Veranstaltungshinweis: Maitri-Raumgewahrsein

Hans-Peter Hulliger bat uns, diese Veranstaltungsankündigung weiterzuleiten, was wir hiermit gerne tun.

Wer Fragen zu dieser Übungsform aus dem Mahayana hat (es geht um die sog. fünf Buddhafamilien), kann sich direkt an die Kursleiter Hans-Peter oder Anja wenden bzw. donnerstags Theda oder Birgit fragen. Beide haben bereits Erfahrungen damit gemacht.

Beste Grüße
Rüdiger

Einladung

Die Welt als unzerstörbares Mandala erleben

Mit Maitri-Augen-und Geistöffner-Übungen

Freitag, 19. Mai – Sonntag, 21. Mai 2023 

Karma Dzong Marburg (ein Shambhala Zentrum)

Auf dem Wehr 33

Marburg

Du/Ihr seid herzlich eingeladen zu dieser Reise in unbekannte Innen- und Außenwelten. Wer immer nur Blau sieht, verpasst die anderen Farben. Maitri- Raumgewahrsein ist die Kur dafür. Es öffnet die Augen für alle Farben, Blau, Gelb, Rot Grün und Weiß und öffnet den Geist, um Dinge anzunehmen so wie sie sind. 

Weitere Informationen folgen nach der Anmeldung. Um Fragen vorab zu klären, ruft bitte einfach an:

Anja   ahutwelker@web.de    06427 35506116

Hans-Peter   h.p.hulliger@gmx.de 0176 721 46 754

Anja Hutwelker    und Hans-Peter Hulliger

Leitung: Hans-Peter Hulliger und Anja Hutwelker

Anmeldung: h.p.hulliger@gmx.de

Kosten: 108 Euro, Frühbucher bis 1. April: 80.- (inkl. 2x Frühstück, Mittagessen Samstag)

Zahlung an: Maitri Space Awareness Marburg, IBAN: DE46 5139 0000 0078 1924 02

Kurszeiten: Freitag, 19. Mai um 18 Uhr bis Sonntag, 21. Mai um 13 Uhr

Korrektur zum Programm des 27. April 2023

Wir hatten vorgesehen, am 27. April an einem Dharma-Abend (online und persönlich) des Zentrums Kalanya Mitta in Basel teilzunehmen. Dies ist dem Redakteur in seiner Urlaubslaune glatt entfallen.

Das sehr interessante Thema lautet:

«Von der Meditation zur Lebenspraxis: die Paramitas»
Das Leben in die Dharmapraxis integrieren.

Fred von Allmen wird einen Vortrag geben, freundlicherweise auf deutsch, obwohl die Veranstaltung in der Schweiz stattfindet.

Die Dhammafreunde des Zentrums Kalanya Mitta und Fred veranstalten den Abend auf Spendenbasis. Unser Dana-Schweinchen ist an diesem Abend dafür reserviert. Großzügigkeit ist eine wunderbare und gleichermaßen herausfordernde Übung.

Wir treffen uns wie immer um 18:45 Uhr!

Den Flyer findet ihr hier.

Der Vortrag zu den fünf spirituellen Fähigkeiten verschiebt sich um zwei Wochen auf den 11. Mai.

Bitte entschuldigt die Verwirrung
Rüdiger

27. 04. 2023: Die fünf spirituellen Fähigkeiten

Unser Programm für den 27. April 2023

„In den buddhistischen Traditionen gibt es eine ganze Anzahl von Beschreibungen des Weges, von Lehr-Modellen, wie zum Beispiel der achtfache Pfad, die sieben Qualitäten des Erwachens, das dreifache Training von Verhalten, Meditation und Erkenntnis und andere mehr. Immer geht es dabei um innere Qualitäten die wir entwickeln müssen, um aus einem oft nicht sehr befriedigenden oder gar konfliktbeladenen Dasein zu innerem Frieden, Verbundenheit und Freiheit zu kommen.

Es gibt eine Gruppe von fünf Qualitäten des Herzens und Geistes, welche Indriyas oder Spirituelle Fähigkeiten genannt werden. Fünf davon sind bekannt als die ‘spirituellen, bestimmenden Kontroll-Fähigkeiten‘.“ (Fred von Allmen)

Dazu zählen: 

Vertrauen (Saddha)

Bemühen/Energie (Viriya)

Achtsamkeit/Gewahrsein (Sati)

Sammlung/Stetigkeit (Samadhi)

Erkenntnis/Weisheit (Pañña/Prajña)

Nyanaponika Thera sagte: „Die Funktion dieser Indriyas ist es, einen dominierenden, bestimmenden, kontrollierenden Einfluss auszuüben – und zwar: auf die sie begleitenden Herzens- und Geistesfaktoren.“

Was es damit auf sich haben könnte, erforschen wir nach einem Vortrag auf der Basis von Unterweisungen von Fred von Allmen und Sayadaw U Tejaniya.

PS: Die Verwendung der Pali oder Sanskrit Begriffe, oft im Westen als überflüssig oder angeberisch gesehen, hat eine Bedeutung. Vielfach drücken die „fachsprachlichen“ Worte präziser aus, was Gotama oder andere spätere Lehrer meinten.
Die Versuche, ein Wort wie „Dukkha“ mit einem Wort zu übersetzen, meist mit „Leiden“, greifen nur zu oft zu kurz, werden in den alten Sprachen dabei doch umfassendere Zusammenhänge mitgedacht.

Beginn wie immer um 18:45 Uhr.

Sollte der Text nicht gut lesbar sein, kann er auf der Homepage angesehen werden.

20. 04. 23: Allan Watts: Werde, was du bist

  • Beginn: 18:45 Uhr
  • Heute werden wir uns mit einem Text von Allan Watts beschäftigen: „Werde, was du bist“?
    Watts beschäftigt sich hier hauptsächlich mit dem Zen-Buddhismus.
    In dem Auszug geht es wieder um Selbstlosigkeit in Verbindung mit der Bedeutung des Tao und den Ansichten des Zen. Da das Tao seinen Ursprung in China hat, enthält der Text einige interessante Zitate aus dem alten China.
  • Fragen, Antworten & Gesprächüber die Erfahrungen mit der Meditation und andere buddhistische Themen
  • Meditation und Widmung
  • Ende: Gegen 21:00 Uhr

13. 04. 23: Trungpa und die Buddhanatur

  • Beginn: 18:45 Uhr
  • Aus dem „Buch des meditativen Lebens“ von Chögyam Trungpa, eines vielzitierten, aber auch vieldiskutierten Autors, geht es heute um seinen Begriff der „grundlegenden Gutheit“, also einer laut der tibetischen Lehre jedem innewohnenden Qualität zu erwachen aus Täuschung und Illusion. Andere Traditionen sprechen hier von Buddhanatur bzw. Thathagathagarba. Dies macht deutlich, dass es nicht um die moralische Frage von Gut oder Böse geht. In der englischen Fassung heißt es „basic goodness“ im Sinne von Güte/Qualität. Vielleicht haben wir Menschen ja von vorneherein die Güteklasse A (Aufwachfähig), auch wenn diese Möglichkeit von einem Schleier der Illusionen über die Natur der Dinge bedeckt ist. Wir sind gespannt auf Trungpas Gedanken dazu. 
  • Fragen, Antworten & Gesprächüber die Erfahrungen mit der Meditation und andere buddhistische Themen
  • Meditation und Widmung
  • Ende: Gegen 21:00 Uhr

Einführungsabend

Programm für den 05. April 2023:
Beginn: 18:45 Uhr

Geleitete Meditation mit einer Gehmeditation dazwischen.

Der 05. April ist der erste Donnerstag des Monats. Es wird deshalb heute wieder eine Einführung in eine der Meditationstechniken gegeben, mit einer anschließenden geleiteten Meditation. Die Einführung ist für Erfahrenere und Beginnende gleichermaßen geeignet, interessant und hilfreich. (Zengeist = Anfängergeist)

„Setzen wir uns zum Beispiel zur Meditation und sind vollkommen ohne Erwartung, ganz egal, wie diese verlaufen mag, dann empfinden wir ein Gefühl des Glücks. Sind wir aber mit uns selbst uneins, weil unsere Erwartungen nicht erfüllt wurden, weil wir nicht soviel Glück fanden, wie wir erhofft hatten, dann wird der Geist unzufrieden ob der unerfüllten Wünsche. Zufriedenheit müssen wir uns erwerben, indem wir die Dinge so nehmen, wie sie sind.“ (Ayya Khema: Die Früchte des spirituellen Lebens. Samaññaphala-Sutta, O. W. Barth, 1999, S. 105)

Fragen, Antworten & Gespräch über die Erfahrungen mit der Meditation und andere buddhistische Themen

Meditation und Widmung
Ende: Gegen 21:00 Uhr

Ergänzender Hinweis: Gerade ist die neue Ausgabe von „Buddhismus aktuell“ (auf jeden fall in der Bahnhofsbuchhandlung erhältlich) erschienen, mit einer Reihe interessanter Artikel zum Thema „Buddhismus im Westen“. Ein wenig mehr findet sich hier.

Zur Homepage

Unsere Instagram Präsenz
Seit Januar sind die Themen unserer Abende auch auf Instagram sichtbar. Dies hilft vielleicht bei der Vernetzung mit anderen Gruppen. Seit heute haben wir 100 Follower, erstaunlich.

XIV. Dalai Lama: Logik der Liebe

Programm für den 30. März 2023:

  • Beginn: 18:45 Uhr
  • Meditation (2 x ca. 20 Minuten mit einer Gehmeditation dazwischen)
  • XIV. Dalai Lama: Logik der Liebe
    In der letzten Woche ging es um das Thema „Innere Ausrichtung: Zuflucht, Hingabe und Vertrauen“.
    Der Dalai Lama verdeutlicht in seinem Buch, inwiefern wir für unsere Leben und unsere Praxis Eigenverantwortung tragen und dass wir nicht auf ein höheres Wesen vertrauen können, dass uns retten wird. Wir schauen uns ein Kapitel genauer an.

    „Die buddhistischen Lehren sind nicht nur außerordentlich tiefsinnig, sondern auch sehr vielfältig. es wird gesagt, Buddhismus sei keine Religion, sondern eine Wissenschaft vom Bewusstsein; manche behaupten sogar, dass Buddhisten Atheisten wären. Wie dem auch sei, der Buddhismus ist eine rationale, tiefe, wohldurchdachte Methode für das menschliche Leben. Er betont nicht das Äußerliche, sondern lehrt persönliche Verantwortung für die innere Entwicklung. der Buddha lehrte: ‚Du bist dein eigener Meister, die Dinge hängen von dir ab. Ich bin ein Lehrer und kann dir wie der Arzt wirksame Heilmittel verabreichen, aber du musst sie selbst einnehmen und dich um das weitere kümmern.’“ (XIV. Dalai Lama: Logik der Liebe, Dianus-Trikont, 1986, S. 57 f.)
  • Fragen, Antworten & Gespräch über Meditation und buddhistische Themen
  • Meditation und Widmung
  • Ende: Gegen 21:00 Uhr
  • Gesellige Fortsetzung mit Austausch und Plausch zurzeit nicht mehr bei „Lotte“ in der Frankfurter Straße (wegen Renovierung und Betreiberwechsel geschlossen), sondern in einem neuen Wirtshaus, über das wir uns dann verständigen werden.
  • Im Rahmen des letzten Einführungsabends in die Meditation wurde ein Teil eines Gesprächs über das Thema „Was Achtsamkeit nicht ist“  unter Dharmalehrern des Bodhi College vorgestellt. Der vollständige übersetzte Text steht zum Herunterladen zur Verfügung. Darin befindet sich auch der Link zur englischen Originalversion.
  • Am letzten Donnerstag (23. 03.) ging es um das „Backpulver der Praxis“, die innere Ausrichtung: Zuflucht (zu Buddha, Dhamma, Sangha, der Natur des Geistes), Hingabe und Vertrauen. Grundlage war ein Vortrag Fred von Allmens zu dieser Thematik. Er liegt auf seiner Website zum Herunterladen bereit. Überhaupt ist seine Homepage eine wahre Fundgrube für alle ernsthaft an Dharmapraxis Interessierten.

Zuflucht, Hingabe, Vertrauen – Innere Ausrichtung

Programm für den 23. März 2023:

  • Beginn: 18:45 Uhr
  • Meditation (2 x ca. 20 Minuten mit einer Gehmeditation dazwischen)
  • Zuflucht, Hingabe, Vertrauen – Innere Ausrichtung

    Alle buddhistischen Traditionen stellen diese drei Begriffe als für die Praxis bedeutend heraus, auch wenn sie dabei unterschiedliche Ansätze verfolgen. Sie können tatsächlich ein Treibmittel, Backpulver eben, für die Meditation auf dem Kissen und darüber hinaus sein.
    Im Westen verursachen sie bei aufgeklärten Praktizierenden hin und wieder Stirnrunzeln, weil Unterwürfigkeit, blinder Glaube oder Missbrauch damit verbunden werden. An diesem Abend soll versucht werden, ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen und zu erläutern, was damit gemeint sein könnte.

    „Um aus der Verwirrung zur Erleuchtung zu finden,
    brauchen wir nicht nur einen klaren Entschluss,
    sondern auch einen spirituellen Lehrer
    sowie Methoden und Gefährten auf dem Weg.“
    Gendün Rinpoche: Herzensunterweisungen eines Mahamudra-Meisters, Norbu Verlag, 2017, S. 91)
  • Fragen, Antworten & Gespräch über Meditation und buddhistische Themen
  • Meditation und Widmung
  • Ende: Gegen 21:00 Uhr
  • Gesellige Fortsetzung mit Austausch und Plausch nicht mehr bei „Lotte“ in der Frankfurter Straße (wegen Renovierung und Betreiberwechsel geschlossen), sondern in einem neuen Wirtshaus, über das wir uns dann verständigen werden.

www.buddhismusmarburg.orginfo@metta.de

16. März 2023

Unser Programm für den 16. März 2023:

  • Beginn: 18:45 Uhr
  • Meditation (2 x ca. 20 Minuten mit einer Gehmeditation dazwischen)
  • Nach der Meditation werden wir einen Dhammatalk von Ayya Tisarani aus dem Theravada-Nonnenkloster Sirisampanna in Estorf bei Hannover hören. Ayya zeichnet sich durch ihre besonders warmherzige und von tiefem Mitgefühl getragene Art aus.
    Das genaue Thema steht noch nicht fest. Es wird etwas mit unserer Praxis auf dem Kissen und im Alltag zu tun haben. Wir werden auf jeden Fall davon profitieren.
  • Fragen, Antworten & Gespräch über Meditation und buddhistische Themen
  • Meditation und Widmung
  • Ende: Gegen 21:00 Uhr
  • Gesellige Fortsetzung mit Austausch und Plausch nicht mehr bei „Lotte“ in der Frankfurter Straße (wegen Renovierung und Betreiberwechsel geschlossen), sondern in einem neuen Wirtshaus, über das wir uns dann verständigen werden.

9. März 2023

Programm für den 9. März 2023:

  • Beginn: 18:45 Uhr
  • Meditation (2 x ca. 20 Minuten mit einer Gehmeditation dazwischen)
  • Die „Niederschrift aus der Amtsstube zur Smaragdenen Felswand“ – Bi-Yän-Lu – ist eines der Hauptwerke der Zen-Bewegung. Auf völlig undogmatische Weise versuchten die alten Meister, die Schülerinnen und Schüler durch konzentrierte Meditation zum Bewusstsein ihrer selbst zu bringen. Ihre Einsichten gaben sie in Parabeln, Gleichnissen, Bildern und Beispielen weiter.

    Entstanden in China um 1100 n. u. Z., versucht der Meister Yüan-wu  hundert solcher „Beispiele“ mit oft drastischen Anekdoten zu erklären. Bis zum heutigen Tag, jetzt vor allem in Japan, wird das Werk als Grundbuch in den Zen-Klöstern benutzt. So der Klappentext einer DDR-Ausgabe(!) von 1980.

    Wir werden uns einem dieser Beispiele widmen und versuchen, dem Geheimnis des Koans etwas näher zu kommen.
  • Fragen, Antworten & Gespräch über Meditation und buddhistische Themen
  • Meditation und Widmung
  • Ende: Gegen 21:00 Uhr
  • Gesellige Fortsetzung mit Austausch und Plausch nicht mehr bei „Lotte“ in der Frankfurter Straße (wegen Renovierung und Betreiberwechsel geschlossen), sondern in einem neuen Wirtshaus, über das wir uns dann verständigen werden.
  • Im Rahmen des vorletzten Einführungsabends in die Meditation wurde ein Teil eines Gesprächs über das Thema „Was Achtsamkeit nicht ist“  unter Dharmalehrern des Bodhi College vorgestellt. Der vollständige übersetzte Text steht zum Herunterladen zur Verfügung. Darin befindet sich auch der Link zur englischen Originalversion.
  • Am vorletzten Donnerstag (23. 02.) Haben wir uns mit dem Handbuch Meditation von Culadasa beschäftigt. Die Übersetzung liegt jetzt hier vor.