
Einladung zur Meditation
Wir beginnen wieder pünktlich um 19:00 Uhr mit der Meditation. Bitte nicht auf den letzten Drücker kommen.
Wer früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen und hat Zeit, in Ruhe anzukommen.
Wie stets am ersten Donnerstag des Monats bieten wir eine geführte Meditation inkl. einer Einführung in die Grundlagen buddhistischer Meditationspraxis an. Wir beginnen mit dem Entwickeln von ruhevollem Verweilen bei der Achtsamkeit auf den Atem und weiten dann im zweiten Teil unser Gewahrsein auf das Kommen und Gehen von Körperempfindungen und Sinneswahrnehmungen. Erste Einblicke in die Natur des Geistes und der Phänomene können nicht ausgeschlossen werden.
Im Anschluss an Einführung und gemeinsamer Praxis besteht wieder reichlich Gelegenheit zum Austausch über unsere Erfahrungen mit der Praxis sowie die vorgestellten Gedanken.
Wir beschließen den Abend mit einer kurzen Phase der stillen Wertschätzung und der Widmung.
Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.
Wir freuen uns auf deine Teilnahme!
Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und den Zugang zum Dhamma in Marburg zu sichern.
Außerdem…
Wenn Buddhas meditieren

Die Abstimmung über den Termin unseres nächsten Praxistages läuft noch.
Wer mal wieder oder überhaupt Interesse hat, einen Tag (9:30 bis 17:30) der meditativen Praxis zu widmen, kann sich für die entsprechenden Termine hier eintragen.
Im Verlauf dieses Tages besteht die Gelegenheit, Gespräche über die konkrete Praxis mit unseren MeditationsanleiterInnen zu führen.
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M.D.S.P.
MarburgerDharmaSommerPreisausschreiben 2026
S.A.N.G.H.A. könnte Sehr Angenehme Nichtkommerzielle Gemeinschaft, Heilsames Anstrebend bedeuten. Aber ist dies die einzig mögliche Bedeutung?
Findet weitere innovative und treffende Auflösungen des Akronyms S.A.N.G.H.A.
Schickt uns eure kreativen Vorschläge. Wie wir alle wissen, sind Gedanken kein Fehler. Unbestelltes reaktives Denken trägt allerdings wenig zum Erwachen bei, strengt bitte deshalb eure grauen Dharma-Zellen zielgerichtet an. Dann weitet sich der Gedankenraum ins Unendliche.
Die prachtvollste, radikalste, intelligenteste, mitfühlendste, anregendste Idee gewinnt einen noch unbekannten im Dharma begründeten Preis.
Im Sinne der S.A.N.G.H.A. Selbsthilfe bitten wir dafür um stoffliche oder ideelle Spenden. Sollte mehr als ein Preis gespendet werden, sorgen wir dafür, dass sich der Segen der Großzügigkeit auf möglichst viele Akronymisten verteilen wird. Alles hat seinen Preis, wird behauptet. Aber warum soll es nur einen geben? Gar nicht einzusehen. Zack!
Bis jetzt ist die Anzahl der eingesandten Vorschläge noch recht überschaubar. Das kann doch nicht sein!
Einsendeschluss ist weiterhin der 22. August.
Die feierliche Übergabe der Preise und die Lobpreisung der Gewinnerinnen und Gewinner könnte an einem sommerlich-geselligen Treffen der BGM-S.A.N.G.H.A. in der folgenden Woche stattfinden. Auch dafür werden noch vor allem räumliche Vorschläge gesucht.
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Die Kunst der Achtsamkeit: sati
Wann Immer wir sati vergessen und uns in irgendeiner Art von Ablenkung verfangen, braucht es nur einen Moment des lächelnden Anerkennens. Es ist nicht nötig, Enttäuschung oder ein Gefühl des Versagens zu empfinden, es ist nicht nötig, uns zu ärgern. Mit einem Lächeln zu erkennen, dass der Geist weggewandert ist, reicht völlig aus. Es ist natürlich; es ist die Neigung des Geistes. Aber hier ist unsere gute Freundin, sati, die geduldig darauf wartet, dass wir wieder zu ihr zurückkehren und mit ihr zusammen sind. Und bei ihr zu sein ist so angenehm, so ruhig, so weiträumig; es ist einfach viel attraktiver als jeder Gedanke, jede Reaktion oder jeder Tagtraum, den wir in unserem Geist hegen können.
Mit dieser Art von Einstellung lernen wir, Körperachtsamkeit mit Weisheit zu praktizieren, wohl wissend, dass es ungeschickt wäre, sich mit der Idee zu verkrampfen: „Ich muss ununterbrochen auf den Körper achtsam sein.“ Tatsächlich könnte das den irrigen Glauben widerspiegeln, wir hätten die volle Kontrolle. Aus der Sicht des frühbuddhistischen Denkens ist ein Schlüsselfaktor bei allem, was wir tun, oder Wille oder die Absicht. Aber unser Wille wirkt innerhalb eines größeren Netzwerks von Ursachen und Bedingungen. Er kann die Dinge beeinflussen, aber er kann sie nicht vollständig kontrollieren.
– Bikkhu Anālayo: Satipatthāna-Meditation – Ein Praxisleitfaden, edition steinrich, 2025, S. 42
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