30. Mai 2024: Einfach meditieren

Beginn: 18:45 Uhr

Meditation im Sitzen und Gehen.

Trotz des Feiertags treffen wir uns zur Meditation.
Ein festes Programm gibt es heute mal nicht. Wir werden „Einfach Meditieren – Einfach Sein“.

JETZT: Etwas anderes als den gegenwärtigen zeitlosen Moment gibt es nicht. Vergangenes ist längst Geschichte. Zukünftiges noch nicht geschehen und höchst ungewiss.
HIER: Der Ort, an dem wir uns befinden ist der Ort, an dem wir unsere Erfahrungen machen, im Körper und im Geist. Wir sind nie woanders, außer wenn wir unachtsam sind und unsere Gedanken uns forttreiben. Letztendlich geschehen sie aber auch „hier“.
SEIN: Zuhause im Spiel der Wirklichkeit. Offen und vorbehaltlos, ohne etwas anderes hinkriegen zu wollen, ohne Anhaftung und Ablehnung. Einfach sein, mit allem, was erscheint. Mit Freundlichkeit und Mitgefühl für uns und andere.

Tipp für Meditierende:In dem, was [in der Meditation] erscheinen kann, ist auch der Zustand der Abgelenktheit eingeschlossen; so also können wir abgelenkt sein, ohne abgelenkt zu sein. Wenn wir uns abgelenkt finden und uns dann darüber sorgen, abgelenkt zu sein, dann werden wir wirklich abgelenkt sein. Wenn wir uns jedoch abgelenkt finden und dann bloß entspannen und in der Abgelenktheit gegenwärtig sind, wird die Abgelenktheit vorübergehen und wir werden uns in jenem Zustand gegenwärtig finden, der niemals abgelenkt ist.“ (Aus: James Low: Zuhause im Spiel der Wirklichkeit. Edition Khordong beim Wandel Verlag, Berlin, 2012, S. 60)

Austausch über Buddhismus, Dhamma, Meditation und alles was Geist und Herz gerade bewegt.

Ende wird gegen 21:00 Uhr mit einer kurzen Abschlussmeditation und der Widmung des Verdienstes sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme.

Im Anschluss besteht Gelegenheit zu Plausch und Austausch im „Shamdan“ in der Weidenhäuserstraße.

23. Mai 2024: Die vier Grundlagen der Achtsamkeit

Beginn: 18:45 Uhr

Meditation im Sitzen und Gehen (ca. 20-10-20 Minuten)

Vortrag: „Die vier Grundlagen der Achtsamkeit“ – Satipatthana Sutta

Die Anleitung des Buddha, worauf sich die Achtsamkeit richten sollte umfasst den Körper, die Gefühlstönungen, die Geisteszustände sowie die Geistesobjekte. Eine umfassende Aufgabe hat er uns da hinterlassen, der sich anzunehmen sich auf jeden Fall lohnt.

Wie schnell allerdings vergessen auch erfahrene Meditierende die Basis, die der Buddha uns mit der Lehrrede über die Achtsamkeit bereitgelegt hat und wundern sich manchmal, warum sie den Eindruck haben, in der Praxis nicht „voranzukommen“. Da ist die Erinnerung an die Grundlagen immer wieder hilfreich, zumal es sich um viele Aspekte des Erlebens handelt, die mit Achtsamkeit und Gewahrsein betrachtet werden sollten.

Für weniger Erfahrene ist die Beschäftigung mit den Ratschlägen Buddhas von großem Wert, entwirft er doch in der Satipatthana Sutta ein weites Feld von Betrachtungsmöglichkeiten und Kontemplationsgelegenheiten, die gerade am Beginn der Dharmareise gute Orientierungspunkte sein können. 

Austausch über die Grundlagen der Achtsamkeit und vor allem über die eigenen Erfahrungen damit.

Ende wird gegen 21:00 Uhr mit einer kurzen Abschlussmeditation und der Widmung des Verdienstes sein.

Wir freuen uns auf deine Teilnahme.

Im Anschluss besteht wieder Gelegenheit zu Plausch und Austausch im „Early“ in der Oberstadt.

16. Mai 2024: Ayya Khema über „Dukkha“

Beginn: 18:45

„Dhukka“, durch Anhaften oder Ablehnung verursachtes inneres Leiden an der Unkalkulierbarkeit und Unsicherheit unseres Lebens, ist das zentrale Thema buddhistischer Praxis. Niemand ist frei davon, ob wir wollen oder nicht. Dass dies so ist, hat Gotama, der historische Buddha, in seinen „vier edlen Wahrheiten“ aufgezeigt und einen Weg aus diesen Verstrickungen gewiesen, den „Veredelnden Achtfachen Pfad“. 

Die zentrale Botschaft ist also nicht „Leben ist Leiden“, sondern: Es gibt einen Weg des inneren und äußeren Trainings, der zur Befreiung von Anhaften und Aversion führt.

Die ehrwürdige Ayya Khema (1923-1997), eine Lehrerin der Theravada Tradition, hat sich während ihres Lebens intensiv mit diesen Themen beschäftigt und ihre Einsichten in einem Vortrag öffentlich gemacht. Auf dessen Grundlage wollen wir uns heute mit diesem „Dauerbrenner“ beschäftigen und uns über unsere Erfahrungen austauschen.

Ende wird gegen 21:00 Uhr mit einer kurzen Abschlussmeditation und der Widmung des im Laufe des Abends zustandegekommenen Verdienstes sein.

Im Anschluss besteht wieder die Gelegenheit zu weiterem Plausch und Austausch im „Shamdan“ in der Weidenhäuserstraße.

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Am Samstag, 22. Juni wird es wieder einen Meditationstag geben. Anmeldungen bitte per Email an info(at)metta.de.
Aktuelle Informationen zum Ablauf finden sich immer auf unserer Homepage.

9. Mai 2024: Meditationsabend

Beginn: 18:45 Uhr

Heute haben wir kein besonderes Programm, sondern widmen uns einfach der Praxis der Meditation.

Im Anschluss besteht wie immer Gelegenheit, sich über die Erfahrungen mit der Meditation auszutauschen.

Ende wird wie immer gegen 21:00 Uhr sein.

Bei Interesse besteht die Möglichkeit, anschließend im „Early“ in der Oberstadt gemütlich zusammenzusitzen.

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Für unseren Praxistag am 22. Juni 2024 könnt ihr euch bereits anmelden.

Die aktuellen Informationen findet ihr auf der Homepage an dieser Stelle.