
Einladung zur Meditation
Beginn: 18:45 Uhr
Lesung und Austausch:
In der vorigen Woche haben wir uns mit „Mana“, Dünkel – Einbildung – vergleichender Geist, beschäftigt und festgestellt, dass die Anhaftung an die Vorstellung eines beständigen Selbst diese Haltung befördert. Diesmal soll es um Buddhas Lehrrede aus dem Palikanon über „Nicht-Selbst“ gehen.
Seine zweite Lehrrede über die „Merkmale des Nicht-Ich“, Anattalakkhana Sutta (SN22, 59), hielt der Buddha, nachdem er zunächst die Vier Edlen Aufgaben vorgestellt und erläutert hatte. Es handelt sich also um eine für die buddhistische Lehre äußerst zentrale Darlegung.
Anhand der Erläuterungen Ajahn Amaros aus seinem Buch „Auf den Geist kommt’s an“ wollen wir versuchen, uns der Bedeutung dieser Lehrrede anzunähern. Bezeichnenderweise hat das Kapitel den vielsagenden Titel „Der Weg der Analyse und das Nicht-Analysierbare“. Das sollte uns nicht verschrecken, wir vertrauen auf unsere intuitive Einsicht und werden Gotamas Empfehlung folgen, alles dahingehend zu überprüfen, ob es nachvollziehbar sowie für uns und andere hilfreich ist.
Eine hervorragende Gelegenheit, eine der zentralen Aussagen der buddhistischen Lehre kennenzulernen.
Kurze Abschlussmeditation mit Wertschätzung und Widmung.
Ende gegen 21:00 Uhr.
Im Anschluss besteht die Gelegenheit, zu weiterem entspannten Plausch und Austausch im „Shamdan“ in der Weidenhäuserstraße zusammenzukommen.
________________________
Die Texte der letzten beiden Donnerstage liegen zur digitalen Abholung bereit. In Papierform stehen sie immer am Donnerstagabend zur Verfügung.
Thanissaro Bikkhus Essay über Verflechtung/Vernetztheit war Thema am 13. Juni.
Am 20. Juni ging es um „Mana“, den vergleichenden Geist, der uns in den Dünkel und die Einbildung führt. Fred von Allmen hat dafür die Grundlage geliefert.
Beide Texte sind über unsere Homepage abrufbar.
Diesen Beitrag kannst du auch online lesen.