
Einladung zur Meditation
Wir beginnen wieder pünktlich um 19:00 Uhr mit der Meditation. Bitte nicht auf den letzten Drücker kommen.
Wer früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen und hat Zeit, in Ruhe anzukommen.
Wir beginnen wieder pünktlich um 19:00 Uhr mit der Meditation. Bitte nicht auf den letzten Drücker kommen.
Wer früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen und hat Zeit, in Ruhe anzukommen.
An diesem Abend wird David Gedanken aus „The Mind Illuminated: A Complete Meditation Guide Integrating Buddhist Wisdom and Brain Science for Greater Mindfulness“ von Culadasa John Yates vor, die ihn besonders inspiriert haben, vorstellen. Der aus Sicht des Redakteurs deutlich misslungene und verkürzte Titel der deutschen Ausgabe lautet „Handbuch Meditation“; das sollte aber unseren Einsichten nicht im Wege stehen.
Die Kombination von zeitgenössischer Gehirnforschung und buddhistischer Weisheit lässt einen äußerst interessanten Abend erwarten. Wir werden sehen, wie dies auf unsere grauen Zellen wirkt. Vielleicht werden sie ja etwas bunter und geschmeidiger.
Im Anschluss an den Vortrag besteht wieder reichlich Gelegenheit zum Austausch über unsere Erfahrungen mit der Praxis sowie die vorgestellten Gedanken.
Wir beschließen den Abend mit einer kurzen Phase der stillen Wertschätzung und der Widmung.
Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.
Wir freuen uns auf deine Teilnahme!
Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und den Zugang zum Dhamma in Marburg zu sichern.
Außerdem…
Wenn Buddhas meditieren

Die Abstimmung über den Termin unseres nächsten Praxistages läuft noch.
Wer mal wieder oder überhaupt Interesse hat, einen Tag (9:30 bis 17:30) der meditativen Praxis zu widmen, kann sich für die entsprechenden Termine hier eintragen.
Im Verlauf dieses Tages besteht die Gelegenheit, Gespräche über die konkrete Praxis mit unseren MeditationsanleiterInnen zu führen.
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M.D.S.P.
MarburgerDharmaSommerPreisausschreiben 2026
S.A.N.G.H.A. könnte Sehr Angenehme Nichtkommerzielle Gemeinschaft, Heilsames Anstrebend bedeuten. Aber ist dies die einzig mögliche Bedeutung?
Findet weitere innovative und treffende Auflösungen des Akronyms S.A.N.G.H.A.
Schickt uns eure kreativen Vorschläge. Wie wir alle wissen, sind Gedanken kein Fehler. Unbestelltes reaktives Denken trägt allerdings wenig zum Erwachen bei, strengt bitte deshalb eure grauen Dharma-Zellen zielgerichtet an. Dann weitet sich der Gedankenraum ins Unendliche.
Die prachtvollste, radikalste, intelligenteste, mitfühlendste, anregendste Idee gewinnt einen noch unbekannten im Dharma begründeten Preis.
Im Sinne der S.A.N.G.H.A. Selbsthilfe bitten wir dafür um stoffliche oder ideelle Spenden. Sollte mehr als ein Preis gespendet werden, sorgen wir dafür, dass sich der Segen der Großzügigkeit auf möglichst viele Akronymisten verteilen wird. Alles hat seinen Preis, wird behauptet. Aber warum soll es nur einen geben? Gar nicht einzusehen. Zack!
Einsendeschluss ist weiterhin der 22. August.
Die feierliche Übergabe der Preise und die Lobpreisung der Gewinnerinnen und Gewinner könnte an einem sommerlich-geselligen Treffen der BGM-S.A.N.G.H.A. in der folgenden Woche stattfinden. Auch dafür werden noch vor allem räumliche Vorschläge gesucht.
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Der Weg der weisen Selbstverantwortlichkeit
Beim Glauben muss es immer ein Objekt geben, an das man glaubt, sei es eine Person oder eine Sache. Wenn man Glauben besitzt, ist es der Glaube an etwas oder jemanden. So impliziert Glaube also die Abhängigkeit von etwas außerhalb von uns selbst. Wenn es jedoch um Energie und Anstrengung geht, tun wir selbst das für uns Notwendige. Dabei können wir uns nicht auf jemanden anderen verlassen; Energie aufzubringen liegt im Bereich der eigenen Verantwortung. Dies gilt umso mehr für die Weisheit, die vollständig eine Sache der Selbstverantwortlichkeit ist, denn Selbsterkenntnis und Einsicht müssen notwendigerweise direkt und gründlich sein. Niemand kann unsere Realität für uns erkennen. Wir können uns dabei letztlich nicht auf irgendjemanden oder irgendetwas außerhalb von uns verlassen, auch wenn dieser Jemand oder dieses Etwas für uns eine große Hilfe auf dem Weg sein mögen. So kann man sich, soweit es Energie und Weisheit betrifft, nur auf sich selbst verlassen, während der Glauben sich auf andere stützen mag. Deshalb lehrt der Buddhismus eine Eigenständigkeit, die über den Glauben an Dinge außerhalb unserer selbst hinausgeht.
Auf den Dhamma zu vertrauen ist gleichbedeutend mit Selbstverantwortlichkeit. Selbstverantwortlichkeit bedeutet sich auf den Dhamma zu stützen, der aufgrund der eigenen Anstrengung entsteht. Selbstverantwortung heißt, sich auf die eigene, dem Dhamma entsprechende Handlung zu verlassen, die wir für uns selbst, in, mit und durch uns selbst ausführen. Wobei es sich nicht um eine Form von egoistischer Selbstverwirklichung handelt.
– Buddhadasa Bikkhu: Unter dem Bodhibaum – Buddhas ursprüngliche Sicht auf die bedingte Zusammenentstehung. Buddhistische Gesellschaft München (Hg.), 2024, S. 35 f.

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