29. August 2024: Wenn du denkst, du denkst…

Beginn: 18:45 Uhr

Meditation im Sitzen, Gehen

Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst

Lesung und Austausch

„Wenn du nichts im Geist fabrizierst und frei von Begehren bist, dann entsteht und vergeht alles von selbst wie Zeichnungen auf dem Wasser.“ (Tilopa)

In seinem Werk „Mahamudra – Ozean des wahren Sinnes“ gibt der 9. Karmapa Wangchug Dorje (1556-1603) Erläuterungen und Anleitungen zum Umgang mit Gedanken während der Meditation, die heute noch so aktuell sind wie im 16. Jahrhundert unserer Zeitrechnung.

Oft herrscht die Ansicht vor, das Gedanken während der Meditation zu vermeiden sind und niedergedrückt werden müssen, damit es im Geist stiller werden kann. Karmapa hält dagegen und sagt sogar, dass wir uns über Gedanken freuen sollten.

„Betrachte es nicht als Störung, wenn unaufhörlich viele Gedanken kommen, sondern denke: ‚Sollen sich die Gedanken bewegen, so viel sie können‘, und empfinde Freude darüber.“

Wir schauen uns den Textausschnitt genauer an und versuchen, nicht gedankenlos darüber zu sprechen.

Und schon wieder verspricht es, ein interessanter Abend zu werden.

Das Werk des 9. Karmapas ist ein umfangreiches Kompendium an Lektionen und Übungen, die Meditierende durch den ganzen Pfad führen. Wer nähere Bekanntschaft unter kundiger Anleitung mit dem Buch machen möchte, kann eines der sehr empfehlenswerten Gewahrseinswochenenden mit Lama Tilmann Lhündrup in Freiburg besuchen. Dort geht er jedesmal kurze Abschnitte durch und erläutert sie, mit vielen praktischen Übungen. Die nächste Gelegenheit dazu besteht im November. Eventuell lässt sich auch hierzu eine Fahrgemeinschaft bilden.

Kurze Abschlussmeditation mit Wertschätzung und Widmung.

Ende gegen 21:00 Uhr.

Im Anschluss besteht die Gelegenheit, zu gemütlichem Plausch und Kennenlernen im „Early“ in der Oberstadt zusammenzukommen.

Im buddhistischen Meditationszentrum „Haus der Stille“ in Roseburg bei Hamburg findet vom 5. bis 8. September 2024 ein Anapanasati-Kurzretreat mit dem Titel „Stiller Geist, ruhiges Herz“ statt. Geleitet wird es von Raimund Hopf vom Buddha-Talk und der Suttanta-Gemeinschaft
Es sind noch Plätze frei! 
Mitfahrgelegenheiten von Marburg aus gibt es ebenfalls noch. Zur Anmeldung und zu weiteren Infos gelangt ihr über die entsprechenden Links.
Wer mitfahren möchte, melde sich bitte per Email bei Rüdiger.

22. August 2024: Immer Ärger mit dem Ich

Beginn: 18:45 Uhr

Meditation im Sitzen, Gehen und Stehen (letzteres nach Wunsch).

Vortrag und Gespräch:

„Du dödl du – Di dödl ich“

Warum die Suche nach dem Eigenem stets so traurig endet

„The self is not something bad that we need to get rid of. As the Buddha pointed out, it has never been there in the first place.“ – Joseph Goldstein
„Das Selbst ist nicht etwas Schlechtes, das wir loswerden müssen. Wie der Buddha betonte, war es von vornherein nie da.“

In seinem legendärem Sketch „Die Jodelschule“ führt Loriot mustergültig vor, wie die Suche nach etwas Eigenem ausartet und ihr am Ende auch noch die Grundlage entzogen wird.

Wie so oft greift Loriot menschlich-allzumenschliche Schwächen und Irrtümer auf und führt sie uns in ihrer vollen Pracht vor.

Wie selbstverständlich gehen auch wir im Alltag davon aus, dass wir etwas Eigenes brauchen und eben genauso sind wie wir sind – jetzt und immerdar. Sogar Schüler antworten auf Vorschläge zur Verhaltensänderung oft mit dem Satz: „So bin ich eben, dass wird sich auch nicht ändern!“

Anstatt flexibel auf Situationen einzugehen und zu schauen, was gerade sinnvoll und heilsam sein könnte, versuchen wir unseren Erfahrungen unseren Stempel aufzudrücken, damit wir uns sicher fühlen können. Tatsächlich ist diese Suche nach Sicherheit eine Sysyphus-Arbeit. Denn kaum haben wir womöglich eine Beziehung, eine Situation stabilisiert, ändern sich die Bedingungen und wir können von neuem beginnen. Wie anstrengend!

Wenn wir nicht mehr so sehr von unseren Ich-und-Du-Vorstellungen gefangen sind, erweitert sich unser Handlungsrahmen enorm, weil plötzlich Veränderungen nicht mehr als Gefahr angesehen werden müssen, sondern als unumstößliche Bedingungen unseres Daseins akzeptiert werden können. Wie befreiend!

Heute Abend soll es einerseits darum gehen zu zeigen, wie unsere Vorstellung von einem festen „Ich“ funktioniert und andererseits zu diskutieren, wie wir uns daraus befreien können und wie unser Leben ohne diese Anhaftung an das illusionäre „ich“ aussehen könnte.

Wohlgemerkt, es geht nicht darum zu beweisen, dass wir gar nicht existieren und keine  Wesensmerkmale haben, die uns auszeichnen. Vielmehr soll es darum gehen zu überlegen, wie wir einen heilsamen Umgang damit finden und aus der „ich/mir/mein-Falle“ herausfinden können.

Kurze Abschlussmeditation mit Wertschätzung und Widmung.

Ende gegen 21:00 Uhr.

Im Anschluss besteht die Gelegenheit, zu gemütlichem Plausch und Kennenlernen im „Shamdan“ in der Weidenhäuserstraße zusammenzukommen.

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Im buddhistischen Meditationszentrum „Haus der Stille“ in Roseburg bei Hamburg findet vom 5. bis 8. September 2024 ein Anapanasati-Kurzretreat mit dem Titel „Stiller Geist, ruhiges Herz“ statt. Geleitet wird es von Raimund Hopf vom Buddha-Talk und der Suttanta-Gemeinschaft
Es sind noch Plätze frei! 
Mitfahrgelegenheiten von Marburg aus gibt es ebenfalls noch. Zur Anmeldung und zu weiteren Infos gelangt ihr über die entsprechenden Links.
Wer mitfahren möchte, melde sich bitte per Email bei Rüdiger.

15. August 2024: Wenn der Weg schwierig wird

Auch diesmal ist der kurze Newsletter etwas länger geraten. Beachtet bitte auch die Informationen nach dem Hinweis auf den nächsten Meditationsabend.

Einladung zur Meditation

Beginn: 18:45 Uhr

Meditation im Sitzen, Gehen und Stehen (letzteres nach Wunsch).

Trotz Sommer- und Ferienzeit findet unser Meditationsabend weiterhin statt.

Lesung: Nach den ersten (durchaus wohltuenden) Erfahrungen mit buddhistischer Meditationspraxis nimmt man sich oft viel vor. Jeden Tag zu meditieren, weniger aggressiv auf schwierige Personen zu reagieren und dergleichen mehr. Tatsächlich tun sich immer wieder Hindernisse auf, die uns davon abhalten, das zu tun, was wir „eigentlich“ für sinnvoll halten. Irgendetwas oder irgendjemand kommt immer dazwischen. Nicht schlecht könnte man sagen, dann können wir ja nichts dafür, dass wir uns nicht an unsere Ziele halten. 

Ani Pema Chödrön, eine us-amerikanische Nonne aus der tibetischen Tradition, kennt dies aus ihrer jahrzehntelangen Praxis sehr genau. Wie man mit diesen Schwierigkeiten produktiv und sinnvoll umgeht, beschreibt sie in ihrem Buch „Geh an die Orte, die du fürchtest“. Daraus lesen wir ein kurzes Kapitel, um dann gemeinsam zu überlegen, wie es uns gelingen könnte, uns nicht immer wieder selbst vom Pfad abzubringen. Sie stellt diesem Kapitel ein Zitat Atishas (ein indischer Gelehrter des 11. Jhdts.) voran: „Laß dich von äußeren Umständen nicht vom Weg abbringen.“ Entscheidend ist schließlich, ob und wie wir auf äußere Umstände reagieren. Dies ist unsere Sache und nicht die einer anderen Person.

Der Abend verspricht interessant zu werden!

Kurze Abschlussmeditation mit Wertschätzung und Widmung.

Ende gegen 21:00 Uhr.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Im Anschluss besteht die Gelegenheit, zu gemütlichem Plausch und Kennenlernen im „Early“ in der Oberstadt zusammenzukommen.

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Am Samstag, 17. August, wollen wir uns als private kostenfreie Aufführung gemeinsam einen Film des thailändischen Arthouse-Regisseurs Apichatpong Weerasethakul anschauen: „Syndromes and a Century“ (Original mit englischen Untertiteln). Apichatpong erhielt 2010 als erster thailändischer Regisseur die Goldene Palme der Filmfestspiele in Cannes.
Beginn: 19:00 Uhr.
Bei Interesse meldet euch bitte unbedingt bei Daniel, danusmehlis(at)gmail.com, an, denn der Platz im Gemeinschaftsraum in Birgits Wohnprojekt ist begrenzt. Bei Nachfragen zu Film und Regisseur und Ort des Abends wendet euch bitte ebenfalls an Daniel.

Vielleicht entsteht daraus einmal so etwas wie ein Dhamma Film Club, denn inzwischen gibt es eine Vielzahl von sehenswerten Filmen mit buddhistischem Hintergrund und Dharmainhalten.

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Die Deutsche Buddhistische Union (DBU) veranstaltet am 16. August ihr viertes Colloquium zum Thema „Was ist Geist?“

Die Diskutanten sind Dr. Olga Klimecki, Prof. Dr. Thomas Metzinger, Dr. Dagmar Schwerk und Prof. Gerd Scobel.

Weitere Informationen und die Teilnahmebedingungen stehen auf der Homepage der DBU.

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Einige von euch kennen das Seminarhaus Engl in Unterdietfurt, haben dort vielleicht schon Retreats gemacht und wissen die Arbeit der „Engl“ zu schätzen.

Zur Zeit ist dort eine Stelle in Küche, Haus und Garten zu besetzen. Vielleicht ist jemand inspiriert, sich einmal auf diese Weise für den Dharma einzusetzen.

Einzelheiten finden sich auf deren Homepage.

8. August 2024: „Komm’ ins Offene, Freund(In)“

Offener Meditationsabend

Unser Programm für den 8. August 2024:

Beginn: 18:45 Uhr

Trotz Sommer- und Ferienzeit findet unser Meditationsabend weiterhin statt.

Diesmal gibt es kein besondere Programm. Es wird also reichlich Gelegenheit geben, sich in der Sitz- und Gehmeditation zu üben. Wie der Abend abläuft, hängt von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ab. Daniel wird den Ablauf koordinieren.

Auf jeden Fall gibt es nach der Meditation Gelegenheit zum Austausch über die jeweils gemachten Erfahrungen.

Kurze Abschlussmeditation mit Wertschätzung und Widmung.

Ende gegen 21:00 Uhr.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

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Für Kurzentschlossene:


Buddha-Talk in Hamburg veranstaltet am Sonntag, 4. August 2024 einen Vortragsabend mit Sylvia Wetzel: Säulen des Lebens. Was uns trägt.

Weitere Infos und den Zoomlink findet ihr auf der Homepage von Buddha-Talk.

Vorankündigung: Filmabend

Am Samstag, 17. August, wollen wir uns als private kostenfreie Aufführung gemeinsam einen Film des thailändischen Arthouse-Regisseurs Apichatpong Weerasethakul anschauen: „Syndromes and a Century“ (Original mit englischen Untertiteln). Apichatpong erhielt 2010 als erster thailändischer Regisseur die Goldene Palme der Filmfestspiele in Cannes.
Beginn: 19:00 Uhr.
Bei Interesse meldet euch bitte unbedingt bei Daniel, danusmehlis(at)gmail.com, an, denn der Platz im Gemeinschaftsraum in Birgits Wohnprojekt ist begrenzt. Bei Nachfragen zu Film und Regisseur und Ort des Abends wendet euch bitte ebenfalls an Daniel.

Vielleicht entsteht daraus einmal so etwas wie ein Dhamma Film Club, denn inzwischen gibt es eine Vielzahl von sehenswerten Filmen mit buddhistischem Hintergrund und Dharmainhalten.

Für Kinofreunde

In Kürze kommt ein Film aus Buthan in die Kinos: „Was will der Lama mit dem Gewehr?
Infos zum Film gibt es hier.

Eine Rezension von Mechthild Klein hat der Deutschlandfunk gesendet.

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Du kannst den Newsletter auch online lesen.

1. August 2024: Einführung in die buddhistische Meditation

Beginn: 18:45 Uhr

Wie immer bieten wir am ersten Donnerstag des Monats eine Einführung in die buddhistische Meditation an.

Diesmal geschieht dies durch eine geleitete Meditation nach Thich Nhat Hanh (1926-2022), einem vietnamesischen Meditationsmeister und Friedensaktivisten.
Wie immer ist der Abend gleichermaßen für Erfahrene und Neulinge inspirierend und empfehlenswert.

Nach der Meditation besteht Gelegenheit zum Austausch über die gemachten Erfahrungen.

Kurze Abschlussmeditation mit Wertschätzung und Widmung.

Ende gegen 21:00 Uhr.

Im Anschluss besteht die Gelegenheit, zu gemütlichem Plausch und Kennenlernen im „Early“ in der Oberstadt zusammenzukommen.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

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Vorankündigung Filmabend

Am Samstag, 17. August, wollen wir uns als private kostenfreie Aufführung gemeinsam einen Film des thailändischen Arthouse-Regisseurs Apichatpong Weerasethakul anschauen: „Syndromes and a Century“ (Original mit englischen Untertiteln). Apichatpong erhielt 2010 als erster thailändischer Regisseur die Goldene Palme der Filmfestspiele in Cannes.
Beginn: 19:00 Uhr.
Bei Interesse meldet euch bitte unbedingt bei Daniel, danusmehlis(at)gmail.com, an, denn der Platz im Gemeinschaftsraum in Birgits Wohnprojekt ist begrenzt. Bei Nachfragen zu Film und Regisseur und Ort des Abends wendet euch bitte ebenfalls an Daniel.

Vielleicht entsteht daraus einmal so etwas wie ein Dhamma Film Club, denn inzwischen gibt es eine Vielzahl von sehenswerten Filmen mit buddhistischem Hintergrund und Dharmainhalten.

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Du kannst den Newsletter auch online lesen.

25. Juli 2024: Die unbeständige Leichtigkeit des Seins

Beginn: 18:45 Uhr

Meditation im Rahmen des Online-Vortrags.

Heute klinken wir uns per Zoom in einen Vortragsabend der Buddhistischen Akademie Berlin Brandenburg ein.

Bruder Freiheit, buddhistischer Mönch und direkter Schüler des vietnamesischen Dharma-Lehrers und Friedensaktivisten Thich Nhat Hanh, wird über die unbeständige Leichtigkeit des Seins sprechen.

Kurze Abschlussmeditation mit Wertschätzung und Widmung.

Ende gegen 21:00 Uhr.

Im Anschluss besteht die Gelegenheit, zu gemütlichem Plausch und Austausch im „Shamdan“ in der Weidenhäuserstraße zusammenzukommen.

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Letzten Donnerstag haben wir uns mit einem Essay von Thanissaro Bikkhu, „Im Krieg mit dem Dhamma“, beschäftigt. Wir hatten ein vielfältiges und friedvolles Gespräch.
Zu diesem Themenkomplex gibt es weitere Veröffentlichungen auf der Homepage der Deutschen Buddhistischen Union (DBU):

Brian Daizen Victoria: „Nationalismus: Kollektives Ego und das Versprechen von Buddhaland
und
AG Krieg und Frieden der DBU: „Aufforderung zur Friedfertigkeit

18. Juli 2024: Der Dhamma und der Krieg

Beginn: 18:45 Uhr

Meditation im Sitzen und Gehen (ca. 20 – 10 – 20 Minuten)

Thanissaro Bikkhu: At War with the Dhamma

Buddhadhamma und der Krieg

Es gibt ein deprimierendes Muster im menschlichen Verhalten, das Mark Twain vor mehr als einem Jahrhundert feststellte und das uns immer noch begleitet: Die Machthaber wollen einen Krieg. Politiker und Medien rühren die Werbetrommel, prangern die bösen Absichten des Feindes an und rufen alle patriotischen Bürger dazu auf, ihn anzugreifen. Zunächst zögern die Menschen, aber dann springen religiöse Führer auf den Zug auf und erklären ihren Anhängern, dass es ihre heilige moralische Pflicht sei, die Kriegsmaschinerie zu unterstützen. Bald ist das ganze Land entflammt von der moralischen Notwendigkeit, den Feind zu bekämpfen. Die wenigen, die dieses Bedürfnis in Frage stellen, werden als Verräter gebrandmarkt.

Mit diesem Statement Mark Twains beginnt Thanissaro Bikkhus Essay über eine mögliche buddhistische Perspektive auf die kriegerischen Aktivitäten der modernen Staaten des 21. Jahrhunderts.

Er zeigt auf, wie eine Haltung, die auf den Ratschlägen Buddhas basiert, aussehen könnte. 

Auf der Grundlage des Textes von Thanissaro könnten wir gemeinsam versuchen, uns diesem schwierigen Themenkomplex anzunähern. 

Wie aktuell dieses Thema unter Buddhisten gerade diskutiert wird, sieht man u. a. daran, dass die Zeitschrift der Deutschen Buddhistischen Union (DBU) die Nummer 2/2024 dem Thema „Krieg und Frieden“ gewidmet hat.

Zur Person: Thanissaro Bikkhu ist ein us-amerikanischer Mönch der thailändischen Waldklostertradition.

Der Essay liegt bereits seit einiger Zeit auf unserer Homepage bereit. Am Abend wird es gedruckte Exemplare zum Mitnehmen geben.

Kurze Abschlussmeditation mit Wertschätzung und Widmung.

Ende gegen 21:00 Uhr.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Im Anschluss besteht die Gelegenheit, zu gemütlichem Plausch und Austausch im „Early“ in der Oberstadt zusammenzukommen.

Diese Einladung kannst du auch online lesen.

11. Juli 2024: Ein Dharma

Beginn: 18:45 Uhr

Meditation im Sitzen und Gehen (ca. 20 – 10 – 20 Minuten)

Lesung und Austausch: „Ein Dharma“

Joseph Goldstein, einer der ersten westlichen Vipassanalehrer, hat bereits im Jahr 2002 ein Buch mit dem Titel des Abends, Ein Dharma, veröffentlicht. In dem Kapitel „Viele Wege, ein Pfad“ beschreibt Joseph, wie er von den vielen buddhistischen Wegen, die er kennengelernt hat, profitiert. Auf der Grundlage seines Textes wollen wir erkunden, wie die Vielfalt des buddhistischen Pfades auf uns wirken könnte.

Kurze Abschlussmeditation mit Wertschätzung und Widmung.

Ende gegen 21:00 Uhr.

Im Anschluss besteht wie immer die Gelegenheit, zu gemütlichem Plausch und Austausch im „Shamdan“ in der Weidenhäuserstraße zusammenzukommen.

4. Juli 2024: Einführung in die buddhistische Meditationspraxis

27. Juni 2024: Buddhas Lehrrede vom „Nicht-Ich“

Beginn: 18:45 Uhr

Lesung und Austausch:

In der vorigen Woche haben wir uns mit „Mana“, Dünkel – Einbildung – vergleichender Geist, beschäftigt und festgestellt, dass die Anhaftung an die Vorstellung eines beständigen Selbst diese Haltung befördert. Diesmal soll es um Buddhas Lehrrede aus dem Palikanon über „Nicht-Selbst“ gehen.

Seine zweite Lehrrede über die „Merkmale des Nicht-Ich“, Anattalakkhana Sutta (SN22, 59), hielt der Buddha, nachdem er zunächst die Vier Edlen Aufgaben vorgestellt und erläutert hatte. Es handelt sich also um eine für die buddhistische Lehre äußerst zentrale Darlegung.

Anhand der Erläuterungen Ajahn Amaros aus seinem Buch „Auf den Geist kommt’s an“ wollen wir versuchen, uns der Bedeutung dieser Lehrrede anzunähern. Bezeichnenderweise hat das Kapitel den vielsagenden Titel „Der Weg der Analyse und das Nicht-Analysierbare“. Das sollte uns nicht verschrecken, wir vertrauen auf unsere intuitive Einsicht und werden Gotamas Empfehlung folgen, alles dahingehend zu überprüfen, ob es nachvollziehbar sowie für uns und andere hilfreich ist.

Eine hervorragende Gelegenheit, eine der zentralen Aussagen der buddhistischen Lehre kennenzulernen.

Kurze Abschlussmeditation mit Wertschätzung und Widmung.

Ende gegen 21:00 Uhr.

Im Anschluss besteht die Gelegenheit, zu weiterem entspannten Plausch und Austausch im „Shamdan“ in der Weidenhäuserstraße zusammenzukommen.

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