weil sie nun mal so sind.

Wir aber sind tapfer und mutig und dumm, also versuchen wir es weiter! Versuche einmal zu beobachten, wieviel Zeit du aufwendest, wieviel Mühe du dir gibst, um Situationen zu festigen, anstatt sie zu genießen.

– James Low: Die heilende Kraft der Leerheit – Eine Anthologie von Dzogchen-Texten. Wandel Verlag, 2025, S.98

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