23. Mai 2024: Die vier Grundlagen der Achtsamkeit

Beginn: 18:45 Uhr

Meditation im Sitzen und Gehen (ca. 20-10-20 Minuten)

Vortrag: „Die vier Grundlagen der Achtsamkeit“ – Satipatthana Sutta

Die Anleitung des Buddha, worauf sich die Achtsamkeit richten sollte umfasst den Körper, die Gefühlstönungen, die Geisteszustände sowie die Geistesobjekte. Eine umfassende Aufgabe hat er uns da hinterlassen, der sich anzunehmen sich auf jeden Fall lohnt.

Wie schnell allerdings vergessen auch erfahrene Meditierende die Basis, die der Buddha uns mit der Lehrrede über die Achtsamkeit bereitgelegt hat und wundern sich manchmal, warum sie den Eindruck haben, in der Praxis nicht „voranzukommen“. Da ist die Erinnerung an die Grundlagen immer wieder hilfreich, zumal es sich um viele Aspekte des Erlebens handelt, die mit Achtsamkeit und Gewahrsein betrachtet werden sollten.

Für weniger Erfahrene ist die Beschäftigung mit den Ratschlägen Buddhas von großem Wert, entwirft er doch in der Satipatthana Sutta ein weites Feld von Betrachtungsmöglichkeiten und Kontemplationsgelegenheiten, die gerade am Beginn der Dharmareise gute Orientierungspunkte sein können. 

Austausch über die Grundlagen der Achtsamkeit und vor allem über die eigenen Erfahrungen damit.

Ende wird gegen 21:00 Uhr mit einer kurzen Abschlussmeditation und der Widmung des Verdienstes sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme.

Im Anschluss besteht wieder Gelegenheit zu Plausch und Austausch im „Early“ in der Oberstadt.

16. Mai 2024: Ayya Khema über „Dukkha“

Beginn: 18:45

„Dhukka“, durch Anhaften oder Ablehnung verursachtes inneres Leiden an der Unkalkulierbarkeit und Unsicherheit unseres Lebens, ist das zentrale Thema buddhistischer Praxis. Niemand ist frei davon, ob wir wollen oder nicht. Dass dies so ist, hat Gotama, der historische Buddha, in seinen „vier edlen Wahrheiten“ aufgezeigt und einen Weg aus diesen Verstrickungen gewiesen, den „Veredelnden Achtfachen Pfad“. 

Die zentrale Botschaft ist also nicht „Leben ist Leiden“, sondern: Es gibt einen Weg des inneren und äußeren Trainings, der zur Befreiung von Anhaften und Aversion führt.

Die ehrwürdige Ayya Khema (1923-1997), eine Lehrerin der Theravada Tradition, hat sich während ihres Lebens intensiv mit diesen Themen beschäftigt und ihre Einsichten in einem Vortrag öffentlich gemacht. Auf dessen Grundlage wollen wir uns heute mit diesem „Dauerbrenner“ beschäftigen und uns über unsere Erfahrungen austauschen.

Ende wird gegen 21:00 Uhr mit einer kurzen Abschlussmeditation und der Widmung des im Laufe des Abends zustandegekommenen Verdienstes sein.

Im Anschluss besteht wieder die Gelegenheit zu weiterem Plausch und Austausch im „Shamdan“ in der Weidenhäuserstraße.

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Am Samstag, 22. Juni wird es wieder einen Meditationstag geben. Anmeldungen bitte per Email an info(at)metta.de.
Aktuelle Informationen zum Ablauf finden sich immer auf unserer Homepage.

9. Mai 2024: Meditationsabend

Beginn: 18:45 Uhr

Heute haben wir kein besonderes Programm, sondern widmen uns einfach der Praxis der Meditation.

Im Anschluss besteht wie immer Gelegenheit, sich über die Erfahrungen mit der Meditation auszutauschen.

Ende wird wie immer gegen 21:00 Uhr sein.

Bei Interesse besteht die Möglichkeit, anschließend im „Early“ in der Oberstadt gemütlich zusammenzusitzen.

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Für unseren Praxistag am 22. Juni 2024 könnt ihr euch bereits anmelden.

Die aktuellen Informationen findet ihr auf der Homepage an dieser Stelle.

2. Mai 2024: Einführung in die Meditation und Vortrag

Wir beginnen pünktlich um 18:45 Uhr mit einer praktischen Einführung in die Übung der buddhistischen Meditation im Sitzen und Gehen. Kommt deshalb bitte etwas früher (ursprünglich hatten wir geplant, die Einführung auf den 9. Mai zu verschieben. Das klappt wegen einiger Feiertagsabwesenheiten leider nicht. Die Meditation findet trotzdem statt).

Im Anschluss bieten wir die Möglichkeit, bei einem Vortrag mit anschließendem Austausch mit Fred von Allmen dabeizusein.
Fred ist ein sehr erfahrener Vipassanalehrer, der über sieben Jahre im Retreat verbracht hat und über ein enormes praktisches Wissen und einen umfangreichen theoretischen Hintergrund verfügt. Er ist Autor vieler Bücher, u. a. eines Standardwerks: „Buddhismus – Praxis, Lehren, Meditation“. Mit Ursula Flückiger und Lama Tilmann Lhündrup hat er das traditionsübergreifende Werk „Vipassana & Mahāmudrā – Gewahr Sein“ mit Retreat-Unterweisungen verfasst.

Der Abend verspricht wieder, sehr ertragreich zu werden. Vielleicht gelingt es uns, in dessen Verlauf ein paar unserer scheinbar festgefügten Ansichten und Meinungen zu entspannen und etwas mehr weises Mitgefühl mit uns und anderen zu entwickeln.

Die Veranstaltung findet im Zentrum Kalyana Mitta in Basel statt. Wir werden uns via Zoom dazuschalten.

Unsere buddhistischen Lehrerinnen und Lehrer nehmen kein Geld für ihre Unterweisungen. Gleichwohl müssen sie ihren bürgerlichen Alltag finanzieren, in dem es selbst ein einfaches Brötchen nur gegen Geld gibt. Deshalb sind sie dringend auf unsere Spenden angewiesen. Nur so kann das Prinzip, dass die buddhistische Lehre unbeschränkt zur Verfügung stehen soll, funktionieren. Zugleich ist dies für uns eine prima Gelegenheit, Dana (das Paliwort für Großzügigkeit/Großherzigkeit) zu üben. Die Höhe einer solchen Spende ist von den eigenen Möglichkeiten abhängig. Infos zur Problematik der Spendenpraxis liegen hier.

Unser Spendenschweinchen steht an diesem Abend dafür bereit. Wir werden den gesamten Inhalt weiterreichen.

Im Anschluss besteht noch Gelegenheit zu weiterem Plausch und Austausch im „Shamdan“ in der Weidenhäuserstraße.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme.

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4. Praxistag

Im Rahmen unserer Abstimmung über den Termin des nächsten gemeinsamen Praxistags der Buddhistischen Gruppe Marburg haben sich die meisten für den 22. Juni 2024 entschieden. Die Vorbereitungen können beginnen. In Kürze melden wir uns mit den Details.
Ihr könnt euch aber schon jetzt dafür anmelden. Das erleichtert die Planung.

Anmeldungen bitte wie immer per Email an info(at)metta.de.
Bitte nicht direkt auf diese Nachricht antworten, sie landet dann in der Kommentarabteilung und wird möglicherweise von allen Empfängern unserer Mitteilungen gelesen.

Aktuelles zum Praxistag findet ihr auch stets auf unserer Homepage.

25. April 2024: Sich Emotionen zunutze machen

Einladung zur Meditation:

Beginn: 18:45 Uhr

Meditation im Sitzen und Gehen (20–10–20 Minuten)

Lesung und Übung: „Sich Emotionen zunutze machen“ – Achtsames Betrachten von Gefühlen

„Man braucht sich seinen Gefühlen nicht völlig ausgeliefert zu fühlen.“
(Kalu Rinpoche)

Mingyur Rinpoche erläutert in seinem Buch „Buddha und die Wissenschaft vom Glück“ wie eine Meditation funktioniert, die den Geist auf die Erfahrung von Gefühlsregungen richtet. Viele kennen die Meditation, bei der der Atem betrachtet wird. In der tibetischen und u. a. auch in der Vipassana Tradition kann das Feld des Gewahrseins auf die Erfahrungen, die wir mit unseren Emotionen machen, ausgeweitet werden.

Anhand kleiner Übungen wollen wir uns dies am heutigen Abend zugänglich machen.

Interessant ist Mingyur Rinpoches Rat, unsere „Aufmerksamkeit einfach auf der Emotion selbst und nicht auf deren Objekt ruhen“ zu lassen lassen. Dies praktisch angewandt könnte neue Perspektiven auf unsere inneren Verstrickungen ermöglichen.

Das Beobachten der emotionalen Erfahrungen (nicht alle gleichzeitig) kann dazu beitragen, die „Lücken“ zu erleben, von denen am vorletzten Donnerstag die Rede war.

Freuen wir uns wieder auf einen lückenhaften Abend bei vollem Bewusstsein!

Auch für Meditierende mit noch nicht viel Erfahrung ist der Abend zu empfehlen. Vielleicht können dadurch meditative „Umwege“ vermieden werden.

Gespräch und Austausch über das Thema des Abends und alles was Geist und Herz bewegt.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Im Anschluss besteht die Gelegenheit, zu entspanntem Plausch und weiteren Fragen im „Early“ in der Oberstadt gesellig zusammenzukommen.

Nicht vergessen: im Juni soll es wieder einen Praxistag geben. An der Terminfindung kann noch bis einschließlich Freitag auf unserer Homepage teilgenommen werden. Sobald der Termin feststeht, könnt ihr euch dafür per Email anmelden (offen für alle Interessierten, natürlich auch ohne an der Umfrage teilgenommen zu haben). Eine gesonderte Nachricht geht euch dann rechtzeitig zu.

18. April 2024: Den Geist auf Objekten ruhen lassen

Beginn: 18:45 Uhr

Meditation im Sitzen und Gehen (20–10–20 Minuten)

Lesung und Übung: „Den Geist auf Objekten ruhen lassen“

Mingyur Rinpoche erläutert in seinem Buch „Buddha und die Wissenschaft vom Glück“ wie eine Meditation funktioniert, die den Geist auf die Erfahrung von Sinneseindrücken richtet. Viele kennen die Meditation, bei der der Atem betrachtet wird. In der tibetischen und der Vipassana Tradition wird bei manchen Übungen das Feld des Gewahrseins ausgeweitet auf die Erfahrungen, die wir mit unseren Sinnesorganen machen.

Anhand kleiner Übungen wollen wir uns dies am heutigen Abend zugänglich machen.

Mingyur Rinpoches Vater, Tulku Urgyen, sagte dazu:
„Um unserer Neigung, uns ständig in Gedanken zu verlieren, entgegenzuwirken, lehrte uns der Buddha, uns einer Stütze zu bedienen. Und durch die Gewöhnung an diese Stütze stabilisiert sich unsere Aufmerksamkeit.“ (Tulku Urgyen: Wie es ist, Bd. 1)

Das Beobachten der Sinneserfahrungen (nicht alle gleichzeitig) kann dazu beitragen, die „Lücken“ zu erleben, von denen am letzten Donnerstag die Rede war.

Freuen wir uns auf einen lückenhaften Abend bei vollem Bewusstsein!

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Im Anschluss besteht die Gelegenheit, zu Plausch und weiterem Austausch im „Shamdan“ in der Weidenhäuserstraße gesellig zusammenzukommen.

Von 17:30 Uhr (s.t.) bis 18:30 Uhr besteht wieder die Gelegenheit, bereits eine Stunde im Stillen „vorzusitzen“.

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Gerade läuft die Umfrage zu unserem nächsten Praxistag, der im Juni stattfinden soll. Dazu können bei Interesse auf unserer Homepage die Terminwünsche angekreuzt werden.

Terminabfrage für den 4. Praxistag im Juni 2024

Liebe Freundinnen und Freunde der buddhistischen Meditationspraxis,

es wird wieder einmal Zeit, einen Tag der gemeinsamen Meditationspraxis zu widmen.

Diese Tage stärken die eigene Praxis, weil sie ein tieferes Eintauchen in die Meditation ermöglichen und fördern zugleich das Gefühl der Gemeinschaft (Sangha). Eine gute Gelegenheit, sich mal wieder zu sehen, denn viele von uns sind stark in Beruf oder Studium eingebunden und konnten nicht so oft donnerstags vorbeischauen.

Um einen für möglichst viele möglichen Termin zu finden, kreuzt bitte die für euch passenden unten an, wenn ihr teilnehmen möchtet.

Der Ablauf des Tages (voraussichtlich 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr) wird sich an den vorherigen Praxistagen orientieren, Vorschläge zur Verbesserung sind herzlich willkommen.

Wir werden wieder am Morgen mit einer kleinen Phase der inneren Ausrichtung beginnen und dann bis zum Nachmittag Meditation im Sitzen und Gehen praktizieren.

Es wird eine Mittagspause und einen sich daran anschließenden kleinen Inspirationsteil geben, bevor es mit der Praxis im Sitzen und Gehen weitergeht.

Anmeldungen wie immer via Email. Es ist auch eine halbtägliche Teilnahme möglich (Ein- bzw. Ausstieg in der Mittagspause), auch wenn es für die Atmosphäre und das Gefühl des gemeinsamen Praktizierens besser wäre, wenn die Gruppe über den Tag ein hohes Maß an Stabilität behält.

Der Tag findet wie immer im edlen Schweigen statt.

Diese Termine stehen zur Auswahl:

Weitere Details folgen, wenn der Termin steht.

An der Umfrage kannst du auch auf unserer Homepage teilnehmen, falls die Einbettung der Umfrage in deinem Mailprogramm nicht funktionieren sollte.

Beste Grüße voller Vorfreude
Birgit und Rüdiger

PS: Auf unserer Hompage (Buddha hier und da) finden sich gerade interessante Hinweise auf ein Retreat für junge Leute (16-28) mit Shifu Simplicity und Tenzin Peljor sowie eine Buddhismus Ausstellung im Übersee Museum Bremen. Ein oder zwei Blicke könnten sich lohnen.

11. April 2024: Mit negativen Gedanken und Gefühlen umgehen

Einladung zur Meditation

Beginn: 18:45 Uhr

Lesung und Gespräch:
Mingyur Rinpoche: Mit negativen Gefühlen und Gedanken umgehen.
Meditierende Menschen denken oft, dass Gefühle, Gedanken und Emotionen in der Meditation nichts zu suchen haben und man sie aus dem Bewusstsein verbannen müsse, um ein guter Meditierender zu sein.
Diese Ansicht beruht auf einem Irrtum, wie Mingyur Rinpoche in seinem Buch „Buddha und die Wissenschaft vom Glück“ darlegt. Nicht nur, aber vor allem negative Gedanken können Lehrmeisterinnen sein, wenn wir sie nicht bekämpfen, sondern genau anschauen und erspüren, was sie uns sagen wollen.
Entlang des Rates des 9. Karmapas Wangchug Dorje „Was für Gedanken auch aufsteigen, versuche nicht, ihnen Einhalt zu gebieten“, zeigt Mingyur Rinpoche einen Weg auf, mit Gedanken und Emotionen heilsam umzugehen, seien sie angenehm, neutral oder unangenehm.
Der Abend wird sicherlich viel mit unserem Leben und unseren Erfahrungen in der Meditation zu tun haben.

Der 9. Karmapa (1556-1603)

Austausch über das Thema des Abends, Buddhismus, Meditation und alles, was gerade Geist und Herz bewegen mag.

Kurze Abschlussmeditation mit Wertschätzung und Widmung des Verdienstes.

Ende: gegen 21:00 Uhr.

Im Anschluss besteht wieder Gelegenheit zu Plausch, Austausch und Gemeinschaft im „Shamdan“ in der Weidenhäuserstraße.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme.

Bereits um 17:30 Uhr (s.t.) besteht Gelegenheit, ein Stunde im ruhigen Verweilen zu praktizieren.

4. April 2024: Einführung in die buddhistische Meditationspraxis

Wir wollen diese Lehren in die Praxis umsetzen,
sonst sind wir wie Kranke, die nur medizinische Texte lesen. 

(Śantideva)

Die Lehren sind unendlich tiefgründig und reich – und doch geht es immer um das unmittelbare Hier und Jetzt. Was zählt, ist, dass wir das Gehörte, das Gelesene, das Gelernte auch wirklich umsetzen. Śantideva rät uns, so zu praktizieren als wäre unser Haar in Flammen: mit großer Dringlichkeit – und auch zu praktizieren wie ein Elefant, der sich, von Hitze und Staub geplagt, in einen kühlen See wirft: voller Enthusiasmus.
Was immer aber unser Weg, unsere Praxis und unsere Verwirklichung sein mögen; von Bedeutung werden sie dann, wenn sie nicht nur für uns selbst befreiend sind, sondern auch hilfreich für unsere Welt. Wenn wir lernen, alle anderen so wichtig zu nehmen wie uns selbst, dann wird die Praxis unser Leben verändern und für unsere Mitwelt nützlich sein. – Fred von Allmen: Buddhismus. Theseus, 2007, S. 332

Buddhistische Praxis hat das Potenzial, uns von inneren Leiden zu befreien. Diese Praxis üben wir formell auf dem Meditationskissen oder in der Geh- und Stehmeditation. Wenn sich diese Übung des achtsamen Gewahrseins, nicht auch in ganz alltäglichen Handlungen widerspiegelt, stimmt etwas nicht. Vielleicht fehlt die Inspiration für regelmäßiges Üben, vielleicht halten wir uns nicht an die grundlegenden Anleitungen, vielleicht brauchen wir einfach etwas mehr Zeit. Nach dem vielbeschworenen „inneren Frieden“ zu streben und den Rest der brennenden Mitwelt als Störfaktor auf dem Weg zu betrachten, hat der historische Buddha gerade nicht gelehrt. Aktives Mitgefühl war für ihn eine zentraler Bestandteil seiner Empfehlungen.

Für wie dringlich er die Praxis gehalten haben muss, drückt sich in der Adittapariyaya Sutta, der „Feuerlehrrede“ aus:

Alles steht in Flammen. Welches Alles steht in Flammen? Das Auge ist entflammt. Formen stehen in Flammen. Das Sehbewusstsein ist entflammt. Kontakt mit dem Auge ist flammend. Und alles, was in Abhängigkeit von der Berührung des Auges entsteht – ob als Freude, Schmerz oder weder Freude noch Schmerz erlebt – ist ebenfalls entflammt. Entflammt wovon? Entflammt durch das Feuer der Leidenschaft, das Feuer der Abneigung, das Feuer der Verblendung.
Immer wieder genau hinzuschauen und zu spüren, wie wir reagieren, mit welcher inneren Haltung wir beispielsweise auf Menschen oder Situationen zugehen oder auch den Kontakt vermeiden, trainieren wir in der Meditation.

Wie an jedem ersten Donnerstag wird es heute um die Grundlagen dieser Meditationspraxis gehen, es sollte aber auch Raum geben für ein Gespräch darüber, wie wir diese in unser tägliches Leben integrieren können.

Beginn ist wie immer um 18:45 Uhr.

Ende wird gegen 21:00 Uhr sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

Im Anschluss besteht Gelegenheit zu vertiefenden Gesprächen im „Shamdan“ in der Weidenhäuserstraße.

Literaturtipps für beginnende und bereits erfahrene Meditierer:innen finden sich auf unserer Homepage. Der Bestand unserer Dharmabibliothek kann ebenfalls dort eingesehen werden.

28. März 2024: Mit dem Geist arbeiten

Einladung zur Meditation:

Beginn: 18:45 Uhr

  • Meditation im Sitzen und Gehen (ca. 20/10/20 Minuten).
  • Lesung und Gespräch:
    Mit dem Geist arbeiten – Tenga Rinpoches Empfehlung kann nicht oft genug wiederholt werden, ist dies doch der Ort, an dem unsere Erfahrungen verarbeitet werden. Wir sind in der Lage, aus der gleichen Situation eine Hölle oder den Himmel zu machen. Unseren Geist und seine Muster genau zu betrachten und zu verstehen, kann also eine enorme Wirkung haben. Auch in welche Richtung wir ihn trainieren und konditionieren, wirkt sich auf die Qualität unserer Welt aus.
    Wir lesen heute einen Text von Tenga Rinpoche, einem tibetischen Meditationslehrer, zu diesem Thema und werden gemeinsam überlegen, wie ein heilsamer Umgang mit unseren unterschiedlichen Geisteszuständen aussehen könnte.
  • Austausch über das Thema des Abends, Buddhismus, Meditation und alles, was gerade Geist und Herz bewegen mag.
  • Kurze Abschlussmeditation mit Wertschätzung und Widmung des Verdienstes
  • Ende: gegen 21:00 Uhr.
  • Im Anschluss besteht wieder Gelegenheit zu Plausch, Austausch und Gemeinschaft, diesmal im „Early“ in der Oberstadt.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme.