Immer donnerstags treffen wir uns um 18:45 Uhr zur gemeinsamen Meditation in der Biegenstraße. Anschließend gibt es einen vorbereiteten Vortrag zu einem buddhistischen Thema, eine Lesung oder einen Videovortrag einer auswärtigen Lehrerin oder eines Lehrers, manchmal sogar live via Zoom.
Die Teilnahme an Vortrag und Gespräch ist natürlich nicht verpflichtend. Ihr könnt auch einfach „nur zum Sitzen“ kommen.
Jeden ersten Donnerstag im Monat gibt es eine Einführung mit geleiteter Meditation. Dabei werden immer wieder unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt, sodass dies für Neulinge und erfahrenere Praktizierende gleichermaßen nützlich und abwechslungsreich sein wird. Anschließend ist Raum und Zeit für den Austausch über die eigenen Meditationserfahrungen, buddhistische Meditation im Allgemeinen und natürlich über das jeweilige Thema des Abends.
Bitte den Hinweis am Ende der Seite beachten.
Individuelle Einführungen in die Meditation und praxisbegleitende Gespräche können selbstverständlich jederzeit vereinbart werden.
Der nächste Termin ist Donnerstag, der 05. Februar 2026, um 18:45 Uhr.
Es kann vorkommen, dass das Datum hier nicht immer sofort erneuert wird. Geht einfach davon aus, dass „der Donnerstagabend“ stattfindet. Sollte er doch einmal ausfallen, steht es schnellstmöglich an dieser Stelle.
Die Themen der vergangenen und kommenden Abende (soweit bereits bekannt) samt ergänzender Materialien finden sich nun hier.
Tipp: Um die aktuellen Themen mitzubekommen, sobald sie veröffentlicht sind und unseren gelegentlichen Newsletter zu erhalten, besteht die Möglichkeit, die Mitteilungen zu abonnieren. Dies kann natürlich jederzeit rückgängig gemacht werden.
Grundsätzlich stehen unsere Offenen Abende und zukünftigen anderen Formate allen an buddhistischer Praxis Interessierten offen.

Programm für den 5. Februar 2026
Wir beginnen wieder um 18:45 Uhr.
Beginn: 18:45 Uhr
Wie an jedem ersten Donnerstag eines Monats bieten wir heute ein Einführung in eine buddhistische Meditationspraxis an.
An diesem Abend geht es um die Vipassana Meditation, auch bekannt unter dem Begriff der Einsichtsmeditation.
Dabei geht es darum, die Dinge so zu sehen wie sie sind und nicht wie wir sie uns zurechtbasteln. Vor allem der intuitiven
Erkenntnis der Instabilität und Prozesshafthaftigkeit unseres Erlebens kommt in dieser Praxis eine zentrale Bedeutung zu.
Wir üben uns darin, einen offenen Geist zu kultivieren, der mit Achtsamkeit und Gewahrsein den inneren und äußeren Erfahrungen begegnet, ohne in die Reaktivität des Be- und Verurteilens zu verfallen. Mit ein wenig Übung erkennen wir unsere Muster und bemerken, wie schnell wir in Aversion oder Anhaftung geraten. Sobald wir erkennen, wie die Vedanas (Gefühlstönungen wie angenehm, unangenehm oder neutral) uns zu Reaktionen bringen, deren Ursache wir nicht wirklich bemerken, können wir aus der gewohnten Reaktivität aussteigen. So entsteht die Chance, nicht mehr auf uns selbst (ich mag dies oder mag jenes nicht), sondern auf die jeweilige Situation zu reagieren. Was für eine Befreiung!
Es sollte deutlich werden, dass buddhistische Praxis keine der Botmäßigkeit und Passivität sondern des bewussten Agierens ist. Ziel ist nicht, alles als gegeben hinzunehmen. Wir kultivieren eine innere Haltung, die es uns ermöglicht, ethisch und menschlich zu handeln, im persönlichen wie auch gesellschaftlichen Umfeld. Dass nationalistische, patriotische oder rassistische Haltungen einer buddhistischen Praxis nicht entsprechen, sollte schnell deutlich werden. Schließlich geht es auf dem buddhistischen Pfad um die Kultivierung von Freundlichkeit, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut – die sogenannten vier unermesslichen Geisteshaltungen.
In Form einer geführten Meditation versuchen wir, uns dem ein wenig anzunähern.
Dieser Abend ist wie immer für Neueinsteiger und Erfahrenere gleichermaßen ertragreich.
Anschließend besteht reichlich Gelegenheit, über die eigenen Erfahrungen zu sprechen und alle Fragen zu stellen, die man Buddhisten schon immer mal stellen wollte.
Den Abend beenden wir mit einer kurzen Phase der wertschätzenden Stille und der Widmung.
Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.
Wir freuen uns auf deine Teilnahme!
Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über kleine Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und anderer Notwendigkeiten zu erleichtern.
_________________
Bei Interesse an einer ersten Teilnahme bitten wir um, auch kurzfristige, Anmeldung über das Kontaktformular. Wenn ihr dabei auch noch mitteilt, ob ihr bereits Meditationserfahrung habt, fällt uns die Vorbereitung des Abends noch leichter.
Ein paar erste Hinweise auf unsere Herangehensweise an den Buddhadharma finden sich nun auf der „Häufig gestellte Fragen“-Seite.
__________________
Skripte vergangener Abende:
Die Metta Meditation war Gegenstand am 18. September. Wir haben sie anhand des Metta Suttas und von Sätzen wie „Mögen alle Wesen glücklich und friedvoll sein“ geübt. Sutta und Sätze samt einer kleinen Literaturempfehlung können heruntergeladen werden.
Am 12. Mai war hierzulande Vollmond. Deshalb gibt es in dieser Zeit viele Vesakfeiern, in denen Buddhas Geburt, seines Erwachens und Todes gedacht wird. Aus diesem Grunde haben wir uns am 15. Mai 2025 seiner ersten Lehrrede, Dhammacakkappavattana Sutta, mit der das Rad der Lehre in Gang gesetzt wurde und seinen letzten Worten gewidmet. Die Textgrundlage steht zum Download bereit.
Der 3. April 2025 stand im Zeichen der Vipassana Meditation. Im Rahmen des Einführungsabend haben wir versucht, die Achtsamkeit auf den Atem um ein umfassenderes Gewahrsein zu erweitern. Ein kurzes Skript zu diesem Abend steht zur Verfügung.
Am 10. Oktober 2024 haben wir die Dimensionen einer buddhistischen Wirtschaftsethik ausgelotet. Ein Kurzskript mit den besprochenen Zitaten und Gedanken liegt nun zum Download bereit. Prof. Karl-Heinz Brodbeck hat viel dazu geforscht und veröffentlicht. Auf seiner Homepage findet sich interessantes Zusatzmaterial.
Der Abend vom 17. Oktober stand im Zeichen des Theravada. Wir lasen ein Kapitel aus dem Buch „Nur dieser Moment“ von Ajahn Brahm. Darin ging es um das Gesetz des bedingten Entstehens und die Anapanasati Meditation (Achtsamkeit auf den Atem). Eine Sammlung von Zitaten zur Praxis kann ebenfalls heruntergeladen werden.
Das Buch Ajahn Amaros „Auf den Geist kommt’s an“ aus dem wir jüngst gelesen haben, kann auf der Homepage des Klosters Muttodaya heruntergeladen werden. Da das Kloster auf Anregung Ajahn Mettikos unserer Gruppe eine großzügige Bücherspende gemacht hat, kann das Werk auch in Papierform bei uns ausgeliehen werden. Die Liste der gespendeten Bücher kann hier eingesehen werden. Für all diejenigen, die sich mit der thailändischen Waldklostertradition beschäftigen möchten, ist dies eine tolle Fundgrube. (27. Juni 2024)
Mana: Von Dünkel und Einbildung zu Würde und Einfachheit. Basierend auf einem Vortrag Fred von Allmens. (20. Juni 2024)
Tsültrim Allione: Den Dämonen Nahrung geben. Ein kurzes Skript zum Abend darüber liegt jetzt bereit.
Überlegungen zu Karuna – Mitgefühl, dem Themenschwerpunkt am 14. März, liegen nun auch zum Nachlesen bereit.
Am 18. Februar haben wir uns mit einer Lehrrede (Buddhas Rat an den Laien Sigalaka) aus dem Palikanon beschäftigt und deren vielfältige Bedeutung, durchaus kontrovers, diskutiert. Den von Birgit vorgelesenen Text könnt ihr nun herunterladen.
„Gedanken über Metta“ (zum Metta-Abend am 15. Februar 2024) mit einigen Zitaten berühmter Meditierer und einer Übersetzung der Metta-Sutta nach Thich Nhat Hanh sowie Śantidevas Bodhisattva-Versprechen liegen zum Download bereit, können aber auch in ausgedruckter Form donnerstags nach der Meditation mitgenommen werden.
Wichtiger Hinweis:
Die Teilnahme an einer Meditation erfolgt auf eigene Verantwortung. Wir möchten darauf hinzuweisen, dass bei Vorliegen einer psychischen Beeinträchtigung professionelle Hilfe unabdingbar ist und die Teilnahme an der Meditation zunächst mit der Fachperson besprochen werden sollte.
