26. Februar 2026: Widmung des Verdienstes – Leeres Ritual oder wirkungsvolle Praxis?

Wir beginnen wieder um 18:45 Uhr mit Meditation im Sitzen und Gehen (ca. 20-10-20 Min.).

Entsprechend guter alter buddhistischer Gepflogenheit widmen wir in allen Traditionen am Ende einer Praxisphase die erworbenen „Verdienste“ allen(!) fühlenden Wesen. Dies drückt auf formelle Weise unsere Großzügigkeit aus, nicht für uns allein zu praktizieren, sondern alle Lebewesen im Blick zu haben. Ob Andere direkt von der Widmung profitieren, ist eine Glaubenssache. Diese Haltung der Freundlichkeit (metta) und des Mitgefühls (karuna) zu kultivieren, den Weg des Erwachens nicht nur für sich allein, sondern für alle Mitwesen zu beschreiten, hat sicher eine Wirkung auf uns und die Wesen um uns herum.

„Das Verdienst zu widmen ist wie das Speichern unserer Arbeit auf einem Computer. Egal, wie lange wir gearbeitet haben, wenn wir unsere Dateien nicht gesichert haben und der Rechner herunterfährt, werden wir alle unsere Arbeitsergebnisse verloren haben. Genau das passiert, wenn wir unsere Verdienste nicht allen fühlenden Wesen widmen. Wenn wir später wütend werden oder uns in anderen widersprüchlichen Emotionen oder Geisteszuständen wiederfinden, werden wir die Weisheit, den Verdienst und die Tugenden verlieren, die wir zuvor angesammelt haben.“ (Khenpo Gawang Rinpoche: Your Mind Is your Teacher, Boston, 2013, S. 50 f.)

An diesem Abend wollen wir uns damit beschäftigen, was „Verdienst“ bedeutet und warum es heilsam für uns und andere sein könnte, ihn zu widmen. Alle, die schon einmal donnerstags dabei waren, kennen ja unsere gelben Kärtchen mit dem Widmungstext. Heute wollen wir versuchen, diesen mit mehr Inhalt und Inspiration zu versehen. 
Natürlich besteht anschließend wieder reichlich Gelegenheit über das Geübte und Gehörte zu diskutieren und unsere Erfahrungen zu teilen.

Den Abend beenden wir mit einer kurzen Phase der wertschätzenden Stille und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Die Teilnahme an unseren Abenden ist einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über kleine Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und anderer Notwendigkeiten zu erleichtern.
Ein Link zum Prinzip „Dāna“.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Mara, Nachtrag

Letzen Donnerstag haben wir uns mit „Mara“, den wenig heilsamen inneren Tendenzen, beschäftigt. Das zu Beginn vorgestellte Gedicht Baudelaires und einige ergänzenden Gedanken können jetzt heruntergeladen werden.

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Metta-Montag

Morgen ist wieder MettaMontag

Die Deutsche Buddhistische Union hat den MettaMontag ins Leben gerufen und regt dazu an, die Woche mit der Übung und der Haltung von Metta (Freundlichkeit/Wohlwollen) zu beginnen. Das können wir doch nur unterstützen!

Auf Instgram schreibt die DBU dazu:

„❤️ Es ist ein weit verbreitetes Missverständnis, dass Mettā „Liebe“ oder „Liebende Güte“ bedeutet. Das schreibt Thānissaro Bhikkhu in dem kleinen Büchlein „Die erhabenen Haltungen des Geistes“* (S.38), das die Theravada AG der Deutschen Buddhistischen Union herausgegeben hat.

🍀Metta ist, anders als Liebe, ein 𝒖𝒏𝒑𝒂𝒓𝒕𝒆𝒊𝒊𝒔𝒄𝒉𝒆𝒓 Wunsch nach Glück für alle Menschen, für alle Wesen, seien sie einem angenehm oder nicht. Daher übersetzt man es besser mit „Wohlwollen“.

❗️Und wenn Wohlwollen im Einklang mit rechter Ansicht steht, dann erkennt man, dass die Wesen nur glücklich sein werden, wenn 𝒔𝒊𝒆 𝒔𝒆𝒍𝒃𝒆𝒓 𝒅𝒊𝒆 𝑼𝒓𝒔𝒂𝒄𝒉𝒆𝒏 für echtes Glück verstehen und danach handeln.“

🙏 Das können wir nur unterstützen und wünschen euch eine Woche voller Metta und Karuna und Mudita und Upekkha.

*Eine Rezension zum Buch Thanissaros findet ihr auf:
buddhismus-aktuell.de/rezension/die-erhabenen-haltungen-des-geistes

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Maitri-Wochenende

Anja Hutwelker und Hans-Peter Hulliger bieten wieder ein Maitri-Wochenende an.

Weitere Infos und Anmeldedaten findet ihr in deren Flyer.

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Was ist die richtige Einstellung zur Meditation?

Bitte prüfe deine Einstellung, bevor du mit der Sitzmeditation beginnst. Mit welchen grundlegenden Ideen oder Einstellungen meditierst du? Möchtest du einfach nur einen friedlichen Geisteszustand oder möchtest du etwas über das, was geschieht, lernen und verstehen? Der Geist kann nicht gelassen und ruhig sein, wenn du andere Erfahrungen möchtest als jene, die im jetzigen Moment geschehen.

Man braucht nicht umherzuirren und zu versuchen, den Geist dazu zu zwingen, etwas zu erkennen, weil er dies nämlich bereits weiß. Es liegt in der Natur des Geistes, Objekte, die geschehen, zu erkennen. Du beobachtest Objekte und Erfahrungen, die, im Einklang mit ihrer eigenen dhamma-Natur entstehen. Alles, was du machst, ist abwarten und mit Intelligenz zuschauen.

Keine Erfahrung ist eine Störung oder eine Ablenkung, da alle Erfahrungen dhamma-Natur sind. Was im Körper geschieht, ist dhamma-Natur und was im Geist geschieht, ist dhamma-Natur. Nichts gehört mir oder dir. Hitze zu spüren ist einfach nur Hitze zu spüren und dhamma-natur. Wir verspüren nur noch mehr Hitze, wenn wir die Hitze als die unsere in Besitz nehmen und eine Aversion gegen sie entwickeln.

– Sayadaw U Tejaniya: DHAMMA überall – jeden Augenblick mit Gewahrsein+Weisheit willkommen heißen. Verein Vipassana Publikationen, 2017, S. 56 f.

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Auf Instagram sind wir ebenfalls zu finden, auf „X“ nicht.

19. Februar 2026: Wer zum Teufel ist eigentlich „Mara“?

Wir beginnen wieder um 18:45 Uhr mit Meditation im Sitzen und Gehen (ca. 20-10-20 Min.).

Anschließend gibt es eine kommentierende Lesung:

Wer zum Teufel ist eigentlich Mara?

In vielen theistischen Religionen und Denkgebäuden spielen personifizierte Teufel oder Bösewichter eine wichtige Rolle. Meist verbreiten sie Angst und Schrecken. Wer in den Verdacht gerät, mit dieser „dunkeln Macht“ in Verbindung zu stehen, muss sich auf einiges gefasst machen. Nicht nur in der Vergangenheit war diese Unterstellung gefährlich, auch in der Gegenwart kann ein solcher Verdacht tödliche Folgen für die Bezichtigten haben.

Stephen Batchelor (Dharmalehrer und Mitgründer des Bodhi College) beschreibt bereits im Untertitel seines Buches „Mit dem Bösen leben* ein Grunddilemma menschlicher Existenz: Warum kriegen wir es nicht immer hin, unseren „guten Absichten“ sinnvolle Taten folgen zu lassen? 

Gehen wir freundlicherweise davon aus, dass niemand grundlegend böse ist, also ohne auch nur den klitzekleinsten Anteil von Freundlichkeit, Zuwendung, Liebe oder Wohlwollen anderen Lebewesen gegenüber, stellt sich doch die Frage, was uns hindert, stets den Weg des inneren Glücks (der Freundlichkeit, des Mitgefühls, der Mitfreude, des Gleichmuts) zu beschreiten.

Eine Antwort könnte man im Inneren oder im Äußeren suchen. In sehr vielen theistischen Traditionen gibt es die Figur des Verhinderers, der Kraft, die stets das Böse will: den Teufel, Satan, Scheitan, Ahriman, Namuci oder wie auch immer sie benannt werden mag. Auch in den überlieferten buddhistischen Schriften ist von einer solchen Figur die Rede: Mara.

An diesem Abend soll es um „Mara“ gehen. Wir untersuchen anhand eines Textes von Stephen Batchelor, welche Bedeutung er in der buddhistischen Lehre hat und wie mit den widerstrebenden Tendenzen umgegangen werden kann, um uns ein blühendes und erfüllteres Leben zu ermöglichen. Schließlich ist es (nicht nur) dem Buddha gelungen, Mara in seine Schranken zu weisen. Er sprach zu ihm: „Ich sehe deine Armeen rings um mich herum, Mara, aber ich werde mein Bemühen fortsetzen. Selbst wenn die ganze Welt deine Armeen nicht besiegen kann, werde ich sie durch die Kraft der Weisheit zerstören, so wie ein ungebrannter Steintopf von einem Stein zerschlagen wird.“ (Batchelor, S. 29)

Verraten sei an dieser Stelle schon einmal, dass Mara „eher metaphorisch gemeint“ (Lama Tilmann Lhündrup) ist.

* Stephen Batchelor: Mit dem Bösen leben – Warum wir das Gute wollen und immer wieder das Böse tun. Theseus, 2005

Natürlich besteht anschließend wieder reichlich Gelegenheit über das Geübte und Gehörte zu diskutieren und unsere Erfahrungen zu teilen.

Den Abend beenden wir mit einer kurzen Phase der wertschätzenden Stille und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Die Teilnahme an unseren Abenden ist einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über kleine Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und anderer Notwendigkeiten zu erleichtern.
Ein Link zum Prinzip „Dāna“ (Die Übung der Großzügigkeit).

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Mara einhegen

Meditationswochenende „Herzensunterweisungen eines Mahamudrameisters“
Wochenendkurs mit Lama Tilmann in Freiburg

Am 28. und 29. März 2026 findet in Freiburg wieder ein Gewahrseinswochenende mit Lama Tilmann Lhündrup statt. Dies wird das erste Wochenende mit Unterweisungen zu den „Herzensunterweisungen“ von Gendün Rinpoche (1918-1997) sein. Eine gute Gelegenheit, Tilmann und den Freiburger Sangha kennenzulernen. Unter Umständen könnte eine Fahrgemeinschaft zustandekommen. Interessenten aus dem Marburger Raum melden sich bitte bei uns per Email.

Aus der Ankündigung des Buddhistischen Zentrums Freiburg:
An diesem Wochenende werden wir uns gemeinsam mit den essentiellen Belehrungen zur Mahamudra-Praxis beschäftigen – einer Tradition, die direkt auf die Natur des Geistes weist und uns hilft, unser volles menschliches Potential zu verwirklichen. Durch Meditation, Erklärungen und Austausch erkunden wir, wie sich diese zeitlosen Weisheiten auf natürliche Weise in unser westliches Leben integrieren lassen. […]
Lama Tilmann unterrichtet Meditationskurse in verschiedenen Ländern, übersetzt buddhistische Texte aus dem Tibetischen und widmet sich einem alltagsnahen buddhistischen Ansatz, der sich natürlich in unsere westliche Kultur integriert.

Hier der Link zum Buch, das die Grundlage für diesen Zyklus von Unterweisungen sein wird:
Herzensunterweisungen eines Mahamudrameisters

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Mara entgegenwirken

Schweigeretreat zu den buddhistischen Tugenden der Paramis
mit Raimund Hopf
 
Ort: Haus der Stille, Roseburg 
Zeit: 5.-8. März 2026
Info und Anmeldung auf der Website des Hauses der Stille

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Einblick

Die Macht des Objekts ist die Macht des Geistes. Der Buddhismus ist keine materialistische Sichtweise. Wenn ich mir den Kopf an der Wand stoße, habe ich natürlich Schmerzen, aber das bedeutet nicht, dass die Wand wirklich existiert. Wir können einen Ziegelstein nehmen und mit einem Hammer draufschlagen. Ha! Na, wer ist jetzt groß und stark? Dann bringen wir den Ziegelstein in ein Labor und untersuchen dort ein Stück von ihm unter dem Mikroskop. Die Logik dahinter erkennbar: Untersuchen wir den Stein bis zu seiner atomaren oder gar subatomaren Struktur, stellen wir fest, dass er keine solide, substanzielle Realität besitzt. Die Festigkeit der Wand wird durch die Musterbildung von Energie erzeugt, und diese Energie kann eine Weile verdichtet gehalten oder freigesetzt werden. Im Ziegelstein selbst gibt es aber keine innewohnende Essenz. Er besteht aufgrund von Ursachen und Bedingungen. Ändern sich die Ursachen und Bedingungen, wird er nicht mehr in dieser Form hier sein.

Das heißt, der Ziegelstein ist nicht aus sich heraus definiert. Er besitzt keine innewohnende Eigennatur. Der Ziegelstein ist das Sich-Zeigen der Interaktion vieler kausaler Phänomene. Nach einiger Zeit verändern sich diese Faktoren und er beginnt zu zerfallen.

– James Low: Die heilende Kraft der Leerheit – Eine Anthologie von Dzogchen-Texten. Wandel Verlag, 2025, S. 60

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12. Februar 2026: Glück und Leid

Wir beginnen wieder um 18:45 Uhr mit Meditation im Sitzen und Gehen (ca. 20-10-20 Min.).

Glück – ein kleines Wort mit großer Bedeutung.

Jeder Mensch strebt danach, glücklich zu sein.  Doch was genau bedeutet Glück für uns?

Ist es ein Ziel, das wir erreichen können, oder eine flüchtige Emotion, die uns in bestimmten Momenten überkommt?

Sabine möchte in ihrem Vortrag der Frage nach dem Glück auf den Grund gehen. Wir werden unterschiedliche Perspektiven betrachten, wissenschaftliche Erkenntnisse der Psychologie, Soziologie und Neurologie fließen ein.

Einen besonderen Schwerpunkt bildet der Buddhismus, der Glück nicht als Ziel, sondern als bewusste Haltung versteht.

„Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg“. Dieses Zitat von Buddha bezeichnet Glück als eine Praxis im Hier und Jetzt und kein Ziel am Horizont. In der Lehre von Siddhartha Gotama können wir wichtige Impulse  für unsere heutige Lebensführung bekommen.  

Dieser Vortrag soll zeigen, wie sich buddhistische Achtsamkeitspraxis und Mitgefühl mit modernen Erkenntnissen verbinden lassen.

Dabei üben wir mit kurzen Meditationen während des Vortrags, unser Mitgefühl durch die Kraft des Herzens zu erfahren. Aus dem Yoga fließen gezielte Körperübungen zum Herzöffnen mit ein.  

Natürlich besteht anschließend wieder reichlich Gelegenheit über das Geübte und Gehörte zu diskutieren und unsere Erfahrungen zu teilen.

Den Abend beenden wir mit einer kurzen Phase der wertschätzenden Stille und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Die Teilnahme an unseren Abenden ist einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über kleine Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und anderer Notwendigkeiten zu erleichtern.
Ein Link zum Prinzip „Dāna“.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Rückblick

Am Einführungsabend vom 5. Februar wurde auf die vier satipatthānas (die vier vom Buddha empfohlenen Objekte der Achtsamkeit) hingewiesen. Das ausgeteilte Blatt war mit einem Druckfehler behaftet. Die korrigierte Fassung der von Bikkhu Anālayo erstellten Tabelle zum „Rad der Satipatthāna-Meditation“ und einer Erläuterung aus seinem Buch „Satipatthana-Meditation – Ein Praxisleitfaden“ kann nun hier heruntergeladen werden.

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Ausblick

Das junge buddhistische Netzwerk bietet im März 2026 ein Winter-Retreat im Meditationszentrum Metta Vihara an. Es sind noch wenige Plätze frei!

Aus der Ankündigung: „Nach dem erfolgreichen Winterretreat zu Beginn des Jahres 2025, bietet das Junge Buddhistische Netzwerk (JBN) im März 2026 erneut ein Winterretreat für junge Menschen bis 35 Jahre an. In Kooperation mit der Gemeinschaft in der Metta Vihara im Allgäu und begleitet von der Meditationslehrerin Romy Schlichting werden wir uns für sieben Tage der buddhistischen Praxis widmen.“

Weitere Infos und Anmeldedaten auf deren Website.

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Einblick

Buchempfehlungen zum Thema „Glück und Leid“:
Die Kraft des Herzens von Dagyab Rinpoche

Mitgefühl und Verbundenheit im Alltag

Wir alle möchten glücklich sein. Die meisten Menschen wollen »gute Menschen« sein und mit ihren Mitmenschen in Harmonie zusammenleben. Aber oft gelingt uns das nicht. In diesem Buch erklärt Dagyab Rinpoche einige Ideen des Dalai Lama zur Förderung unserer inneren Werte und einer neuen Ethik, entwickelt aus dem Verständnis unserer gegenseitigen Abhängigkeit und der von unserer Umwelt. Ohne sich auf eine Religion zu stützen, sind diese Ideen für alle Menschen in unserer Gesellschaft von Nutzen. Ein Praxishandbuch mit mehr als 50 Reflexionen, Meditationen sowie Übungen im Alltag, einige als angeleitete Audio-Meditation. Durch sie können wir unser Potenzial für Liebe und Mitgefühl und andere innere Qualitäten zur Blüte bringen.

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5. Februar: Einführung in die Vipassanameditation

Beginn: 18:45 Uhr

Wie an jedem ersten Donnerstag eines Monats bieten wir heute ein Einführung in eine buddhistische Meditationspraxis an.

An diesem Abend geht es um die Vipassana Meditation, auch bekannt unter dem Begriff der Einsichtsmeditation.

Dabei geht es darum, die Dinge so zu sehen wie sie sind und nicht wie wir sie uns zurechtbasteln. Vor allem der intuitiven

Erkenntnis der Instabilität und Prozesshafthaftigkeit unseres Erlebens kommt in dieser Praxis eine zentrale Bedeutung zu.

Wir üben uns darin, einen offenen Geist zu kultivieren, der mit Achtsamkeit und Gewahrsein den inneren und äußeren Erfahrungen begegnet, ohne in die Reaktivität des Be- und Verurteilens zu verfallen. Mit ein wenig Übung erkennen wir unsere Muster und bemerken, wie schnell wir in Aversion oder Anhaftung geraten. Sobald wir erkennen, wie die Vedanas (Gefühlstönungen wie angenehm, unangenehm oder neutral) uns zu Reaktionen bringen, deren Ursache wir nicht wirklich bemerken, können wir aus der gewohnten Reaktivität aussteigen. So entsteht die Chance, nicht mehr auf uns selbst (ich mag dies oder mag jenes nicht), sondern auf die jeweilige Situation zu reagieren. Was für eine Befreiung!

Es sollte deutlich werden, dass buddhistische Praxis keine der Botmäßigkeit und Passivität sondern des bewussten Agierens ist. Ziel ist nicht, alles als gegeben hinzunehmen. Wir kultivieren eine innere Haltung, die es uns ermöglicht, ethisch und menschlich zu handeln, im persönlichen wie auch gesellschaftlichen Umfeld. Dass nationalistische, patriotische oder rassistische Haltungen einer buddhistischen Praxis nicht entsprechen, sollte schnell deutlich werden. Schließlich geht es auf dem buddhistischen Pfad um die Kultivierung von Freundlichkeit, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut – die sogenannten vier unermesslichen Geisteshaltungen.

In Form einer geführten Meditation versuchen wir, uns dem ein wenig anzunähern.

Wie immer ist dieser Abend für Neueinsteiger und Erfahrenere gleichermaßen ertragreich.

Anschließend besteht reichlich Gelegenheit, über die eigenen Erfahrungen zu sprechen und alle Fragen zu stellen, die man Buddhisten schon immer mal stellen wollte.

Den Abend beenden wir mit einer kurzen Phase der wertschätzenden Stille und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Von Gary Snyder:

Nach Bamyan
April 2001

Von einem Mann, der über Buddhismus schreibt.

Lieber Gary:
Nun ja, aber, das manifeste Dharma ist inner-samsarisch und wird vergehen.
– R.

– Ich schrieb zurück,
Ah, ja … Unbeständigkeit. Aber das ist niemals ein Grund, das Mitgefühl und die Ausrichtung schleifen zu lassen oder das Leiden anderer zu übergehen, weil sie nur unbeständige Wesen sind. Issas Haiku geht so:
„Diese Tautropfenwelt
ist nur eine Tautropfenwelt
und doch –“
Das „und doch“ ist unsere immerwährende Praxis. Und vielleicht die Wurzel des Dharma.
Aus: Gary Snyder: Gefahr auf den Gipfeln. Stadtlichterpresse, Berlin, 2006, S. 193

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Übrigens: Ihr findet uns auch auf Instagram.

29. Januar 2026: Ayya Khema über Achtsamkeit

Beginn: 18:45 Uhr

Meditation im Sitzen und Gehen – manchmal auch im Stehen. (ca. 20 – 10 – 20 Minuten)

Als Grundlage für den Dhammaaustausch nach der Meditation soll heute ein Vortrag Ayya Khemas (1923-1997) dienen. Ayya Khema war eine Nonne in der Theravada Tradition. Sie lebte und wirkte lange Zeit im Buddha Haus im Allgäu, das auch heute noch von ihr inspirierte Meditationskurse und Retreats anbietet. In dem Vortrag bespricht sie verschiedene Aspekte von Achtsamkeit im buddhistischen Kontext.

Es wird wieder reichlich Gelegenheit geben, über das Thema und die eigenen Erfahrungen mit der Meditation, schöne wie auch schwierige, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Den Abend beenden wir mit einer kurzen Phase der wertschätzenden Stille und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden wie stets kostenlos.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

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Übrigens: Du kannst den Newsletter auch online lesen.

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22. Januar 2026: Die Satipatthana Sutta und der Aufbau des Gehirns

Wir beginnen wieder um 18:45 Uhr.

Um 19:00 Uhr schalten wir uns wieder einem Zoom-Vortrag aus der Buddhistischen Akademie Berlin Brandenburg zu. Dorle Lommatzsch wird über den Zusammenhang zwischen unserer Meditationspraxis und den physiologischen Vorgängen im Gehirn sprechen.

Aus der Ankündigung der Buddhistischen Akademie:
„Wenn wir meditieren, richten wir unsere Aufmerksamkeit auf Körper, Atem, Gefühle und Gedanken  – und plötzlich beginnen innere Prozesse und Zusammenhänge, die sonst verborgen bleiben, sichtbar zu werden. Seit mehr als zweitausend Jahren beschreibt das Satipatthana-Sutra diesen Weg der Bewusstseinsentwicklung (die vier Grundlagen der Achtsamkeit). Heute wissen wir aus der Neurowissenschaft: Die Struktur unseres Gehirns spiegelt genau diese vier Bereiche der Achtsamkeit wider.

An diesem Abend werden wir erforschen, wie die uralte Meditationslehre und moderne Gehirnforschung sich berühren – und wie Achtsamkeit nicht nur unser Wohlbefinden, sondern auch die Funktionsweise unseres Gehirns verändern kann. Lassen Sie uns gemeinsam eintauchen in die Frage, wie bewusstes Wahrnehmen Stress lösen, Glück fördern und innerliche Freiheit und Verbundenheit vertiefen kann.“

Den Abend in Marburg beenden wir mit einer kurzen Phase der wertschätzenden Stille und der Widmung.

Ende wird gegen 21:15 Uhr sein.

Wie an solchen Abenden üblich werden wir eure heutigen Spenden an die Buddhistische Akademie Berlin Brandenburg weiterleiten. Die Veranstalter selbst bitten um eine Spende von 5-10 Euro, um ihre Angebote aufrechterhalten zu können.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Vertiefung

Wer sich noch eingehender mit der Satipatthana Sutta beschäftigen möchte, könnte dies u. a. mit diesen beiden Büchern tun:

  • Bikkhu Anālayo: Satipatthana-Meditation – Ein Praxisleitfaden. Edition Steinrich, 2025
  • Mettiko Bikkhu: Gegen den Strich – Erschließende unwissenschaftliche Nachschrift zu Satipatthana. Beyerlein & Steinschulte, 2025. Kostenlos gegen Dana/Spende erhältlich über den Verlag bzw. per Download über die Homepage des Waldklosters Muttodaya im Frankenwald

Mettiko Bikkhu schreibt über sein Werk:
Dieses Buch handelt von der LEHRE DES BUDDHA.
Es schmeckt nach Freiheit.
Es eignet sich für Erspürende.
Es enthält keine Ballaststoffe historischer Perspektiven.
Es ist frei von Konservierungsstoffen distanzierter Objektivität.
Es verzichtet auf Geschmacksverstärker idealistischer Positionen.

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Die Sache mit der Wahrheit

Wahrheit ist zwar eine persönliche Angelegenheit, aber deswegen keine beliebige. Wenn wir zu den subtilen und tiefgründigen Dingen oder gar zu den edlen Wahrheiten vordringen wollen, ist es wichtig, dass wir die Wahrheit auch sagen. Reden und Denken sind miteinander verknüpft. Wenn wir lügen, müssen wir ständig neben der für uns wahren Welt eine zweite aufbauen, ein Paralleluniversum der Lüge. Damit belügen wir uns selbst und schaffen es nicht, uns selbst wahrhaftig zu betrachten.*

Was bedeutet es, die Wahrheit zu sagen?
Ihr Haushälter, da enthält sich jemand der Lüge, nachdem er das Lügen aufgegeben hat. Vor Gericht geladen, vor eine Versammlung oder vor seine Verwandten zitiert, vor seine Zunft oder die königliche Familie gerufen und folgendermaßen als Zeuge befragt: „Also, guter Mann, sag, was du weißt“, sagt er „Ich weiß nicht“, wenn er nicht weiß, und „Ich weiß“, wenn er weiß; er sagt „Ich sehe nicht“, wenn er nicht sieht, und „Ich sehe“, wenn er sieht. Er ist einer, der nicht bewusst die Falschheit spricht, zum eigenen Nutzen, zum Nutzen eines anderen oder zum Nutzen irgendeiner unbedeutenden weltlichen Angelegenheit. (Majjhima Nikaya 41)
Es fällt auf, dass hier nicht steht, was der gute Mann sagt, etwa „er sagt, wie es ist“, sondern er gibt wieder, wie es sich für ihn darstellt, ob er etwas weiß und sieht. Die Wahrheit sagen heißt, dass ich so spreche, dass es mit meiner Wahrheit übereinstimmt, wie es für mich wahr ist, ohne Absicht, andere in Bezug auf meine Wahrheit zu täuschen.
* Ethik als Voraussetzung für Satipaṭṭhāna wurde schon ganz zu Anfang erwähnt. Wahrscheinlich lügt niemand in meiner Leserschaft und kann daher die Auswirkungen des Lügens nicht direkt am Phänomen der
Lüge beobachten. Aber vielleicht können sich alle vorstellen, wie es ist.

– Mettiko Bikkhu: Gegen den Strich, S. 199

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15. Januar 2026: Die Kuh, die weinte

Wir beginnen wieder um 18:45 Uhr mit Meditation im Sitzen und Gehen (ca. 20-10-20 Min.).

Nach der Meditation werden wir heute ein oder zwei oder mehr Geschichten aus Ajahn Brahms Buch „Die Kuh, die weinte“ vorlesen und besprechen.

Neben dem, dass Ajahn Brahm, der Abt des Bodhinyana Klosters in Serpentine/Westaustralien, ein ausgezeichneter Meditations- und Dhammalehrer ist, hat er auch eine umfassende Sammlung von Geschichten mit buddhistischen Weisheiten zusammengetragen und in verschiedenen Büchern veröffentlicht. Er ist bekannt für seinen unglaublichen Sinn für Humor. Ajahn Brahm ist der Überzeugung, dass der buddhistische Weg einer der Freude und des Glücks ist. denn die Kernaussage Buddhas ist, dass er nichts anderes Lehre als dass wir erkennen sollten, dass Leiden zur menschlichen Existenz gehört, aber auch, dass es einen Weg zur Beendigung des Leidens gibt.

In diesem Sinne können wir uns auf einen heiteren Abend mit Tiefgang freuen.

Natürlich besteht anschließend wieder reichlich Gelegenheit über das Geübte und Gehörte zu diskutieren und unsere Erfahrungen zu teilen.

Den Abend beenden wir mit einer kurzen Phase der wertschätzenden Stille und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Die Teilnahme an unseren Abenden ist einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über kleine Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und anderer Notwendigkeiten zu erleichtern.
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Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

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8. Januar 2026: Einführung in die buddhistische Meditation

Wir beginnen auch in diesem Jahr wieder um 18:45 Uhr.

Was kann schöner sein als das neue Kalenderjahr mit einer frischen Meditation in geheizten Räumen zu beginnen. Das letzte Jahr ist gelaufen, ändern lässt sich nichts mehr. Deshalb ist es sehr sinnvoll, mit Offenheit, Mitgefühl und Gleichmut all dem zu begegnen, was auf uns zukommen wird.

In der Meditationspraxis üben wir, uns nicht in Gedanken über Vergangenes oder noch nicht Geschehenes zu verwickeln, sondern uns dem Erleben dessen, was gerade von Moment zu Moment geschieht mit Achtsamkeit und Gewahrsein zuzuwenden. Mit der inneren Grundhaltung der Freundlichkeit lauschen wir unseren Körperempfindungen, den Emotionen und all den Sinneseindrücken, die gerade unser Leben ausmachen. Ohne absichtlich in die Muster von Anhaftung und Aversion zu verfallen, nehmen wir Teil am Tanz der Wirklichkeit, in der es nichts Festgefügtes und aus sich selbst heraus Existierendes geben kann. Wie entspannend.

In Form einer geführten Meditation versuchen wir gemeinsam, dem Rat Buddhas, die Dinge so zu sehen, wie sie ihrer Natur nach sind, zu folgen.

Den Abend beenden wir mit einer kurzen Phase der wertschätzenden Stille und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Jahresplanung

Auch wenn wir in der Meditationspraxis lernen, uns nicht mit Dingen zu beschäftigen, die es noch gar nicht und vielleicht überhaupt nicht gibt, leben wir in der Welt und müssen unsere Zeit planen.

Mittlerweile gibt es im deutschen Sprachraum einige Möglichkeiten, sich phasenweise länger mit der Praxis zu beschäftigen. Wer vorhat, für ein Wochenende, eine Woche oder länger ins Retreat zu gehen, findet hier eine kleine unvollständige Liste zur Inspiration:

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Der Waldteich

„Sei einfach bloß achtsam. Gestatte allen Dingen, den ihnen gemäßen oder natürlichen Verlauf zu nehmen. Dann wird dein Geist stiller und stiller, wo du auch sein magst. Er wird so still wie ein klarer Waldteich. Dann werden alle Arten von großartigen und seltenen Tiere an diesen Teich herankommen, um aus ihm zu trinken. So wirst du die Natur aller Dinge in der Welt verstehen lernen. So wirst du viele wundervolle, sonderbare Dinge kommen und gehen sehen. Aber du wirst still bleiben. Probleme werden entstehen. Aber du wirst sie durchschauen. Dies ist das Glück eines Erwachten.“ 

– Ajahn Chah (1918-1992)

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25. Dezember 2025: Der Meditationsabend fällt aus

Liebe Freundinnen und Freunde der buddhistischen Lehre und Praxis und der Buddhistischen Gruppe Marburg,

das Jahr neigt sich dem Ende zu. Da wird es Zeit, Danke zu sagen für die Teilnahme an unseren Abenden, für die tollen Beiträge und die freundlichen Spenden. So konnten wir den Bestand eines traditionsverbindenden buddhistischen Angebots in Marburg sichern und auch neue Sitzunterlagen finanzieren, die angesichts der steigenden Teilnehmerzahlen nötig wurden.
Wir hoffen, dass es im nächsten Jahr ebenso gut weitergeht. 

Am 25. Dezember wird der Abend in der Biegenstraße ausfallen.

Wer inspiriert in das Jahr 2026 starten möchte, ist herzlich eingeladen am 1. Januar um 18:45 Uhr in die Biegenstraße zu kommen. Wir werden das neue gemeinsam meditierend begrüßen und uns ohne ein bestimmtes Thema austauschen.

Der nächste Einführungsabend mit einer geführten Meditation wird dann am 8. Januar stattfinden.

Wir wünschen euch allen schöne Feiertage und einen guten Übergang in das neue Jahr!

Für die Buddhistischen Gruppe Marburg 

Birgit und Rüdiger

Die Teilnahme an unseren Abenden ist einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über kleine Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und anderer Notwendigkeiten zu erleichtern.
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Deep Dive Dharma

Das Tibethaus Frankfurt bietet eine interessante Folge von Wochenenden mit Tenzin Peljor, einem deutschen Mönch, an. Aus der Ankündigung:

Deep Dive Dharma – Praxiswochenende – Kostbares Menschenleben (einen Sinn im Leben finden) sowie Tod und Vergänglichkeit

Nächster Termin: von 10.01.2026 10:00 bis 21.06.2026 13:00 | Wiederholung: jeden Monat am 10nd bis 10.06.2026

Wir freuen uns sehr, dass Tenzin Peljor ab Januar 2026 wieder im Tibethaus unterrichten wird. In einer Reihe von sechs intensiven Wochenenden lädt er zu einem echten Deep Dive in den Dharma ein – mit besonderem Fokus auf Praxis und Meditation. Jedes Wochenende widmet sich einem eigenen Schwerpunktthema, das gemeinsam vertieft und unmittelbar erfahrbar gemacht wird. Die Teilnahme ist vor Ort oder online möglich. Die Reihe kann einzeln oder komplett gebucht werden; bei Buchung aller Termine lässt sich – je nach Preiskategorie – bis zu 60 Euro sparen! Die Themen im Überblick: Kostbares Menschenleben und Vergänglichkeit – Sinn finden, Ausrichtung stärken Karma, Samsara, Nirvana und Gleichmut – Gelassenheit und Klarheit entwickeln Die Brahmavihāras – Liebe, Mitgefühl und Freude kultivieren Geistesruhe (Shamatha) – Innere Stabilität als Basis aller Meditation Mitmenschlichkeit – Egozentrismus überwinden, Mitgefühl vertiefen Weisheit und Dekonstruktion – Einsicht in Geist, Gedanken und Ich Folgende Termine sind vorgesehen: 10. und 11.1., 14. und 15.2., 14. und 15.3., 25. und 26.4., 16. und 17.5. sowie 20. und 21.6.2026

Weitere Infos auf der Website der DBU.

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Der Pfad wirkt, wenn wir ihn gehen

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18. Dezember 2025: Über Bodhicitta

Wir beginnen wieder um 18:45 Uhr mit Meditation im Sitzen und Gehen (ca. 20-10-20 Min.).

Nach der Gemeinsamen Meditation gibt es heute einen Input in Form einer Lesung zum Thema Bodhicitta.

Dieser Begriff aus dem Sanskrit wird vor allem im Mahayana Buddhismus verwendet. „Bodhi“ leitet sich vom Wort „Buddha“ ab und bedeutet „erwachen“. Citta steht für Herz und Geist, manche sagen auch Herzgeist, um die innige Verbindung beider zu betonen. Wie es gelingen kann, einen „erwachten Herzgeist“ zu kultivieren, soll heute Abend den Rahmen unseres Gesprächs bilden.

Natürlich besteht anschließend wieder reichlich Gelegenheit über das Geübte und Gehörte zu diskutieren und unsere Erfahrungen zu teilen.

Den Abend beenden wir mit einer kurzen Phase der wertschätzenden Stille und der Widmung.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Die Teilnahme an unseren Abenden ist einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über kleine Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und anderer Notwendigkeiten zu erleichtern.
Ein Link zum Prinzip „Dāna“.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Retreat

Wer sich intensiver mit dem Dhamma/Dharma (der buddhistischen Lehre) beschäftigt, verspürt irgendwann den Wunsch, sich für eine längere Zeit der Meditation zu widmen und die Praxis zu vertiefen. Dann wird es Zeit für eine Phase des Rückzugs, für ein Retreat – alleine zuhause oder in einem buddhistischen Retreatzentrum wie dem Seminarhaus Engl, dem Meditationszentrum Beatenberg oder dem Grünen Baum im Schwarzwald. Dort kann unter kundiger Anleitung intensiv praktiziert werden. Lama Tilmann Lhündrup hat sehr viele Retreats absolviert (darunter mehrere 3-Jahresretreats mit seinem Lehrer Gendün Rinpoche) und angeleitet. Er geht in einem Video der Frage nach, warum wir überhaupt und immer wieder ins Retreat gehen sollten.

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Zukunft

Das junge buddhistische Netzwerk bietet im März 2026 ein Winter-Retreat im Meditationszentrum Metta Vihara an.

Aus der Ankündigung: „Nach dem erfolgreichen Winterretreat zu Beginn des Jahres 2025, bietet das Junge Buddhistische Netzwerk (JBN) im März 2026 erneut ein Winterretreat für junge Menschen bis 35 Jahre an. In Kooperation mit der Gemeinschaft in der Metta Vihara im Allgäu und begleitet von der Meditationslehrerin Romy Schlichting werden wir uns für sieben Tage der buddhistischen Praxis widmen.“

Weitere Infos und Anmeldedaten auf deren Website.

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