03. November 2022

Der 3. November ist der erste Donnerstag des Monats. Es wird deshalb heute wieder eine Einführung in eine der Meditationstechniken gegeben, mit einer anschließenden sanft geleiteten Meditation. Die Einführung ist für Erfahrenere und Beginnende gleichermaßen geeignet. (Zengeist = Anfängergeist)

Der Schwerpunkt der Einführung wird diesmal bei der Vipassana Meditation liegen, angelehnt an die Maha-Satipatthana-Sutta, der Lehrrede über die Grundlagen der Achtsamkeit. Die Vipassana Meditation wurde im Westen z. B. durch Joseph Goldstein, Fred von Allmen, Jack Kornfield, Tara Brach und andere bekannt gemacht. Die Technik wurde in Burma durch Mahasi Sayadaw „wiederentdeckt“ als Gelegenheit für Laien, sich der Praxis zu widmen. Gleichwohl ist sie mit tibetischen Übungen des Geistestrainings wie Mahamudra oder Dzogchen eng verwandt.

Beginn: 18:45 Uhr

Ende: Gegen 21:00 Uhr

Anschließend bei Zeit und Interesse: Gesellige Fortsetzung mit Austausch und Plausch bei „Lotte“ in der Frankfurter Straße.

27. 10. 2022

Programm für den 27. Oktober 2022:

  • Meditation (ca. 2 x 20 Minuten mit einer Gehmeditation dazwischen)
  • Vortrag/Austausch: ONLINE DHARMA-ABEND
    Das Zentrum Kalyana Mitta Basel und der Vipassanalehrer Fred von Allmen bieten einen Online Dharma-Abend mit einem Vortrag zum Thema: «Die acht Winde der Welt ‒ Erkenntnis und Gelassenheit» an, auf Spendenbasis. Wir werden gemeinsam daran teilnehmen.
    Der Abend via Zoom beginnt in Basel um 19:25 Uhr. Um zuvor noch Gelegenheit zur Gruppenpraxis zu haben, treffen wir uns diesmal bereits um 18:30 Uhr. Wir bitten um pünktlichens Erscheinen.
  • Meditation und Widmung (Ende gegen 21:00 Uhr)
  • Gesellige Fortsetzung mit Austausch und Plausch bei „Lotte“ in der Frankfurter Straße

Themen und Materialien

An dieser Stelle findet ihr meist die Themen, die Gegenstand der Vorträge oder Lesungen am Donnerstag sein werden oder waren. Wenn möglich, verlinken wir auch zu entsprechenden Videos oder Skripten. Diese Seite ist als Blog konzipiert. Wenn ihr die Neuigkeiten direkt erhalten möchtet, empfielt sich der Klick auf das beim Scrollen erscheinende „Abonnieren“-Feld.
Ein Blick auf „Buddha hier und da“ könnte sich ebenfalls lohnen. Dort findet ihr Buchempfehlungen, Hinweise auf Retreats, Aktuelles aus der buddhistischen Welt u. ä.

20. 10. 2022

Thema: ANGST – FURCHT
Verlust- und andere Ängste können uns schwer zu schaffen machen. Wie Ängste aus buddhistischer Sicht entstehen und wie wir uns von ihnen befreien können, wollen wir heute anhand eines persönlichen Erfahrungsberichts untersuchen und diskutieren.

„Furcht ist eine Form des Leidens, die Ahnung, dass etwas Schlimmes kommen wird. Uns bekümmert, dass wir irgendwann in der Zukunft nicht haben werden, was wir uns wünschen, oder dass wir sogar verlieren, was wir jetzt haben. Wir möchten diesen Schmerz nicht fühlen. Wir möchten nicht einmal ein simples Unbehagen ertragen müssen.
Furcht ist ein ebenso körperlicher wie ein seelischer Zustand. Sie macht uns verkrampft und erlaubt uns nicht, entspannt und bewusst in der Gegenwart zu sein. Sie färbt unser Denken und Fühlen.
Wir sind daran gewöhnt, dass es in unserem Leben Ängste und Befürchtungen gibt. Ein Großteil unseres normalen Verhaltens ist durch Furcht bedingt.“
(Philip Martin: Der Zen-Weg aus der Depression, O. W. Barth Verlag, Bern, 2000, S. 37)

Inwiefern der Satz Gotamas aus dem Dhammapada umsetzbar ist, werden wir erforschen: „Für diejenigen, deren Geist frei von Leidenschaft ist, deren Denken nicht aufgerührt ist und die über Tugend und Laster hinausgegangen sind, gibt es keine Furcht.“