Immer donnerstags treffen wir uns um 18:45 Uhr zur gemeinsamen Meditation in der Biegenstraße. Anschließend gibt es einen vorbereiteten Vortrag zu einem buddhistischen Thema, eine Lesung oder einen Videovortrag einer auswärtigen Lehrerin oder eines Lehrers, manchmal sogar live via Zoom.
Die Teilnahme an Vortrag und Gespräch ist natürlich nicht verpflichtend. Ihr könnt auch einfach „nur zum Sitzen“ kommen.


Jeden ersten Donnerstag im Monat gibt es eine Einführung mit geleiteter Meditation. Dabei werden immer wieder unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt, sodass dies für Neulinge und erfahrenere Praktizierende gleichermaßen nützlich und abwechslungsreich sein wird. Anschließend ist Raum und Zeit für den Austausch über die eigenen Meditationserfahrungen, buddhistische Meditation im Allgemeinen und natürlich über das jeweilige Thema des Abends.
Bitte den Hinweis am Ende der Seite beachten.

Individuelle Einführungen in die Meditation und praxisbegleitende Gespräche können selbstverständlich jederzeit vereinbart werden.

Der nächste Termin ist Donnerstag, der 26. Februar 2026, um 18:45 Uhr.
Es kann vorkommen, dass das Datum hier nicht immer sofort erneuert wird. Geht einfach davon aus, dass „der Donnerstagabend“ stattfindet. Sollte er doch einmal ausfallen, steht es schnellstmöglich an dieser Stelle.

Die Themen der vergangenen und kommenden Abende (soweit bereits bekannt) samt ergänzender Materialien finden sich nun hier.

Tipp: Um die aktuellen Themen mitzubekommen, sobald sie veröffentlicht sind und unseren gelegentlichen Newsletter zu erhalten, besteht die Möglichkeit, die Mitteilungen zu abonnieren. Dies kann natürlich jederzeit rückgängig gemacht werden.

Grundsätzlich stehen unsere Offenen Abende und zukünftigen anderen Formate allen an buddhistischer Praxis Interessierten offen.

Programm für den 26. Februar 2026

Wir beginnen wieder um 18:45 Uhr mit Meditation im Sitzen und Gehen (ca. 20-10-20 Min.).

Entsprechend guter alter buddhistischer Gepflogenheit widmen wir in allen Traditionen am Ende einer Praxisphase die erworbenen „Verdienste“ allen(!) fühlenden Wesen. Dies drückt auf formelle Weise unsere Großzügigkeit aus, nicht für uns allein zu praktizieren, sondern alle Lebewesen im Blick zu haben. Ob Andere direkt von der Widmung profitieren, ist eine Glaubenssache. Diese Haltung der Freundlichkeit (metta) und des Mitgefühls (karuna) zu kultivieren, den Weg des Erwachens nicht nur für sich allein, sondern für alle Mitwesen zu beschreiten, hat sicher eine Wirkung auf uns selbst und damit auch auf die Wesen um uns herum.

„Das Verdienst zu widmen ist wie das Speichern unserer Arbeit auf einem Computer. Egal, wie lange wir gearbeitet haben, wenn wir unsere Dateien nicht gesichert haben und der Rechner herunterfährt, werden wir alle unsere Arbeitsergebnisse verloren haben. Genau das passiert, wenn wir unsere Verdienste nicht allen fühlenden Wesen widmen. Wenn wir später wütend werden oder uns in anderen widersprüchlichen Emotionen oder Geisteszuständen wiederfinden, werden wir die Weisheit, den Verdienst und die Tugenden verlieren, die wir zuvor angesammelt haben.“ (Khenpo Gawang Rinpoche: Your Mind Is your Teacher, Boston, 2013, S. 50 f.)

An diesem Abend wollen wir uns damit beschäftigen, was „Verdienst“ bedeutet und ob und auf welche Weise es heilsam für uns und andere sein könnte, dies zu widmen. Alle, die schon einmal donnerstags dabei waren, kennen ja unsere gelben Kärtchen mit dem Widmungstext. Heute wollen wir versuchen, diesen mit mehr Inhalt und Inspiration zu versehen. 
Natürlich besteht anschließend wieder reichlich Gelegenheit über das Geübte und Gehörte zu diskutieren und unsere Erfahrungen zu teilen.

Den Abend beenden wir mit einer kurzen Phase der wertschätzenden Stille und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über kleine Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und anderer Notwendigkeiten zu erleichtern.

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Bei Interesse an einer ersten Teilnahme bitten wir um, auch kurzfristige, Anmeldung über das Kontaktformular. Wenn ihr dabei auch noch mitteilt, ob ihr bereits Meditationserfahrung habt, fällt uns die Vorbereitung des Abends noch leichter.
Ein paar erste Hinweise auf unsere Herangehensweise an den Buddhadharma finden sich nun auf der „Häufig gestellte Fragen“-Seite.

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Mara stand im Zentrum der Lesung vom 19. Februar. Das Einstiegsgedicht von Charles Baudelaire und ein paar weitere Gedanken zum Thema stehen zum Download zur Verfügung

Am Einführungsabend vom 5. Februar wurde auf die vier satipatthānas (die vier vom Buddha empfohlenen Objekte der Achtsamkeit) hingewiesen. Das ausgeteilte Blatt war mit einem Druckfehler behaftet. Die korrigierte Fassung der von Bikkhu Anālayo erstellten Tabelle zum „Rad der Satipatthāna-Meditation“ und einer Erläuterung aus seinem Buch „Satipatthana-Meditation – Ein Praxisleitfaden“ kann nun hier heruntergeladen werden.

Die Metta Meditation war Gegenstand am 18. September. Wir haben sie anhand des Metta Suttas und von Sätzen wie „Mögen alle Wesen glücklich und friedvoll sein“ geübt. Sutta und Sätze samt einer kleinen Literaturempfehlung können heruntergeladen werden.

Am 12. Mai war hierzulande Vollmond. Deshalb gibt es in dieser Zeit viele Vesakfeiern, in denen Buddhas Geburt, seines Erwachens und Todes gedacht wird. Aus diesem Grunde haben wir uns am 15. Mai 2025 seiner ersten Lehrrede, Dhammacakkappavattana Sutta, mit der das Rad der Lehre in Gang gesetzt wurde und seinen letzten Worten gewidmet. Die Textgrundlage steht zum Download bereit.

Der 3. April 2025 stand im Zeichen der Vipassana Meditation. Im Rahmen des Einführungsabend haben wir versucht, die Achtsamkeit auf den Atem um ein umfassenderes Gewahrsein zu erweitern. Ein kurzes Skript zu diesem Abend steht zur Verfügung.

Am 10. Oktober 2024 haben wir die Dimensionen einer buddhistischen Wirtschaftsethik ausgelotet. Ein Kurzskript mit den besprochenen Zitaten und Gedanken liegt nun zum Download bereit. Prof. Karl-Heinz Brodbeck hat viel dazu geforscht und veröffentlicht. Auf seiner Homepage findet sich interessantes Zusatzmaterial.

Der Abend vom 17. Oktober stand im Zeichen des Theravada. Wir lasen ein Kapitel aus dem Buch „Nur dieser Moment“ von Ajahn Brahm. Darin ging es um das Gesetz des bedingten Entstehens und die Anapanasati Meditation (Achtsamkeit auf den Atem). Eine Sammlung von Zitaten zur Praxis kann ebenfalls heruntergeladen werden.

Das Buch Ajahn Amaros „Auf den Geist kommt’s an“ aus dem wir jüngst gelesen haben, kann auf der Homepage des Klosters Muttodaya heruntergeladen werden. Da das Kloster auf Anregung Ajahn Mettikos unserer Gruppe eine großzügige Bücherspende gemacht hat, kann das Werk auch in Papierform bei uns ausgeliehen werden. Die Liste der gespendeten Bücher kann hier eingesehen werden. Für all diejenigen, die sich mit der thailändischen Waldklostertradition beschäftigen möchten, ist dies eine tolle Fundgrube. (27. Juni 2024)

Mana: Von Dünkel und Einbildung zu Würde und Einfachheit. Basierend auf einem Vortrag Fred von Allmens. (20. Juni 2024)

Tsültrim Allione: Den Dämonen Nahrung geben. Ein kurzes Skript zum Abend darüber liegt jetzt bereit.

Überlegungen zu Karuna – Mitgefühl, dem Themenschwerpunkt am 14. März, liegen nun auch zum Nachlesen bereit.

Am 18. Februar haben wir uns mit einer Lehrrede (Buddhas Rat an den Laien Sigalaka) aus dem Palikanon beschäftigt und deren vielfältige Bedeutung, durchaus kontrovers, diskutiert. Den von Birgit vorgelesenen Text könnt ihr nun herunterladen.

Gedanken über Metta“ (zum Metta-Abend am 15. Februar 2024) mit einigen Zitaten berühmter Meditierer und einer Übersetzung der Metta-Sutta nach Thich Nhat Hanh sowie Śantidevas Bodhisattva-Versprechen liegen zum Download bereit, können aber auch in ausgedruckter Form donnerstags nach der Meditation mitgenommen werden.

Wichtiger Hinweis:

Die Teilnahme an einer Meditation erfolgt auf eigene Verantwortung. Wir möchten darauf hinzuweisen, dass bei Vorliegen einer psychischen Beeinträchtigung professionelle Hilfe unabdingbar ist und die Teilnahme an der Meditation zunächst mit der Fachperson besprochen werden sollte.