
Einladung zur Meditation
Wir beginnen wieder um 18:45 Uhr. Wer etwas früher kommt, kann noch beim Auslegen der Kissen helfen.
An diesem Abend werden wir dem Live-Vortrag Sylvia Wetzels (buddhistische Meditationslehrerin, Autorin und Publizistin) mit dem Thema
„WAS KANN ICH TUN? DHARMAPRAXIS IN UNRUHIGEN ZEITEN“
via Zoom folgen. Sie wird ihn im Zentrum für Buddhismus in Bern (Schweiz) halten. Wer den Vortrag zuhause verfolgen möchte, kann dies mit diesem Link tun: https://us02web.zoom.us/j/89925754311
Wie auch unsere Donnerstage in Marburg, basieren die Angebote des Berner Zentrums für Buddhismus auf dem Prinzip von Dana, der Übung der Großzügigkeit. Ohne eure Spenden geht es nicht. Deshalb bitten wir diesmal um Spenden für unsere Berner Dhammafreunde, damit Sylvias Reisekosten gedeckt werden können und sie weiter lehren kann. Den heutigen Inhalt unseres Spendenschweinchens werden wir deshalb dem Berner Zentrum überweisen.
Im Anschluss an die Meditation besteht noch Gelegenheit, uns über den Vortrag auszutauschen.
Wir beschließen den Abend mit einer kurzen Phase der stillen Wertschätzung und der Widmung.
Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.
Natürlich ist die Teilnahme an unseren Abenden einer guten buddhistischen Tradition folgend kostenlos.
Gleichwohl freut sich unser Spendenschweinchen über kleine Zuwendungen, um die Anschaffung neuer Praxismaterialien und anderer Notwendigkeiten zu erleichtern.
Wir freuen uns auf deine Teilnahme!
Außerdem…
Rückblick

Am letzten, gut besuchten Donnerstag ging es um die erste edle Wahrheit. Wir haben uns im anschließenden Gespräch mit dem Leiden und dem Erkennen von Leiden beschäftigt. Dabei entstand die Idee, bis zum 25. Juni darauf zu achten, inwiefern es uns gelingt, unserem Herzen, den liebevollen und heilsamen Aspekten unseres Wesens, zu folgen und auch die Situationen, in denen uns dies nicht gelingt zu bemerken. Dabei soll es sich um unsere alltäglichen, meist undramatischen Handlungs- und Denkmuster gehen. Am 25. Juni wollen wir die Beschäftigung mit der ersten edlen Wahrheit fortsetzen. Dabei können wir uns über unsere Erfahrungen austauschen.
PS: Das „Gemälde“ entstand natürlich durch digitale Verfremdung eines achtsamkeitsbasierten Fotos während der Meditation. Es war ein beeindruckender Abend, da kann ein Schuss Impressionismus nicht schaden.
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Ausblick
Zu unserem 7. Praxissamstag am 27. Juni 2026 könnt ihr euch jetzt anmelden. Bitte teilt uns persönlich oder per Email mit, wenn ihr dabeisein wollt. Dies erleichtert uns die Vorbereitung (Mittagessen etc.) enorm.
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Weitblick
Auch Buddhas – erwachte Menschen – kennen angenehme und unangenehme Gefühle, sonst könnten sie nicht überleben in einer Welt mit unterschiedlichen Temperaturen, in der es spitze Steine und Bitterstoffe, Autos und Hagelschauer gibt. Der Unterschied zwischen erwachten und unerwachten Menschen besteht im Umgang mit Gefühlen. Buddhas leben mit Akzeptanz und Vertrauen und handeln angemessen und klug. Sie machen aus jeder Situation das Beste. Wenn wir aufhören, auf angenehme und unangenehme Gefühle mit Dramen zu reagieren, wenn wir aufhören, panisch vor unangenehmen Gefühlen wegzulaufen, haben wir alle Zeit der Welt. Dann ruhen wir „geborgen im Sein“, wach und entspannt, ohne Bedauern über Vergangenes und ohne Furcht vor der Zukunft, ohne die existenzielle Angst vor Leben und Tod.
– Sylvia Wetzel: Leichter leben – Praktische Meditationen zum Umgang mit Gefühlen. Theseus, 2002, S. 68
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