27. Juni 2024: Buddhas Lehrrede vom „Nicht-Ich“

Beginn: 18:45 Uhr

Lesung und Austausch:

In der vorigen Woche haben wir uns mit „Mana“, Dünkel – Einbildung – vergleichender Geist, beschäftigt und festgestellt, dass die Anhaftung an die Vorstellung eines beständigen Selbst diese Haltung befördert. Diesmal soll es um Buddhas Lehrrede aus dem Palikanon über „Nicht-Selbst“ gehen.

Seine zweite Lehrrede über die „Merkmale des Nicht-Ich“, Anattalakkhana Sutta (SN22, 59), hielt der Buddha, nachdem er zunächst die Vier Edlen Aufgaben vorgestellt und erläutert hatte. Es handelt sich also um eine für die buddhistische Lehre äußerst zentrale Darlegung.

Anhand der Erläuterungen Ajahn Amaros aus seinem Buch „Auf den Geist kommt’s an“ wollen wir versuchen, uns der Bedeutung dieser Lehrrede anzunähern. Bezeichnenderweise hat das Kapitel den vielsagenden Titel „Der Weg der Analyse und das Nicht-Analysierbare“. Das sollte uns nicht verschrecken, wir vertrauen auf unsere intuitive Einsicht und werden Gotamas Empfehlung folgen, alles dahingehend zu überprüfen, ob es nachvollziehbar sowie für uns und andere hilfreich ist.

Eine hervorragende Gelegenheit, eine der zentralen Aussagen der buddhistischen Lehre kennenzulernen.

Kurze Abschlussmeditation mit Wertschätzung und Widmung.

Ende gegen 21:00 Uhr.

Im Anschluss besteht die Gelegenheit, zu weiterem entspannten Plausch und Austausch im „Shamdan“ in der Weidenhäuserstraße zusammenzukommen.

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