7. März: Heiter und gelassen in einer sich wandelnden Welt

Einführung in die Grundlagen buddhistischer Meditationspraxis

Programm für den 7. März 2024:

Beginn: 18:45 Uhr

  • Wie immer am ersten Donnerstag eines Monats findet heute die Einführung in die Praxis der buddhistischen Meditation in Form einer angeleiteten Meditation statt. Neben Erläuterungen zur inneren und äußeren Haltung wird die Praxis im Sitzen und Gehen vorgestellt und geübt. Hinweise auf die möglichen Früchte dieser Übungen runden das Programm ab.
    Die Erfahrung unseres Lebens zeigt, dass die Welt ständig im Fluss ist und sich beständig verändert. Ukiyo-e, fließende Welt, ist ein japanischer Begriff für dieses Erleben. Wie also können wir innerhalb dieser Tumulte unsere Heiterkeit und Gelassenheit bewahren, um handlungsfähig zu bleiben und angemessene und somit heilsame Formen des Umgangs mit Mensch, Natur und Gesellschaft zu finden, die nicht auf Vorteil und Profit aus sind. Vielleicht gibt dieser Abend ein paar Hinweise auf die Möglichkeiten, die ein entspannter Geist haben kann.
    Erfahrene und Unerfahrene profitieren gleichermaßen davon.
  • Austausch über Buddhismus, Meditation und alles, was gerade Geist und Herz bewegen mag.
  • Kurze Abschlussmeditation mit Wertschätzung und Widmung des Verdienstes
  • Ende: gegen 21:00 Uhr.
  • Im Anschluss besteht noch Gelegenheit zu Plausch und Austausch im „Shamdan“ in der Weidenhäuserstraße.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme.

Bereits um 17:30 Uhr (s.t.) besteht Gelegenheit, ein Stunde im ruhigen Verweilen zu praktizieren.

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Hinweis:

Unsere Studiengruppe hat sich zum ersten Mal getroffen und entschieden, mit dem Buch „Das Herzinfarktsutra – Ein neuer Kommentar zum Herz-Sutra“ von Karl Brunnhölzl zu beginnen. Besprechen wollen wir zunächst die Seiten 9-35.

Der nächste Termin ist Montag, der 18. März 2024 um 19:00 Uhr bei Birgit im Gemeinschaftsraum. Interessenten können jederzeit dazustoßen. Meldet euch dann bitte kurz einmal per Email (info(at)metta.de) an, damit wir den Raum passend machen können.

29. Februar 2024: Buddhanatur

Beginn: 18:45 Uhr

  • Meditation im Sitzen und Gehen (ca. 20/10/20 Minuten)
  • Lesung und Gespräch:
    Im Grunde genommen, meine Damen und Herren, ist dies die wirklich gute Nachricht, wenn wir sie so nennen dürfen: Wir sind intrinsisch Buddha und wir sind intrinsisch gut. Ohne Ausnahme und ohne die Notwendigkeit analytischer Studien können wir sagen, dass wir automatisch Buddha in uns haben. Das ist bekannt als Buddha-Natur oder Bodhichitta, das Herz des Buddha.“ Chögyam Trungpa: The Heart of the Buddha, Boston, 1999, S. 3
    Der tibetische Lehrer Chögyam Trungpa (1939-1987) erläutert in seinem Buch „Das Herz des Buddha“ die, aus seiner Sicht, Kernanliegen und -aussagen der buddhistischen Lehre. Wie alle Vertreter der tibetischen Tradition geht er von der Buddhanatur aller Wesen aus. Auf dieser Basis führt er aus, was es mit dem erwachten Herzgeist, dem achtfachen Pfad und der Egolosigkeit auf sich hat. Dies macht er manchmal auf eine semantisch ungewöhnliche Weise, die dem  Leser einen neuen Zugang ermöglichen könnte. Im englischen beschreibt er Egolosigkeit folgendermaßen: „Egolessness means less ‚maniac-ness‘.“ (S. 4) Da stellt sich die Frage, ob die Übersetzung mit „Verrücktheit“ den Nagel auf den Kopf trifft.
    Wir werden uns heute ein kurzes einführendes Kapitel anschauen und darüber diskutieren.
  • Austausch über das Thema des Abends und alle Fragen über Buddhismus und Meditation, die sich ergeben.
  • Kurze Abschlussmeditation mit Wertschätzung und Widmung des Verdienstes

Wir freuen uns auf deine Teilnahme.

Ende wird wie immer gegen 21:00 Uhr sein.

Bereits um 17:30 Uhr (s.t.) besteht Gelegenheit, ein Stunde im ruhigen Verweilen zu praktizieren.

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Zum Plausch und weiteren Austausch treffen wir uns anschließend im „Early“ in der Oberstadt.

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Am 18. Februar haben wir uns mit einer Lehrrede (Buddhas Rat an den Laien Sigalaka) aus dem Palikanon beschäftigt und deren vielfältige Bedeutung, durchaus kontrovers, diskutiert. Den von Birgit vorgelesenen Text könnt ihr nun herunterladen.

Gedanken über Metta“ (zum Metta-Abend am 15. Februar 2024) mit einigen Zitaten berühmter Meditierer und einer Übersetzung der Metta-Sutta nach Thich Nhat Hanh sowie Śantidevas Bodhisattva-Versprechen liegen zum Download bereit, können aber auch in ausgedruckter Form donnerstags nach der Meditation mitgenommen werden.

22. Februar 2024: Buddhas Rat an Sigala

Eine Lehrrede aus dem Palikanon

22. Februar 2024: Der Buddha sprach nicht nur für Mönche und Nonnen – Sigala Sutta (DN31)

Beginn: 18:45 Uhr

  • Meditation im Sitzen und Gehen (ca. 20/10/20 Minuten)
  • Lesung und DiskussionDer Rat des Buddha an Sigala – Eine Lehrrede aus dem Palikanon

    Der Buddha hat bis zu seinem Tod unermüdlich Unterweisungen gegeben und Gespräche geführt. Viele davon richteten sich an die Mönchs- und Nonnengemeinschaft. Daraus den Schluss zu ziehen, dass Dhammapraxis nur etwas für Ordinierte sei, ist sicherlich nicht sinnvoll. Es gibt einen großen Korb an Lehrreden, die er für Laien gehalten hat. Immer wieder finden wir auch den Hinweis, dass die Person nach der Unterweisung durch Buddha sofortiges Erwachen erlebte. 

    An diesem Abend soll es um genau eine solche Lehrrede gehen. Sigala, eine „ganz normale Person“ seiner Zeit, wahrscheinlich ein Praktizierender des Brahmanismus, bat Gotama um eine Praxisanleitung, die er natürlich umgehend erhielt.
    Wir werden uns die Lehrrede (DN31) aus dem Digha Nikaya (der Sammlung der längeren Lehrreden) gemeinsam anschauen und überlegen, was die Empfehlungen Buddhas für uns im 21. Jahrhundert bedeuten könnten.

    Die Sprache, in der die Reden aus dem Palikanon ins Deutsche übersetzt wurden, mutet heute oft antiquiert an. Häufig spiegelt sich der Zeitgeist des frühen 20. Jahrhunderts darin wider. Dies gilt es bei der Lektüre zu bedenken. Die Worte des Buddha sind über Jahrhunderte memoriert und mündlich weitergeben worden, bevor sie in Pali übersetzt verschriftlicht wurden. Dass sich dabei immer wieder Veränderungen eingeschlichen haben, ist nachvollziehbar und geradezu unvermeidlich. Gleichwohl haben sie sehr oft ihre Zeitlosigkeit nicht verloren. Wie und in welcher Sprache er tatsächlich gesprochen hat, ist nicht überliefert. Seine Sprache aus dem heutigen Nepal ist längst untergegangen.
    Es wird also spannend sein, zu überprüfen, wie gültig die Ratschläge eines Wanderpredigers aus dem 6. bis 5. Jahrhunderts vor unserer Zeitrechnung heute noch sein können. Wir haben bereits eine Vermutung… Aber lassen wir sie auf uns wirken…
    Literaturtipp: Wer sich mit den Lehrreden für Laien näher beschäftigen möchte, findet in der verdienstvollen Zusammenstellung von Fritz Schäfer jede Menge Material. Es sind beeindruckende 1.861(!) Seiten zusammengekommen.
    Fritz Schäfer: Der Buddha sprach nicht nur für Mönche und Nonnen: Die ganze Lehre erstmals nur nach seinen Reden für Nichtasketen. Werner Kristkeitz Verlag
  • Austausch über das Thema des Abends und alle Fragen über Buddhismus und Meditation, die sich ergeben.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme.

Ende wird wie immer gegen 21:00 Uhr sein.

Bereits um 17:30 Uhr (s.t.) besteht Gelegenheit, ein Stunde im ruhigen Verweilen zu praktizieren.

Zum Plausch und weiteren Austausch treffen wir uns anschließend im „Shamdan“ in der Weidenhäuserstraße.

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Gedanken über Metta“ (zum Metta-Abend am 15. Februar 2024) mit einigen Zitaten bekannter Meditierer und einer Übersetzung der Metta-Sutta nach Thich Nhat Hanh sowie Śantidevas Bodhisattva-Versprechen liegen zum Download bereit, können aber auch in ausgedruckter Form donnerstags nach der Meditation mitgenommen werden.

Dr. Gotama empfielt:
Einmal täglich MegaMetta üben!

15. Februar 2024: Metta Meditation

Beginn: 18:45 Uhr

  • Meditation im Sitzen und Gehen (ca. 20/10/20 Minuten)
  • Vortrag und ÜbungMetta Meditation – Sanfte Freundlichkeit

    „Auf dem Boden von Freundlichkeit
    Erwächst die bemerkenswerte Blüte des Mitgefühls,
    Gewässert von Tränen der Freude
    Und geborgen in dem kühlen Schatten des Baumes der Gelassenheit.“
     
    Longchenpa (ca. 1308-1363), Lehrer der tibetischen Nyingma Tradition.

    Metta wird oft mit „liebender Güte“ übersetzt. Andere, wie John Peacock (Bodhi College) bevorzugen „sanfte Freundlichkeit“. Im Kern geht es tatsächlich nicht um romantische Liebe, wie wir sie kennen. Wenn von „grenzenloser Liebe“ die Rede ist, stellt sich uns oft schnell die Frage, wie es möglich sein soll, alles und jeden gleichermaßen zu lieben. Daran kann man ja auch geradezu nur scheitern. Deshalb ist es vielleicht sinnvoll, Metta auf ein tragfähiges Maß zu bringen. Etymologisch ist das Wort „metta“ mit Freundlichkeit verbunden.

    In der Metta Meditation versuchen wir, eine vorbehaltlose Freundlichkeit zu entwickeln: für uns und andere, nah oder fern. Dies hat transformative Kraft, weil wir dabei unserer innewohnenden Freundlichkeit begegnen, wie auch den Widerständen, die uns zurückzucken lassen, wenn es um weniger angenehme Personen geht. Mit einer freundlichen Haltung uns selbst gegenüber erkennen wir unsere Grenzen und können probieren, sie sanft durchlässiger zu machen.

    Traleg Kyabgon (1955-2012) schreibt: 
    Die Vier Unermesslichen sind speziell dafür ausgelegt, die Art von Gefühlen, Emotionen und Gedanken hervorzurufen, die sich positiv auf unseren Charakter auswirken. Viele unserer Handlungen sind nicht hilfreich und selbstzerstörerisch, weil sie direkt aus unseren ungeprüften egozentrischen Einstellungen stammen. Das Meditieren über die Vier Unermesslichen bietet die Gelegenheit, uns neu zu orientieren und unsere begrenzten, egoistischen, selbstbezogenen Seinszustände zu überwinden. Sie wirken auch unserer unbewussten Tendenz entgegen, unsere selbstsüchtigen Handlungen über den Verstand zu erklären, denn selbst unsere altruistischen Handlungen sind oft von Egoismus durchsetzt.“ (Leuchtend klare Glückseligkeit, S. 117)
    Wir werden dies an diesem Abend nicht nur theoretisch angehen, sondern praktisch auszuprobieren.
    Uns in Freundlichkeit, Zuneigung und Liebe ohne Anhaftungen, Erwartungen und Besitzdenken zu üben, scheint sinnvoll. Rainer Maria Rilke meinte dazu:
    „Wir müssen in Liebe nur das üben: einander gehen lassen. Zum Festhalten kommt man leicht; wir müssen es nicht üben.“

    Der Abend könnte sich also lohnen, wenn wir uns selbst wieder ein Stückchen näher kennenlernen wollen.
  • Austausch über das Thema des Abends und alle Fragen über Buddhismus und Meditation, die sich ergeben.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme.

Ende wird wie immer gegen 21:00 Uhr sein.

Material zum Thema des Abends: „Die Brahmaviharas – Gedanken über Metta“ liegen zum Download bereit, können aber auch donnerstags nach der Meditation in gedruckter Form mitgenommen werden.

Bereits um 17:30 Uhr (s.t.) besteht Gelegenheit, ein Stunde im ruhigen Verweilen zu praktizieren.

Zum Plausch und weiteren Austausch treffen wir uns anschließend im „Early“ in der Oberstadt.

Metta Meditation macht meditierende Menschen munter!

BGM – Studiengruppe

Liebe Freundinnen und Freunde der buddhistischen Lehre und Praxis,

wie schon verschiedentlich angekündigt, wollen wir eine Studiengruppe starten. Einige Anmeldungen haben wir bereits erhalten und vielleicht mag sich noch jemand dazu entschließen (bitte per Email).

Am 10. Februar beginnt in Tibet das Jahr des Holzdrachens. Eine gute Gelegenheit, mit etwas Neuem zu beginnen.


Angedacht ist ein ca. vier-wöchentlicher Rhythmus, jeweils montags. Um die Details zu besprechen, treffen wir uns

am Montag, 19. Februar, um 19:00 Uhr

bei Birgit im Gemeinschaftsraum (Auf dem Wehr 11, Zugang direkt vom Trojedamm. Es wird leicht erkennbar sein).

Zu klären wären die Themen/Bücher, die wir lesen und besprechen wollen, in welchen Abständen Treffen möglich sind und wo wir uns zu welchen Bedingungen treffen können.

Als Literaturwünsche liegen bereits vor:
Karl Brunnhölzl: Das Herzinfarkt-Sūtra – Ein neuer Kommentar zum Herz-Sūtra. Edition Steinrich, 2014
„Eine andere Bedeutung des Namens könnte also sein, dass dieses Sūtra direkt zum Kern oder zum Herzstück der Sache vordringt, während es alle Ego-Trips angreift, die uns davon abhalten, zu unseren Herzen zu erwachen. Wie auch immer, bis jetzt hat niemand, den ich kenne oder von dem ich gehört habe, davon einen Herzinfarkt erlitten, was die gute Nachricht ist. Die schlechte ist aber, dass es wahrscheinlich auch niemand verstanden hat.“ (S. 17 f.)
und
David R. Loy: Erleuchtung, Evolution, Ethik – Ein neuer buddhistischer Pfad, Edition Steinrich, 2015
Der Gelehrte und Zen-Lehrer David R. Loy umreißt in diesem Buch die Grundmerkmale eines zeitgenössischen Buddhismus. Dieser ist weit mehr als ein psychologisches Selbsthilfeprogramm für das individuelle Glück oder eine Anleitung für einen Ausstieg aus dieser Welt. Seinen wichtigsten Lehren treu bleibend, tritt der Buddhismus hier zugleich in einen fruchtbaren Dialog mit der Moderne – über individuelles und gemeinschaftliches Leiden und Erwachen, über persönlichen und gesellschaftlichen Wandel, über Evolution, Ethik und die Tatsache, dass alles mit allem zusammenhängt.“ (Klappentext)

Vorstellbar wären auch Lehrreden des Buddha. Man würde bei Stephen Batchelor sicherlich fündig, der sich immer wieder gründlich und kreativ mit dem Palikanon auseinandergesetzt hat.

Weitere Ideen und Wünsche sind willkommen. Die oben genannten Bücher liegen am 19. Februar zum Blättern vor. Wer andere Bücher oder Themen vorstellen möchte, bringe diese bitte auch mit.

Nicht vergessen: Morgen, Donnerstag, 8. 2. 2024 gibt es wieder Gelegenheit zur gemeinsamen Meditation mit anschließendem Vortrag zum Thema „Widmung des Verdienstes – eine buddhistische Praxis“.

Herzliche Grüße
mit Mega Metta
Birgit und Rüdiger

8. Februar 2024: Widmung des Verdienstes – Eine buddhistische Praxis

Beginn: 18:45 Uhr

  • Meditation im Sitzen und Gehen (ca. 20/10/20 Minuten)
  • Vortrag/LesungDie Widmung des Verdienstes
    „Das Verdienst zu widmen ist wie das Speichern unserer Arbeit auf einem Computer. Egal, wie lange wir gearbeitet haben, wenn wir unsere Dateien nicht gesichert haben und der Rechner herunterfährt, werden wir alle unsere Arbeitsergebnisse verloren haben. Genau das passiert, wenn wir unsere Verdienste nicht allen fühlenden Wesen widmen. Wenn wir später wütend werden oder uns in anderen widersprüchlichen Emotionen oder Geisteszuständen wiederfinden, werden wir die Weisheit, das Verdienst und die Tugenden verlieren, die wir zuvor angesammelt haben.“ (Khenpo Gawang Rinpoche: Your Mind Is your Teacher, Boston, 2013, S. 50 f.)
    Entsprechend guter alter buddhistischer Gepflogenheit widmen wir in allen Traditionen am Ende einer Praxisphase die erworbenen „Verdienste“ allen(!) fühlenden Wesen. Dies drückt auf formelle Weise unsere Großzügigkeit aus, nicht für uns allein zu praktizieren, sondern alle Lebewesen im Blick zu haben. Ob Andere direkt von der Widmung profitieren, ist eine Glaubenssache. Diese Haltung zu kultivieren, den Weg des Erwachens nicht nur für sich allein, sondern für alle Mitwesen zu beschreiten, hat aber sicher eine Wirkung auf uns und so auch auf die Wesen um uns herum.
    An diesem Donnerstag wollen wir uns damit beschäftigen, was „Verdienst“ bedeutet und warum es heilsam für uns und andere sein könnte, es zu widmen. Alle, die schon einmal donnerstags dabei waren, kennen ja unsere gelben Kärtchen mit dem Widmungstext. Heute wollen wir versuchen, dies mit mehr Inhalt und Inspiration zu versehen. Als Grundlage nehmen wir einen kurzen Abschnitt aus „Your Mind Is Your Teacher“ (in Übersetzung) von Khenpo Gawang Rinpoche.
  • Austausch über das Thema des Abends und alle Fragen über Buddhismus und Meditation, die sich ergeben.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme.

Ende wird wie immer gegen 21:00 Uhr sein.

Bereits um 17:30 Uhr (s.t.) besteht Gelegenheit, ein Stunde im ruhigen Verweilen zu praktizieren.

Zum Plausch und weiteren Austausch treffen wir uns anschließend im „Shamdan“ in der Weidenhäuserstraße.

Aus privaten Beständen und einer großzügigen Spende des Nyingma-Instituts sind einige Bücher zusammengekommen, die nun gelistet vorliegen und auf Wunsch sowie mit dem Versprechen pfleglicher Behandlung intern (Mitglieder und Teilnehmer) ausgeliehen werden können. Der Link zur Bestandsliste verbirgt sich hinter dem Menüpunkt „Literatur“.
Wer ebenfalls Dhammabücher „sozialisieren“, d. h. zur Ausleihe zur Verfügung stellen möchte, kann uns donnerstags direkt ansprechen oder sich per Email (bibliothek(at)metta.de) melden. Dana macht Freude!

1. Februar 2024: Einführung in buddhistische Meditationspraxis

„Auf dem Boden von Freundlichkeit
Erwächst die bemerkenswerte Blüte des Mitgefühls,
Gewässert von Tränen der Freude
Und geborgen in dem kühlen Schatten des Baumes von Gelassenheit.“

Longchenpa (ca. 1308-1363), Lehrer der tibetischen Nyingma Tradition

Beginn: 18:45 Uhr

Wie an jedem ersten Donnerstag im Monat bieten wir wieder eine geleitete Meditation mit einer Einführung in diese Praxis im Sitzen und Gehen an.

Manche finden dies am Anfang herausfordernd, über einen längeren Zeitraum still zu sitzen und sich mit der Erfahrung des jeweiligen Augenblicks und dem Atem zu verbinden. Sicherlich tauchen immer wieder Irritationen wie Unruhe, Zweifel oder Ungeduld auf. Da ist der Hinweis, den unsere Lehrerinnen und Lehrer uns oft geben hilfreich: „Lass doch den Buddha in dir meditieren!“. 

Nicht umsonst findet man eine Buddhafigur heute in fast jedem Schaufenster. Sein Bild steht für Freundlichkeit, Mitgefühl, Gelassenheit und Weisheit. Tatsächlich finden wir all diese Qualitäten auch in uns wieder. Intuitiv wissen wir, was der Buddha uns raten würde, wenn es schwierig oder anstrengend wird. Wir können seinem Ratschlag vertrauen. In diesem Sinne ist es eine gute Idee, sich beim Meditieren mit dieser Weisheit zu verbinden.

Wir werden es an diesem Abend ganz praktisch überprüfen, indem wir uns für die Erfahrungen von Geist und Körper freundlich zuwenden, ohne zu kommentieren oder zu manipulieren.

„Sei einfach bloß achtsam. Gestatte allen Dingen, den ihnen gemäßen oder natürlichen Verlauf zu nehmen. Dann wird dein Geist stiller und stiller, wo du auch sein magst. Er wird so still wie ein klarer Waldteich. Dann werden alle Arten von großartigen und seltenen Tiere an diesen Teich herankommen, um aus ihm zu trinken. So wirst du die Natur aller Dinge in der Welt verstehen lernen. So wirst du viele wundervolle, sonderbare Dinge kommen und gehen sehen. Aber du wirst still bleiben. Probleme werden entstehen. Aber du wirst sie durchschauen. Dies ist das Glück eines Erwachten.“
Ajahn Chah (1918-1992), thailändischer Meditationsmeister der Waldklostertradition

Wie immer ist die Übung für Neulinge und Erfahrenere gleichermaßen wertvoll.

Wir freuen uns auf deinen Besuch!

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Wer möchte, kann sich bereits um 17:30 Uhr (s.t.) einfinden, um eine Stunde in Stille zu praktizieren.

Im Anschluss besteht Gelegenheit zu Plausch und Austausch im „Early“ in der Oberstadt.

25. Januar 2024: Die Brahmaviharas – Gleichmut

Beginn: 18:45 Uhr

Die Brahmaviharas oder Vier Grenzenlosen Geisteshaltungen sind ein zentraler Bestandteil der buddhistischen Lehre und Praxis. Liebende Güte, Mitgefühl, Mitfreude und Gleichmut sind zentrale Haltungen, die es zu kultivieren gilt. Oft denken wir, dass diese erst mühsam hergestellt werden müssen. Tatsächlich sind sie Bestandteil unserer innersten menschlichen Natur, der Buddha-Natur. An vier lose aufeinanderfolgenden Abenden widmen wir uns jeweils einem Aspekt.

Am 25. Januar starten wir mit „Upekkha“, Gleichmut. Obwohl Gleichmut in den Aufzählungen am Ende steht, ist er doch eine wichtige Voraussetzung, um die anderen zu kultivieren.

Wir werden den Abend nach einführenden Worten sehr praktisch gestalten und mit entsprechenden Meditationsübungen eine Annäherung an Upekkha versuchen.

Es spielt keine Rolle, ob wir viel oder noch nicht so viel Erfahrung mit buddhistischer Praxis haben. Auch Langzeitparaktizierer erleben diese Übungen immer wieder als Herausforderung. Ein Grund mehr, sich ihnen zu widmen. Manche „Neulinge“ wiederum fühlen sich schnell darin aufgehoben. Lassen wir es darauf ankommen!

Zeit für einen Erfahrungsaustausch haben wir natürlich auch.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme.

Wer zuvor schon eine Stunde im Stillen sitzen meditieren möchte (nur Meditation, keine Gespräche), ist herzlich eingeladen, bereits um 17:30 Uhr (s.t.) zu kommen.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Anschließend treffen wir uns zu Plausch und Austausch im „Shamdan“ in der Weidenhäuser Straße.

18. Januar 2024: Keine Angst vor der Angst

Heute werden wir einen Vortrag von Irmi Jeuther live (via Zoom) aus der Buddhistischen Akademie Berlin-Brandenburg übertragen.

Wir beginnen um 18:30 Uhr.
Eine erste Meditationssitzung im Schweigen beginnt um 17:30 Uhr.

Aus der Ankündigung der Buddhistischen Akademie:

Wir hoffen, dass wir durch unsere buddhistische Praxis angstfreier werden und erleben dann, dass sich diese Erwartung nicht erfüllt. Oft geraten wir dadurch nur noch mehr unter Stress und Druck und der ersehnte innere Frieden rückt in weite Ferne.

An diesem Abend wollen wir uns neugierig und liebevoll unseren Ängsten annähern.

Wovor haben wir eigentlich Angst? Wieviel Realität liegt in den Annahmen, die unseren Ängsten zugrunde liegen? Wie können wir lernen, vor unseren Ängsten nicht davonzulaufen, sondern sie als Teil unseres Lebendig-Seins anzunehmen und bewusst zu erleben? Wie können wir unsere Angst ganz bewusst in unsere Dhamapraxis integrieren und ihr so den Schrecken nehmen?

Welche Übungen und Meditationen können uns dabei unterstützen und inspirieren?

Wenn wir uns bewusst unserer Angst öffnen, können wir die ihr zugrundeliegenden Annahmen und Vorstellungen als selbsterschaffene Denkmuster erkennen. Auf diese Weise verlieren sie nach und nach ihre Macht über uns.


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Die Teilnahme erfolgt auf Spendenbasis. Wir werden den Inhalt unseres Spendenschweinchens entsprechend weiterleiten.

Ende wird wie immer gegen 21:00 Uhr sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme.

Zum Plausch und weiteren Austausch treffen wir uns anschließend im „Early“ in der Oberstadt.

11. Januar 2024: Die „fünf Hindernisse“

Einladung zur Meditation

  • Beginn: 18:45 Uhr
  • Meditation im Sitzen und Gehen.
  • Vortrag: Meditation ist ganz einfach und vielleicht deshalb manchmal so schwierig (Fred von Allmen). Heute soll es um die sogenannten „fünf Hindernisse“ in der Meditationspraxis gehen, mit denen jeder von uns immer wieder zu tun hat: Verlangen, Aversion, Schläfrigkeit, Ruhelosigkeit und Zweifel. Der historische Buddha hatte dies erkannt und Gegenmittel vorgeschlagen. Damit werden wir uns an diesem Abend beschäftigen
  • Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.
  • Der gemütliche Plausch zum schließt sich danach im „Shamdan“ in der Weidenhäuser Straße an.
  • Wir freuen uns auf deine Teilnahme!
  • Wer schon Erfahrung mit der Sitzmeditation hat, ist eingeladen, bereits von 17:30 Uhr (s. t.) bis 18:30 Uhr an der Meditation im Stillen teilzunehmen.